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Flusskreuzfahrtschiff Vista Star: Schiffsportrait und Bilder aller Schiffsbereiche

Autor: Oliver Asmussen am 16.11.2018

Der Flusskreuzfahrtschiff-Neubau Vista Star für 1AVista Reisen ist das Glasschiff unter den Flusskreuzfahrtschiffen. 

Im Sommer 2018 nahm das Flusskreuzfahrtschiff Vista Star der Reederei Königstein Rivercruises GmbH unter der Charterflagge von 1AVista Reisen Fahrt auf. Seither kreuzt es zu attraktiven Zielen auf Rhein, Main, Mosel und den Flüssen in Holland. Das Flusskreuzfahrtschiff Vista Star ist das Glasschiff auf dem deutschsprachigen Markt!

Flusskreuzfahrtschiff Vista Star in Köln

Foto: Flusskreuzfahrtschiff Vista Star in Köln (Foto: Barzantny)

Für Emerald Waterways als Emerald Belle gebaut

Da die Schiffsmaße, bedingt durch die Abmessungen der im Fahrtrevier zu durchfahrenden Schleusen, eingeschränkt sind, schaut die Vista Star mit einer Länge von 135m und einer Breite von 11,45m zunächst ähnlich aus wie andere Flusskreuzfahrtschiffe. Nur Kenner werden feststellen, dass das neue Schiff auffallend viele Glasflächen hat. Dieser optische Eindruck soll nicht täuschen, denn ursprünglich wurde die Vista Star für den australischen Veranstalter Emerald Waterways konzipiert und sollte den hohen Ansprüchen eines internationalen Publikums gerecht werden. Richtig deutlich werden die Unterschiede daher beim Betreten des Schiffes. Maximal finden an Bord 202 Passagiere in 98 Kabinen Platz. Die meisten der komfortabel und luxuriös ausgestatteten Kabinen haben einen französischen Balkon und sind 16m² groß.

Aus Emerald Belle wird Vista Star

Kurz vor der Ablieferung im Jahr 2016 brannte die damalige Emerald Belle in der niederländischen Werft Den Breejen komplett aus, da die Sprinkleranlage noch nicht in Betrieb war. Am Ende blieb der Stahlkasko übrig. Aufgrund der enormen, zu erwartenden Verspätung bei der Ablieferung, hat Emerald Waterways - ein Tochterunternehmen des australischen Reiseveranstalters Scenic Tours - von der Abnahme des Schiffes abgesehen. Letztendlich wurde aus der Emerald Belle noch vor der offiziellen Taufe und Inbetriebnahme die Vista Star. 1AVista Reisen hat zuvor zu einem großen Teil dazu beigetragen,die Inneneinrichtung nach eigenen Vorstellungen und Ideen neu zu gestalten. Die außerordentlich großzügigen Innenräume und der einmalig schöne Pool sind dem Schiff am Ende erhalten geblieben. Ursprünglich sind die Kabinen auf dem Oberdeck und Mitteldeck mit Infinity-Schiebefenstern ausgestattet gewesen. Diese hat man im Zuge des erneuten Innenausbaus vorher entfernt. Stattdessen trumpft die Vista Star nun mit beliebten, französischen Balkonen auf. Eine wunderbare Optimierung, wie ich finde.  

Letztendlich ist die Vista Star nach dem Verlassen der Werft ein „echter“ Neubau gewesen, der an 1AVista Reisen übergeben wurde. Unbedingt zu erwähnen ist natürlich in diesem Zusammenhang, dass vom damaligen Brand überhaupt nichts mehr zu sehen ist! Aufgrund der baulichen Veränderungen und Optimierungen ist die Vista Star ein "Einzelstück" und hat kein Schwesterschiff. Das macht sie zu einem besonderen Schiff.

Leider war es mir im Sommer nicht möglich, das neue Flusskreuzfahrtschiff anzusehen. Kurz vor dem Saisonende auf dem Rhein, habe ich dies nachgeholt und interessante Eindrücke von Bord mitgebracht. 

Willkommen an Bord der Vista Star – stylischer geht es nicht

Das neue Flusskreuzfahrtschiff empfängt seine Gäste in einem ultramodernen, von Licht durchfluteten Atrium in nordisch schlichtem Design. Wer Plüsch und Schnörkel ebenso bevorzugt wie dunkle Farben und dekorativen Firlefanz, der wird sich an Bord der Vista Star nicht unbedingt wohlfühlen. Die Vista Star ist wohl das stylischste, neue Flusskreuzfahrtschiff auf dem deutschsprachigen Markt. Obwohl klare Designelemente, viel Glas und schlichte Eleganz dominieren, wirkt der Eingangsbereich nicht kalt. 1AVista Reisen geht mit der Vista Star in Sachen „neue Zielgruppen ansprechen“ noch einen kleinen Schritt weiter als einige Mitbewerber.

Foyer, Rezeption, Atrium MS Vista Star

Foto: Foyer, Rezeption, Atrium MS Vista Star

Alles Inklusive

Dazu dürfte auch das 1AVista All Inklusive-Konzept beitragen: Vollpension mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, mehrgängigem Mittag- und Abendessen, Tisch- und Bargetränken, Tee, Kaffee und Kuchen (am Nachmittag) und ein Late Night Snack. Es gibt eine offene Bar. Tischgetränke wie Hauswein, Fassbier, Softgetränke (Cola, Limonade, Säfte, Mineralwasser) sind von 08:00-24:00 Uhr ebenfalls inklusive.

Die Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit der Crew ist von der ersten Minute an, in der man sich als Gast an Bord der Vista Star aufhält, zu spüren.

An beiden Eingängen stehen Schirmständer mit 1AVista-Regenschirmen für die Gäste bereit, die kostenfrei ausgeliehen werden können – für den Fall, dass es bei Landausflügen mal einen unerwarteten Regenschauer auf dem Weg zum Reisebus gibt.

Das Mitteldeck

Ich bleibe auf dem Mitteldeck. Eine große, mittig im Schiff angeordnete Treppe verbindet alle drei Decks miteinander. Auf dem Mitteldeck hat jede der 37 2-Bett-Kabinen einen französischen Balkon. Die Doppelbetten in den Kabinen können getrennt werden.

Beispiel 2-Bett Kabine 221 Mitteldeck MS Vista Star

Foto: Beispiel 2-Bett Kabine 221 Mitteldeck MS Vista Star

Panoramascheiben fast bis zum Boden

Im vorderen Bereich liegt das Panorama-Restaurant der Vista Star. Das Hauptrestaurant überzeugt durch harmonisch, warme Farben, Eleganz, Gemütlichkeit und Offenzeit. Dabei sind die Eigenschaften „Offenheit“ und „Gemütlichkeit“ wunderbar vereinbar. Obwohl das Restaurant sehr offen gestaltet ist und lediglich einige Raumteiler für kleine Unterbrechungen sorgen, entsteht durch harmonische Grau, Blau- und Rottöne eine gemütliche Atmosphäre. Herausragend ist die Aussicht aus den fast bis zum Boden reichenden Panoramascheiben. In dieser Form sind sie auf vergleichbaren Flusskreuzfahrtschiffen, zumindest auf dem deutschsprachigen Markt, nicht zu finden.

Zahlreiche Mitarbeiter des Küchen- und Restaurantteams sorgen täglich für das leibliche Wohl der Reisegäste an Bord und zaubern köstliche Mahlzeiten von früh bis spät. Die reichhaltigen Frühstücksbuffets beinhalten neben einer großen Auswahl an Wurst- und Käsesorten auch Obst, Müsli, frische Säfte, frische Brötchen und viele andere Dinge mehr. Zum Mittag- und Abendessen stehen in der Speisekarte mehrgängige Menüs zur Auswahl, ein Nachmittagskaffee/Tee sowie ein kleiner Mitternachtssnack dürfen natürlich nicht fehlen. Gespeist wird zu entsprechenden Tischzeiten, zu Beginn einer Reise sind Tischplatzreservierungen möglich.  

Panorama-Restaurant MS Vista Star

Foto: Panorama-Restaurant MS Vista Star

Das Hauptdeck

Ein großer Treppenabgang verbindet alle drei Decks miteinander. Von mehreren Positionen aus ist das gesamte Atrium zu überblicken. Auf dem unteren Hauptdeck befinden sich neben 18 Zweibett-Komfortkabinen (16m²) auch 4 2-Bett Standardkabinen. Es können 2-Bett Kabinen zur Alleinbenutzung in begrenzter Anzahl gebucht werden. 3-Bett Kabinen verfügen über drei untere Betten (davon ein Klappbett). Die Fenster sind in allen Kabinen nicht zu öffnen.

Das Serviceangebot wird abgerundet durch einen Fitness- und Massageraum.

Fitnessraum und Massage MS Vista Star

Foto: Fitnessraum und Massage MS Vista Star

Das Oberdeck

Auf dem Oberdeck sind nicht nur die 39 2-Bett-Kabinen mit französischem Balkon untergebracht sondern auch, wie auf den meisten Flusskreuzfahrtschiffen, im vorderen Bereich die Panorama.Lounge.

Außergewöhnliches Raumgefühl durch Komplettverglasung

In die Panorama-Lounge integriert ist eine großzügig dimensionierte, gut sortierte Bar.  Moderne Lampen, harmonische Pastellfarben, eine nicht überladen wirkende Dekoration, tolle Ausblicke und sehr viel Platz – das sind die ersten Merkmale beim Betreten der Panorama-Lounge. Außerdem überzeugt sie ebenfalls ohne Blinkblink und Plüsch. Herausragend ist die Aussicht aus den Panoramafenstern. Diese reichen bis zum Boden und sind nur an einigen Stellen in einen Fensterrahmen eingefasst. Diese Besonderheit vermittelt das Gefühl, im Freien zu sitzen. Der ursprüngliche Einsatz für ein internationales Publikum wird abermals deutlich und gefällt mir.

Aussicht Panorama-Lounge und Bar MS Vista Star

Foto: Aussicht Panorama-Lounge und Bar MS Vista Star

Als sehr gemütlich erweisen sich die Sofas mit ihren dicken Kissen. Die Bar befindet sich in der Mitte und unterbricht die klaren Linien ähnlich angenehm wie einige Raumteiler. Hinter der Bar befindet sich eine große Tanzfläche. Eine Glastür gibt den Weg frei auf den herrlich schönen Außenbereich mit seinen einladenden Sitzmöbeln. Sehr schön sind die in die Decke integrierten Heizstrahler, die an kühleren Tagen für eine angenehme Temperatur sorgen.

Lounge Terrasse MS Vista Star

Foto: Lounge-Terrasse MS Vista Star

Auf der Steuerbordseite des Schiffes ist im Bereich vom Atrium eine kleine Leseecke integriert. Das gesamte Treppenareal ist verglast. Große Panoramascheiben an beiden Schiffsseiten ermöglichen auch in diesem Schiffsbereich eine wunderbare Sicht auf Fluss und Landschaft. Herrlich.  

Atrium mit Sitzgelegenheiten MS Vista Star

Foto: Atrium mit Sitzgelegenheiten MS Vista Star

Swimmingpool mit zu öffnendem Dach

Am Heck vom Oberdeck gibt es eine weitere Besonderheit zu entdecken – einen riesigen Swimmingpool! Für ein rein deutschsprachiges Flusskreuzfahrtschiff eine absolute Seltenheit. Es gibt zwar wenige andere in Deutschland buchbare Flusskreuzfahrtschiffe, welche ebenfalls über einen überdachten Pool am Heck verfügen, die sind aber letztendlich mit internationalem Publikum unterwegs. Der Swimmingpool der Vista Star ist mit einem zu öffnendem Dach versehen. Außerdem lässt sich der Pool, mittels eines auf  dem Grund des Pools versenkten Bodens, schließen. Dadurch entsteht ein Multifunktionsraum, der als Kino (Leinwand vorhanden), Gesellschafts- oder Vortragsraum genutzt werden kann. Drei Seiten um den Pool herum sind verglast. Den dadurch entstehenden, wunderbaren Eindruck habe ich mehrfach hervorgehoben. Eine freie Aussicht ist garantiert.

Neben dem großen Pool befinden sich noch eine Bar sowie eine Sauna am Heck der Vista Star.

Schwimmbad MS Vista Star mit Liegen und Sitzgelegenheiten

Foto: Schwimmbad MS Vista Star mit Liegen und Sitzgelegenheiten

Das Sonnendeck

Das weitläufige Sonnendeck ist mit geschmackvollem Kunstrasen in Holzoptik sowie einer Vielzahl an Sonnenliegen und Stühlen ausgestattet. Das Sonnendeck ist komplett begehbar, ein Treppenlift steht für Gäste mit Gehbehinderungen zur Verfügung. Ebenso ein Putting Green und ein Shuffleboard-Feld.

MS Vista Star Sonnendeck mit Sonnensegeln

Foto: MS Vista Star Sonnendeck mit Sonnensegeln

Die Kabinen

Alle Kabinen liegen außen, sind komfortabel und luxuriös ausgestattet und verfügen sowohl auf dem Ober- als auch auf dem Mitteldeck (39 bzw. 37 Kabinen) über einen französischen Balkon. Die 22 Kabinen (18 Komfort/4 Standard) auf dem unteren Hauptdeck haben kleine Fenster, die nicht zu öffnen sind, aber ausreichend Tageslicht in die Kabine fallen lassen. Zur Ausstattung gehören Dusche/WC, Fön, individuell regulierbare Klimaanlage, SAT-TV inkl. Flachbildschirm (in der Regel sind auch Deutsche Programme zu empfangen), Radio, Minibar, Nespresso-Kaffeemaschine, Safe, Telefon und verstellbare Betten. Die Betten lassen sich wahlweise als Doppel- oder Einzelbetten stellen. Interessant dürfte z.B. auch für Familien mit Kindern, welche die Flüsse immer mehr auch als Urlaubsdestination entdecken, die Tatsache sein, dass es an Bord 3-Bett Kabinen gibt.

Pfiffig ist das „Nachtlicht“ im Bad, welches sich am Fußboden beim Betreten automatisch einschaltet. Insbesondere beim nächtlichen Toilettengang erweist sich diese Besonderheit als klasse.

Hier gibt es Fotos aus allen Kategorien zu sehen <<Link>>

Ein Flusskreuzfahrtschiff mit Wohlfühlkomfort und modernem Ambiente

Das Fazit:

Die Vista Star überzeugt mit einem zurückhaltenden, ansprechenden Farb- und Lichtkonzept, einer gelungenen Raumaufteilung, Eleganz, einer guten Küche und einem sehr aufmerksamen und zuvorkommenden Team, welches den Reisegästen stets zur Seite steht. Die Tatsache, dass das Schiff ursprünglich nicht für den deutschsprachigen Markt konzipiert wurde, macht sich in vielen Bereichen positiv bemerkbar. 1AVista Reisen hat die eigene Handschrift in einen schon vorhandenen Schiffsrumpf integriert, was eine wohl einzigartige Kombination sein dürfte. Auf der Vista Star wurde so viel Glas verbaut, dass ich dem Schiff bedenkenlos den Beinamen „Das Glassschiff“ gegeben habe. In alle Aufenthaltsräume und Kabinen fällt sehr viel Tageslicht, was die Freundlichkeit weiter hervorhebt und das harmonische Farbdesign unterstreicht.

Pool am Morgen MS Vista Star

Foto: Pool am Morgen MS Vista Star

Die Vista Star ist das ideale Flusskreuzfahrtschiff für Freunde von Flusskreuzfahrtschiffen, die ein modernes, frisches Ambiente in Kombination mit Komfort und schlichter Eleganz suchen.  Auf den ersten Blick mag die Vista Star etwas kühl erscheinen, ein Eindruck der nach wenigen Minuten jedoch einem Gefühl von Behaglichkeit weicht. Liebhaber klassischer Designs mit viel Messing und Plüsch sollten eher ein anderes Flusskreuzfahrtschiff ins Visier nehmen. Letztendlich ist aber auch die Reiseroute maßgeblich entscheidend für die Wahl des Schiffes.

Barrierefreiheit

Noch ein Wort zur Barrierefreiheit. Grundsätzlich ist das Schiff barrierefrei. Allerdings bedeutet dies keinesfalls, dass die Vista Star ein geeignetes Schiff für Rollstuhlfahrer ist. Es gibt keine behindertengerechte Kabine an Bord! Dementsprechend können sich Rollstuhlfahrer prinzipiell an Bord bewegen (Fahrstuhl zwischen Hauptdeck, Mitteldeck und Oberdeck), müssen ihren Rollstuhl aber unbedingt selbständig verlassen können. Auf das Sonnendeck führt ein Treppenlift.

Ein Manko, dass keines ist

Viele Quellen sprechen davon, dass in den Kabinen keine USB-Anschlüsse vorhanden sind. Im Sommer hatten wir uns dies telefonisch sogar bestätigen lassen. Die USB-Anschlüsse sind jedoch vorhanden, man muss nur wissen wo. Nämlich jeweils hinter der Nespresso-Maschine.   

  • Komplette Bildergalerie mit allen Innenfotos der Vista Star >>Link<<

Alle Flusskreuzfahrten mit der Vista Star können bei uns gebucht werden. Weitere Details zum Schiff und zur Kabinenausstattung teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535

Flusskreuzfahrtschiff nickoVision: Schiffsportrait und Bilder aller Schiffsbereiche

Autor: Oliver Asmussen am 12.11.2018

Das Flusskreuzfahrtschiff nickoVision ist ein Neubau mit dem nicko cruises ein Publikum im Visier hat, welches Flusskreuzfahrten bisher als „angestaubt“ empfand. 

Seit der Sommersaison 2018 ist der nicko cruises Neubau auf der Donau unterwegs und begeistert dort seither die Gäste mit einem völlig neuen An-Bord Konzept sowie einem innovativen Design. Die nickoVISION gehört der Schweizer Reederei Scylla Cruises und fährt ganzjährig unter der Charterflagge von nicko cruises.

Flusskreuzfahrtschiff MS nickoVision auf der Donau

Foto: Flusskreuzfahrtschiff  MS nickoVision auf der Donau

Rein äußerlich sieht die 135m lange und 11,4m breite nickoVISION so manchem anderen Neubau der Reederei Scylla sehr ähnlich. Das verwundert nicht, denn der Kasko – also der Schiffsrumpf – ist beinahe identisch mit dem anderer Flusskreuzfahrtschiffe. Die Unterschiede werden an Bord der nickoVISION umso deutlicher! Maximal beherbergt die nickoVISION 220 Passagiere auf drei Kabinendecks. Die meisten der komfortabel ausgestatteten Kabinen haben einen französischen Balkon und sind 14m² groß. Die Kabinengänge auf allen Decks sind sehr breit. Alle Kabinen haben eine einheitliche Größe, Suiten gibt es keine.

Leider hat mein Terminplan keinen früheren Besuch zugelassen. Nach der ersten, erfolgreichen Donausaison habe ich mich ausführlich an Bord des Neubaus umgesehen und wunderbare Eindrücke mitgebracht.

Willkommen an Bord der nickoVision - interessante Platzausnutzung im Foyer

Der  Flusskreuzfahrtschiff-Neubau nickoVISION von nicko cruises beeindruckt gleich nach dem Durchschreiten der großen Glastüren auf dem Mitteldeck. Das Foyer öffnet sich zu allen Seiten und wirkt erheblich größer, als auf den bekannten Schwesterschiffen. Dieser Effekt wird durch kleine Änderungen erreicht. Sowohl Bordshop als auch Treppe, Rezeption und der Reiseleiter-Desk fallen marginal kleiner aus, sind außerdem seitlich und nicht parallel zu den Türen platziert – das schafft zusätzlichen Platz in der Mitte des Foyers auf dem Mitteldeck. Eine kleine Insel bietet Sitzgelegenheiten und dient als Raumteiler. Außerdem ist das Foyer in der Mitte – dort wo sich bei anderen Flusskreuzfahrtschiffen der offene Bereich des Atriums befindet – geschlossen. Eine Art Brücke verbindet den Kabinenbereich mit der Lounge auf dem Oberdeck. Im Gegensatz dazu sind die seitlichen Bereiche, dort wo andere Flusskreuzfahrtschiffe die Übergänge zwischen den Deckbereichen schaffen, auf der nickoVISION offen. Es entstehen auf der Backbord- und Steuerbordseite zwei riesige Glasfronten. Eine interessante Design-Variante. Ebenso überlegt ist die Platzierung des Fahrstuhls. Er trennt Foyer und Restaurant auf dem Mitteldeck. Die Glaswände sorgen für einen ungehinderten Durchblick durch den Fahrstuhlschacht in das Restaurant bzw. umgekehrt in das Foyer. Auch die Wände im Fahrstuhl sind verglast und lassen einen freien Blick zu.

Foyer, Rezeption und Atrium der nickoVision

Foto: Foyer, Rezeption und Atrium der nickoVision

Ohne Firlefanz und Schnörkel-Design

Mit auffälligen Farben wurde ebenso wenig experimentiert, wie mit herkömmlichen Schnörkelelementen oder unnötigem Firlefanz. Klare Linien und schlichte Eleganz dominieren das Bild, ohne dass eine kalte Atmosphäre entsteht. Die junge Zielgruppe pflegt zu sagen: „Das Schiff ist richtig cool und modern, ganz ohne Plüsch und Schnörkel.“ Ob man nun von Pioniergeist sprechen kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Es gibt durchaus auf dem deutschsprachigen Markt Anbieter von Flusskreuzfahrten, die sich schon etwas früher vom klassischen Design an Bord verabschiedet haben. Das Konzept erwies sich dort durchweg als erfolgreich. Dennoch kann man die Produkte nicht vergleichen und die nickoVISION ist noch ein Stück weit moderner und heller im Design.

Die nickoVISION verfügt im Bereich des Foyers über einen kleinen Souvenirshop.

Mittelinsel im Foyer mit Rezeption und Atrium nickoVision

Foto: Mittelinsel im Foyer mit Rezeption und Atrium nickoVision

Das Mitteldeck 

Ich bleibe auf dem Mitteldeck. Eine seitliche Treppe verbindet alle drei Decks miteinander. Auf dem Mitteldeck sind alle Kabinen mit einem französischen Balkon ausgestattet. Die Doppelbetten in  den Kabinen können getrennt werden.

Beispiel Kabine 201 Mitteldeck nickoVision

Foto: Beispiel Kabine 201 Mitteldeck nickoVision

Ungezwungenes Restaurantkonzept

Im vorderen Schiffsbereich liegt das VISON-Hauptrestaurant. Insgesamt stehen den Gästen an Bord der nickoVISION drei Restaurants zur Verfügung. In Kombination mit flexiblen Tischzeiten müssen die Gäste keine Mahlzeit zu einer festgelegten Zeit einnehmen. Feste Tischplatzreservierungen gibt es ebenfalls in keinem der drei Restaurants, die ohne Aufpreis im Rahmen der gebuchten Vollpension besucht werden können.

Zum Frühstück erwartet die Gäste ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, mittags steht im Hauptrestaurant ein mehrgängiges Menü auf der Speisekarte. Die Frühstücksbuffets beinhalten neben einer großen Auswahl an Wurst- und Käsesorten auch Obst, Müsli, frische Säfte, Brötchen und viele andere Dinge mehr.

Wer ein leichtes Mittagessen bevorzugt, findet in der Lounge einen „Light Lunch“ in Buffetform. Nachmittags gibt es dort Kaffee und Kuchen und am Abend wird im Hauptrestaurant festlich geschlemmt. Kulinarischer Höhepunkt ist das opulente Gala-Dinner (kein Smoking/Anzug Plicht).

Nach Absprache werden Gerichte für spezielle Diäten gereicht (Diabetiker, gluten- und laktosefrei usw.).

Das VISION-Hauptrestaurant überzeugt einerseits durch eine Kombination aus angenehmer Wohlfühlatmosphäre und Eleganz, andererseits auch durch Helligkeit und Offenheit. Von nahezu allen Plätzen aus ist ein guter bis sehr guter Blick durch die Panoramafenster auf  die vorbeiziehende Flusslandschaft möglich. Die Großzügigkeit und Offenheit des Restaurants wird durch ein kleines Atrium und eine geschwungene Treppe, die hinauf in die Lounge führt, hervorgehoben.

Hauptrestaurant Vision auf nickoVision

Foto: Hauptrestaurant Vision auf nickoVision

Das Oberdeck

Auf dem Oberdeck liegt, man mag es vermuten, im vorderen Schiffsbereich die Panorama-Lounge mit der VISION-Bar. Sehr schön sind die Scylla-typischen Sitzgelegenheiten direkt vor den großen Panoramafenstern. Durch eine Tür gelangt man in den möblierten Außenbereich mit Blick in Fahrtrichtung. Große Glasscheiben bieten dort den nötigen Schutz vor Fahrtwind, nehmen dabei dennoch nicht die Sicht. Die gut sortierte Bar im Innenbereich lässt kaum einen Wunsch offen. Neben ausgewählten Kaffeespezialitäten sind auch Tagescocktails und eine große Auswahl Spirituosen erhältlich.

nickoVision Panorama-Lounge mit Vision-Bar

Foto: nickoVision Panorama-Lounge mit VISION-Bar

Die Panorama-Lounge

Die Panorama-Lounge ist natürlich nicht nur vom VISION-Hauptrestaurant aus zu erreichen, sondern auch von der oberen Ebene des Foyers, dem eigentlichen Eingang.

Moderne Lampen, harmonische Pastellfarben, kleine Dekorationsdetails, tolle Ausblicke und sehr viel Platz – das sind die ersten Merkmale beim Betreten der Panorama-Lounge, die ebenfalls völlig ohne Blinkblink und Plüsch überzeugt. Als gemütlich erweisen sich die  Sitzbänke mit ihren Kissen. Große Flachbildschirme informieren über die aktuelle Route, das Tagesprogramm oder übertragen live die Sicht der Bugcam. Es sind auch die Fernsehkanäle aus der Kabine dort empfangbar, was sich bei großen Sportereignissen als ideal erweisen sollte. Auf der Backbordseite des Schiffes ist eine kleine Bibliothek in die Lounge integriert.

Eingangsbereich Panorama-Lounge nickoVision

Foto: Eingangsbereich Panorama-Lounge nickoVision

Mario´s Grill Restaurant

Am Heck der nickoVISION speisen die Gäste auf Wunsch im neuen Mario´s Grill Restaurant. Die auf dem Grill frisch zubereiteten Speisen, landen direkt auf den Tellern der Gäste. Das Ambiente ist unaufdringlich und gemütlich zugleich. Die großen Glastüren zwischen Innen- und Außenbereich können bei Bedarf geöffnet werden. Wer also mittags oder abends keine Lust auf ein mehrgängiges Menü hat, sondern zum Beispiel ein saftiges Steak bevorzugt, der wird Mario´s Grill auch nach der Kreuzfahrt in guter Erinnerung behalten. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Marios Grill Restaurant nickoVision

Foto: Marios Grill Restaurant nickoVision

Das Hauptdeck

Auf dem Hauptdeck befinden sich 19 Kabinen zur Doppelbelegung. Die Fenster sind nicht zu öffnen und liegen im oberen Kabinenbereich. Darüber hinaus kommen Saunaliebhaber auf dem Hauptdeck voll auf ihre Kosten. Klein aber fein präsentiert sich der ansprechende Saunabereich. Direkt gegenüber ist ein Fitnessraum untergebracht.

Sauna und Ruhebereich nickoVision

Foto: Sauna und Ruhebereich nickoVision

Themenbuffets und Jazzclub

Als letztes der drei Restaurants hat auf dem Hauptdeck das Manhattan-Restaurant seinen Platz gefunden. Die Aussicht von hier unten kann zwar nicht als Highlight herausgestellt werden, dafür  werden spannende, thematische Themenbuffets den Reisegast begeistern. Alle Speisen sind auf das jeweilige Motto abgestimmt. Das Manhattan-Restaurant ist ein Ort für ganz besondere Anlässe und ebenfalls im Reisepreis inkludiert. Es ist allerdings erforderlich, an der Rezeption eine Reservierung vorzunehmen.

Spezialitätenrestaurant Manhattan nickoVision

Foto: Spezialitätenrestaurant Manhattan nickoVision

Das Sonnendeck

Das Sonnendeck punktet sowohl mit Weitläufigkeit über nahezu die komplette Schiffslänge, als auch mit einem kleinen aber sehr schönen Pool am Heck des Schiffes. Es stehen ausreichend Sonnensegel und Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Insgesamt gibt es an vier Bereichen Treppenzugänge. Das Sonnendeck fällt zum vorderen Schiffsteil hin nicht um ein halbes Deck ab, so wie bei typgleichen Schiffen. In Kombination mit der Anordnung der Kommandobrücke gibt es auf der nickoVISION keinen Loungebereich am Bug. Bei niedrigen Brückendurchfahrten wird das Deck entsprechend wohl auch komplett geräumt werden müssen. Auf der Donau, dem Einsatzgebiet der nickoVISION, dürfte dies allerdings weniger ein Problem werden, als auf dem Rhein und anderen Flüssen.

Pool, Putting Green und Sonnendeck nickoVision

Foto: Pool, Putting Green und Sonnendeck nickoVision

Kleine Kritik am Rande

Die meisten Flusskreuzfahrtschiffe haben dann doch irgendwo einen Bereich, der nicht ganz überzeugt. Wobei das am Ende eine Frage des persönlichen Geschmacks ist. Auf der nickoVISION zählt das Sonnendeck vor der Kommandobrücke aus meiner Sicht dazu. Ich hatte es eben beschrieben. Dieser ist für die Passagiere offiziell nicht zugänglich. Es gibt daher dort keinen Loungebereich bzw. auch keinen komplett freien Bugblick. Das ist natürlich „Kritik“ auf hohem Niveau, doch wer auf dieses Detail wert legt, wird hier ohne diese Annehmlichkeit auskommen müssen.

Die Kabinen

Alle Kabinen liegen außen, sind komfortabel und luxuriös ausgestattet und verfügen sowohl auf dem Mittel- als auch auf dem Oberdeck (45 bzw. 46 Kabinen) über einen französischen Balkon. Die 19 Kabinen auf dem unteren Hauptdeck haben kleine Fenster, die nicht zu öffnen sind. Es fällt ausreichend Tageslicht in die Kabine. Zur Ausstattung gehören Dusche/WC, Fön, individuell regulierbare Klimaanlage, Telefon, SAT-TV inkl. Flachbildschirm (in der Regel sind auch deutsche Programme zu empfangen), Radio, Kühlschrank und ein Safe. Die Betten lassen sich wahlweise als Doppel- oder Einzelbetten stellen. Es können 2-Bett Kabinen zur Alleinbenutzung gebucht werden (begrenztes Kontingent). Steckdosen und USB-Anschlüsse sind in ausreichender Anzahl vorhanden.

Link: Hier gibt es Beispiele aus den Kabinenkategorien der drei Decks.

Ein Flusskreuzfahrtschiff mit einem innovativen Design und zeitgemäßem Ambiente

Das Fazit:

Die nickoVISION überzeugt mit einem ansprechenden Farb- und Lichtkonzept, einer gelungenen Raumaufteilung, Eleganz sowie einer ungezwungenen Atmosphäre. In alle Aufenthaltsräume und Kabinen fällt sehr viel Tageslicht, was die Freundlichkeit weiter hervorhebt und das harmonische Farbdesign unterstreicht. Die nickoVISION ist das ideale Flusskreuzfahrtschiff für Freunde von Flusskreuzfahrtschiffen die ein zeitgemäßes, frisches Design in Kombination mit Komfort und Eleganz bevorzugen. Die nickoVISION kreuzt auf 5-18 Tage Reisen entlang der Donau. Das Schiff eignet sich für ein jüngeres Publikum, Liebhaber von Städtereisen und jene Reisegäste, für die eine Flusskreuzfahrt bisher zu „angestaubt“ gewesen ist.

Barrierefreiheit

Noch ein Wort zur Barrierefreiheit. Es gibt Quellen, die von einem barrierefreien Schiff und von barrierefreien Kabinen sprechen. Grundsätzlich ist das korrekt, allerdings bedeutet dies keinesfalls, dass die nickoVISION ein geeignetes Schiff für Rollstuhlfahrer ist. Es gibt keine behindertengerechte Kabine an Bord! Rollstuhlfahrer können sich prinzipiell an Bord bewegen (Fahrstuhl zwischen Hauptdeck, Mitteldeck und Oberdeck), müssen den Rollstuhl aber auch verlassen können.

  • Komplette Bildergalerie mit allen Innenfotos der nickoVISION >>Link<<

Alle Flusskreuzfahrten mit der nickoVISION können bei uns gebucht werden. Weitere Details zum Schiff und zur Kabinenausstattung teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

Schiffsportrait, Bilder und Eindrücke von Bord der Navigator of the Seas

Autor: Oliver Asmussen am 15.08.2018

Royal  Caribbean International: Schiffsportrait und Rundgang über die Navigator of the Seas

Die im Dezember 2002 in Dienst gestellte „Navigator of the Seas“ hat drei ältere und ein jüngeres Schwesterschiff. Alle fünf Kreuzfahrtschiffe gehören zur so genannten „Voyager-Class“. Das erste Kreuzfahrtschiff dieser Serie war die 1999 in Dienst gestellte Voyager of the Seas, welche nicht nur das Typschiff, sondern seinerzeit auch das größte Kreuzfahrtschiff der Welt war. Zu den Highlights zählten damals die Royal Promenade, die Eislaufbahn und das über drei Decks reichende Hauptrestaurant. Die Navigator of the Seas ist nach der 4-wöchigen „Revitalisierung“ im Jahr 2014 nun 139.570 BRZ groß, 311m lang und beherbergt bei Doppelbelegung 3.276 Passagiere. Der „Voyager-Class“ folgte die etwas größere „Freedom-Class“. Ich habe die Navigator of the Seas in Hamburg unter die Lupe genommen und die Eindrücke in folgendem Schiffsportrait zusammengefasst.

Navigator of the Seas auslaufend Hamburg nach Erstanlauf am 29.05.2018

Foto: Navigator of the Seas auslaufend Hamburg nach Erstanlauf am 29.05.2018

Der Rundgang beginnt diesmal wieder auf dem untersten Deck.

Deck 02 Navigator of the Seas

Das Conference Center steht als allgemeiner Veranstaltungsraum nicht nur für Konferenzen auf See und Firmenevents zur Verfügung, sondern ist auch für private Zwecke von Gästen an Bord zu mieten.

Die Eislaufbahn bzw. der Center Ice Rink wurde auf der Voyager of the Seas eingeführt und ist auch heute noch ein magischer Anziehungspunkt an Bord der entsprechenden Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean International. Tagsüber wird die Eisbahn zur Rollschuhbahn bzw. zu einer Halle für Inline-Skater. Die Eisshows sind unbedingt sehenswert, wenngleich die Darbietungen durch die eingeschränkte Raumgröße zumindest in der Höhe begrenzt werden. Die Eisshows sind kostenfrei und müssen vorher nicht (mehr) reserviert werden. Die Zuteilung erfolgt über die jeweiligen Musterstationen der Reisegäste, die im täglichen Cruise Compass aufgeführt sind. Das erspart das Schlange stehen an der Rezeption, um an eines der begehrten Tickets zu gelangen.

Studio B Center Ice Rink Navigator of the Seas

Foto: Studio B Center Ice Rink Navigator of the Seas

Deck 03 Navigator of the Seas

Im über zwei Decks reichenden Metropolis Theater finden allabendlich großartige Shows statt, die sich hinter den großen Broadway-Aufführungen nicht zu verstecken brauchen.

Metropolis Theatre Navigator of the Seas

Foto: Metropolis Theatre Navigator of the Seas

Auf Deck 03 befindet sich die obere Etage vom Studio B sowie die untere Ebene vom 3-stöckigen Sapphire Dining Room, der auf allen drei Decks denselben Namen trägt. Das ist auf den Schiffen der Freedom-Class mitunter anders. Der Sapphire Dining Room ist der Hauptspeisesaal an Bord der Navigator oft he Seas.

Ebenfalls auf Deck 03 liegen das Focus Fotostudio sowie das bordeigene Fernsehstudio RCTV.

Deck 04 Navigator of the Seas

Deck 04 beherbergt im Bug des Schiffes die obere Ebene des Metropolis Theatre. Ich durchquere das vordere Treppenhaus und stoße auf die traditionelle, schon von den ersten Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte, Schooner Bar. Diese ist aus meiner Sicht vom Design her immer noch zeitgemäß und äußerst stilvoll. Die Barkarte überzeugt mit einem großen Angebot an Cocktails sowie verschiedenen Biersorten.

Schooner Bar Navigator of the Seas

Foto: Schooner Bar Navigator of the Seas

Liebhaber der mexikanischen Küche sollten einen Blick in die Sabor Taqueria werfen! Das Sabor ist ein mexikanisches Restaurant mit Taco-Backmaschine. Das Sabor Modern Mexican gibt es in ähnlicher Form auch auf der Harmony oft he Seas. Dort als Restaurant-Pub-Kombination als Boardwalk-Location. Auf der Navigator of the Seas ist das Sabor ein reines Restaurant.  Der Aufpreis für ein Dinner am Abend liegt derzeit bei US$30 pro Person.

Sabor Modern Mexican Restaurant Navigator of the Seas

Foto: Sabor Modern Mexican Restaurant Navigator of the Seas

Das Casino Royale lockt mit etwa 300 Spielautomaten, Roulette-, Blackjack-, und Pokertischen.  

Lateinamerikanischen Klängen lauschen, ausgelassen tanzen und dazu einen Mojito genießen? Das können die Kreuzfahrtgäste in der Boleros Bar & Lounge. Interessant finde ich die Boleros Bar auf der Navigator of the Seas insbesondere deshalb, weil es eine der Ur-Versionen dieser Location ist. Auf der Symphony of the Seas gibt es die Lounge unter selbigem Namen als waschechten Nachtclub.

Atrium und Boleros Bar Navigator of the Seas

Foto: Atrium und Boleros Bar Navigator of the Seas

Deck 05 Navigator of the Seas

Im Heck befindet sich die obere Ebene vom Sapphire Dining Room, in dessen Mitte ein riesiger Kronleuchter die Blicke auf sich zieht. Im Sapphire Dining Room sind die verschiedenen Etagen den jeweiligen Tischzeiten zugeordnet. So können hier auf Deck 05 in erster Linie Gäste speisen, die das „My Time Dining“ gewählt haben. Auf Wunsch erhält man jeden Abend aber auch in diesem Restaurant seinen „Stammplatz“ und behält denselben Tisch auf der gesamten Kreuzfahrt.

Sapphire Dining Room Navigator of the Seas

Foto: Sapphire Dining Room Navigator of the Seas

Vom King Lear Dining Room aus durchläuft man einen unheimlich großzügigen Atrium-Bereich mit Panorama-Aufzügen, einer gläsernen Brücke sowie geschwungenen Treppen, welche Deck 03, 04 und 05 miteinander verbinden. Hier befinden sich der Shore Excursion Desk und der Guest Service.

Direkt gegenüber liegt die stilvolle R Bar. Die im 60er Jahre-Stil designte R Bar lädt im Atrium zu einem exotischen Cocktail oder aber auch zum Aperitif im stylischen Ambiente ein.

Es folgt ein Bereich mit unterschiedlichen Duty-Free-Shops auf der Royal Promenade. Die Royal Promenade ist eine rund 100 Meter lange Spaß-, Einkaufs-, und Erlebnispromenade, die bei Royal Caribbean International an Bord der Voyager of the Seas Premiere feierte. Etwa um 20m länger hielt sie danach Einzug in die Kreuzfahrtschiffe der Freedom-Class. Die Promenade erstreckt sich in ihrer Höhe über drei Decks und wird in erster Linie zum Flanieren genutzt. Cafés, Bars und Shops reihen sich hier aneinander und laden zum Verweilen ein. Abends gibt es regelmäßige Musik- und Partyumzüge entlang der Promenade.

Royal Promenade und Fahrstühle Navigator of the Seas

Foto: Royal Promenade und Fahrstühle Navigator of the Seas

An der Royal Promenade liegt das gleichnamige Café Promenade. Angeboten werden hier köstliche Kaffeespezialitäten wie der Seattle Best Coffee ® sowie viele kleine Snacks für den Hunger zwischendurch.

Kaum weniger schmackhaft und kalorienärmer sind die kalten Köstlichkeiten bei Ben & Jerry´s direkt nebenan. Bei Ben & Jerry´s heißt es „heiß auf Eis“, denn die Auswahl ist riesig. Dazu gibt es wahlweise die kalten Kugeln im Becher oder in einer knusprigen Waffel. Ben & Jerry´s ist ein US-amerikanischer Speiseeishersteller, der seine Produkte sowohl in den USA als auch in Europa vertreibt. Gegründet wurde Ben & Jerry´s von Ben Cohen und Jerry Greenfield im Jahr 1978.

Vintages ist die beliebte Wein-Lounge an Bord der „Navigator of the Seas“ und wurde beim letzten Werftaufenthalt renoviert. In der Vintages-Lounge steht eine besonders große Weinauswahl bereit. Die Lounge ist bei Weinliebhabern abends ein entsprechend frequentierter Treffpunkt. 

Einen der Haupttreffpunkte an Bord stellt die klassische Star Lounge im Bug des Schiffes dar. Hier werden allabendlich Live-Musik, Comedy-Darbietungen und andere Unterhaltungsshows gezeigt.

Die Navigator of the Seas verfügt über eine große Außenpromenade sowie die Möglichkeit auf einem Outdoor-Deck vom Bug aus das Einlaufen in die Häfen zu beobachten.

Royal Promenade und Vintages Navigator of the Seas

Foto: Royal Promenade und Vintages Navigator of the Seas

Deck 06 Navigator of the Seas

Hier sind in erster Linie Kabinen und das Future Cruise Center zu finden.

Deck 07 Navigator of the Seas

Auf Deck 07 befindet sich die Library mit einer recht großen Auswahl internationaler Leselektüre.

Deck 08 Navigastor of the Seas

Auch wenn das gesamte Schiff inzwischen mit Wi-Fi ausgestattet ist, so stehen hier im Internet Corner weiterhin 15 klassische PCs mit entsprechendem Internetzugang sowie zwei Laserdrucker zur Verfügung.

Deck 09 Navigator of the Seas

Im Concierge Club haben Diamond-Plus und Pinnacle Club-Mitglieder der Crown & Anchor Society sowie Gäste der Suiten (keine Junior Suiten) Zugang. Die Gäste im Concierge Club kommen in den Genuss besonderer Annehmlichkeiten.

Ein Auszug:

  • Personalisiertes Briefpapier
  • Kontinentales Frühstück von 08:00 – 10:00 Uhr in der Lounge
  • Horsd'Oeuvres und Petit Fours in der Lounge ab dem zweiten Abend, jeweils vor und nach dem Abendessen
  • Eine kostenlose Selbstbedienungsbar zu ihrer Verfügung
  • Reservierungen für Spezialitätenrestaurants, Explorations!-Landausflüge und Barefoot Beach Cabanas
  • Unterstützung bei Show-Tickets

usw.

Ein Concierge steht in der rauchfreien Lounge täglich von 8:30–11:30 Uhr
und von 17:00–20:30 Uhr zur Verfügung.

Concierge Club Navigator of the Seas

Foto: Concierge Club Navigator of the Seas

Deck 11 Navigator of the Seas

Im Bugbereich stoße ich auf das Vitality At Sea Spa And Fitness Center. Das Angebot ist entsprechend der Schiffsgröße vielfältig und bietet die komplette Bandbreite eines modernen Spa-Bereichs. Dazu zählen Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) und vieles mehr. Teenager kommen in den Genuss spezieller Gesichtsbehandlungen, ebenso die männlichen Kreuzfahrtgäste. Darüber hinaus gibt es einen Frisör und ein Nagelstudio. Der Spa- und Fitnessbereich erstreckt sich über zwei Decks und reicht hinauf bis auf Deck 12.

Vitality at Sea Spa Navigator of the Seas

Foto: Vitality at Sea Spa Navigator of the Seas

Es schließt sich beinahe nahtlos die nicht weniger attraktive und weitläufige Poollandschaft für Reisegäste über 18 Jahren an, das Solarium. Dieses ist ebenfalls auf allen neueren Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean International vorhanden und begeistert seit Jahren durch seine Großzügigkeit und seinem harmonischen Erscheinungsbild. Auf jedem Kreuzfahrtschiff von Royal Caribbean kennzeichnen andere Designmerkmale das Solarium. Auf der „Navigator of the Seas“ haben die Designer und Architekten eine gewisse Schlichtheit bevorzugt.

Solarium Navigator of the Seas

Foto: Solarium Navigator of the Seas

Aktuelle Filme, Sportveranstaltungen und Werbevideos werden über die neue, riesige Videoleinwand direkt am Pool gezeigt. Das Konzept, „Movies under the Stars“ ist zwar nicht neu, wird aber von den Passagieren hervorragend angenommen und hat sich in der Kreuzfahrtbranche inzwischen bewährt. Auf der Navigator of the Seas hat man diese Videoleinwand beim Refit im Jahr 2014 nachgerüstet.

Zwei große Hauptpools, der Main Pool und der Sport Pool sowie vier Whirlpools (zwei davon mit Sonnensegel) komplettieren den weitläufigen Poolbereich der „Navigator of the Seas“.

Panoramablick von Deck 14 über Pools und Sonnendecks Navigator of the Seas

Foto: Panoramablick von Deck 14 über Pools und Sonnendecks Navigator of the Seas

Der von anderen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte und bewährte Buffetbereich, das Windjammer Café, unterteilt sich am Heck nach der letzten Renovierung nun in unterschiedliche Restaurants. Ich finde sowohl den Eingangsbereich als auch die umgestalteten Bereiche nach dem Refit deutlich gemütlicher und eleganter. Nirgendwo entsteht ein kantinenartiger Eindruck, wie in den Buffetbereichen manch anderer Kreuzfahrtschiffe.

Ganz im Heck liegt weiterhin das bewährte Windjammer Buffet Restaurant. Die einzelnen Buffetinseln sind neu gestaltet und so aufgebaut, dass kaum noch Warteschlangen entstehen können. Das Konzept ist wunderbar umgesetzt und funktioniert in der Realität bestens. Obwohl das Restaurant auch nach dem Umbau noch sehr groß ist, sorgen verwinkelte Sitzecken, Raumteiler und gemütliche Sitzinseln für eine behagliche Atmosphäre.

Windjammer Café Navigator of the Seas

Foto: Windjammer Cafe Navigator of the Seas

Vor dem Windjammer Restaurant ist das asiatische Jade Restaurant angegliedert, welchem sich wiederum die Plaza Bar nahtlos anschließt.

Auf der Backbordseite befindet sich der Chops Grille. Der Chops Grille ist das beliebte Steakhouse an Bord der „Navigator of the Seas“, in dem neben erstklassigen Steaks vom Grill auf Wunsch auch Meeresfrüchte und schmackhafte Desserts serviert werden. Das angenehme Ambiente erinnert an elegante Steakhäuser amerikanischer Großstädte, welche in der Regel aber keine so wunderbare Aussicht zu bieten haben. Der Aufpreis pro Person beträgt aktuell 35,- US $.

Chops Grille Navigator of the Seas

Foto: Chops Grille Navigator of the Seas

Giovanni´s Table ersetzt das von den älteren Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte Spezialitätenrestaurant Portofino und ist ebenfalls aufpreispflichtig (30,- US $). Der Name lässt es vermuten, hier liegt der Schwerpunkt auf Spezialitäten der italienischen Küche. Geöffnet ist Giovanni´s Table sowohl zur Mittags- als auch zur Abendzeit. Die Qualität der Speisen ist vorzüglich - auch Atmosphäre und Service überzeugen absolut.

Deck 12 Navigator of the Seas

Der komplette Poolbereich wird umrundet von einem Jogging Track, der aufgrund von aufgestellten Sonnenliegen in erster Linie morgens sinnvoll nutzbar ist. Das Sonnendeck ist insgesamt sehr weitläufig und bietet eine große Freifläche für Deckchairs und Sonnenliegen.

Im Adventure Ocean kommen Kinder und Jugendliche zwischen 3-17 Jahren voll auf ihre Kosten. Im Voyagers spielen die Kinder von 9 bis 11 Jahren, im Explorers von 6 bis 8 Jahren und im Aquanauts von 3 bis 5 Jahren. 

Die Optix Teen Disco bietet insbesondere Teens von 12-17 Jahren eine interessante Rückzugsmöglichkeit. Die Optix Teen Disco ist abends als (alkoholfreie) Disco und tagsüber als Veranstaltungsraum und Lounge nutzbar. Als Besonderheit ist ein eigener Außenbereich mit Theken und Liegestühlen zu nennen.

Der Living Room ist eine weitere Chillout-Zone für Jugendliche, in die sie sich zurückziehen können.

Etwas aus der Reihe fällt hier, zwischen allen Kinder- und Jugendeinrichtungen, das bekannte 50er Jahre Diner Johnny Rockets mit Jukebox, frischen Burgern, Pommes und himmlischen Milchshakes.

Johnny Rockets Navigator of the Seas

Foto: Johnny Rockets Navigator of the Seas

Wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, gibt es bei Royal Caribbean einen eigenen Nursery Bereich, in dem die kleinsten Reisegäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren qualifiziert betreut werden. Die Royal Babies & Tots Nursery ist im Gegensatz zu den anderen Einrichtungen für die Kinder nicht kostenfrei. Die Kinder können dort tagsüber und abends abgegeben werden, pro Stunde werden 8,- US$ berechnet. Einem gemeinsamen Dinner zu Zweit steht also zum Beispiel nichts mehr im Wege. Die Betreuung erfolgt natürlich von ausgebildeten Fachkräften, welche die Eltern in dringenden Fällen über einen „Pieper“ erreichen.

Deck 13 Navigator of the Seas

Am Heck der „Navigator of the Seas“ liegt der Surfsimulator Flowrider sowie ein großer 9-Loch-Minigolf Platz Navigator Dunes.

Der obligatorische Mehrzweck-Sportplatz Sports Court und die große Kletterwand dürfen ebenfalls nicht fehlen und erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit.

Navigator Dunes Minigolf Navigator of the Seas

Foto: Navigator Dunes Minigolf Navigator of the Seas

Deck 14 Navigator of the Seas

In den Deckplänen steht die große Lounge auf Deck 14 weiterhin als Viking Crown Lounge verzeichnet, die sich über viele Jahrzehnte bewährt hat und zum Markenzeichen an den Schornsteinen aller Kreuzfahrtschiffe von Royal Caribbean wurde. Vor Ort findet man zu dieser Namensbezeichnung jedoch keinen sichtbaren Hinweis mehr. Die eigentliche Viking Crown Lounge nennt sich offenbar nun Cosmopolitan Club, was sicherlich moderner klingen soll. Letztendlich ist der Name auch völlig nebensächlich, denn die Lounge zeigt sich in einem zeitgemäßen Ambiente, in einem ansprechenden Farbdesign und lädt abends mit Live Musik von einer Band zu geselligen Stunden ein. Tagsüber ist sie ein idealer Rückzugsort, frei von Musikbeschallung und bietet zudem die bekannte Aussicht über den gesamten Schiffsbereich bis weit auf das Meer hinaus.

Cosmopolitan Club Navigator of the Seas

Foto: Cosmopolitan Club Navigator of the Seas

Auf der Backbordseite liegt das Izumi Restaurant. Das von anderen Schiffen der Reederei bekannte Restaurant wurde auf der Navigator of the Seas auch im Zuge des Refits eingeführt. Auf der Speisekarte stehen fernöstliche Spezialitäten wie Sushi Rolls, Rice Dishes und Noodle Bowls.  Das Izumi Restaurant ist sowohl für Sushi-Fans als auch für alle Liebhaber der asiatischen Küche die erste Adresse. Alle Speisevarianten werden vor den Augen der Gäste frisch zubereitet und vom Koch in Form einer amüsanten Show-Darbietung präsentiert.

Izumi Restaurant Navigator of the Seas

Foto: Izumi Restaurant Navigator of the Seas

Genau gegenüber, auf der Steuerbordseite, liegt die exklusive, den Mitgliedern ab der Clubstufe Diamond vorbehaltene Diamond Lounge sowie der dazugehörige Außenbereich. In der Lounge steht für die Clubmitglieder den ganzen Tag lang eine besondere Auswahl kleiner Snacks und Softgetränke bereit.

Diamond Club Navigator of the Seas

Foto: Diamond Club Navigator of the Seas

Es bleibt zu hoffen, dass diese Bereiche, insbesondere der Cosmopolitan Club, nicht auch zu komplett exklusiven Decks für Suitengäste umfunktioniert werden oder gar noch lukrativen Suiten weichen müssen. So ist es zum Beispiel auf der Allure of the Seas geschehen.

Deck 15 Navigator of the Seas

Beinahe einsam und verlassen liegt hier oben, auf Deck 15 die Skylight Chapel.

Für alle Restaurants gilt auch auf der „Navigator of the Seas“ das inzwischen nicht mehr ganz so neue Dynamic Dining Konzept, bei dem die Gäste – ähnlich dem schon bekannten „My Time Dining“-Konzept – jeden Abend frei wählen können, wann und wo bzw. mit wem sie speisen möchten. Es gibt nur noch auf den beiden Etagen des Hauptrestaurants feste Tischzeiten. Die Wahl liegt beim Gast, in welchem Restaurant zu welcher Zeit er speisen möchte – zumindest theoretisch. Das System birgt jedoch seine Tücken, denn auch wenn die verfügbaren Kapazitäten bereits bei Kreuzfahrtbuchung limitiert werden, so kommt es unter Umständen zu großen Engpässen im Hauptrestaurant.

Das Pro & Contra des Dining-Konzepts

Der große, über drei Decks reichende Speisesaal ist in drei Ebenen aufgeteilt und trennt die Gäste der ersten und zweiten Tischzeit von jenen Gästen, welche die „My Time Dining“ Option gewählt haben. Problematisch wird es dann, wenn alle Gäste spontan um 17:30 Uhr speisen möchten. Ich frage mich natürlich, warum man sich dann nicht direkt auf die erste Tischzeit festlegt, aber wie dem auch sei, das Konzept bringt aus meiner Sicht zeitweise Unruhe in den Ablauf. Die Wahl einer der klassischen Tischzeiten ist letztendlich deutlich angenehmer und vermeidet es, abends in einer langen Schlange vor dem Restaurant zu stehen und dann gesagt zu bekommen: „Nein, Sie können nicht um 18:00 Uhr sondern erst um 20:45 Uhr speisen.“ Einen erheblichen Vorteil genießen die Mitglieder ab der Clubstufe Diamond, welche bevorzugt die gewünschte Tischreservierung erhalten.

Es empfiehlt sich, schon am ersten Abend einen Tisch zu selbiger Uhrzeit für die gesamte Kreuzfahrt zu reservieren. Entscheidet man sich spontan dazu, in eines der Spezialitätenrestaurants zu gehen (Verfügbarkeiten vorausgesetzt!), so bleibt die Tischreservierung im Hauptrestaurant am Folgetag erhalten.  

Mein Tipp daher: Bei Kreuzfahrtbuchung die klassische 1. oder 2. Tischzeit wählen und spätestens am Einschiffungstag die gewünschten Spezialitätenrestaurants buchen! Das entspannt die Lage deutlich. In der Regel weiß man ja, zu welcher Uhrzeit man abends gerne essen möchte.

Mein Fazit zur Navigator of the Seas:

Die „Navigator of the Seas“ überzeugt durch eine ganz besondere Atmosphäre, Stil und ein sehr harmonisches Ambiente. Es gibt genügend Rückzugsmöglichkeiten und Aufenthaltsorte, an denen man nicht rund um die Uhr mit Musik beschallt wird. Die Decks sind insgesamt weitläufig und zum Teil gar nicht bis ins Detail in den Deckplänen verzeichnet. So fehlen dort zum Beispiel einige, kleinere Sonnendecks, die auf einer Art Plateau oberhalb des Pooldecks liegen.

Der Service und die Freundlichkeit der Mitarbeiter an Bord sind ausnahmslos als hervorragend zu bezeichnen. Die Qualität der Speisen sowie die Sauberkeit in allen Bereichen überzeugt gleichermaßen wie der gesamte Zustand der Hardware. Auch wenn bei Royal Caribbean International in den vergangenen Jahren einige Sparmaßnahmen eingeleitet wurden, so überzeugt das Konzept auf den Kreuzfahrtschiffen weiterhin. Die Kreuzfahrtschiffe sind so innovativ, dass Mitbewerber immer wieder einige Features auf ihren Neubauten übernehmen. Zu beachten ist jedoch, dass nicht alle Kreuzfahrtschiffe mit denselben Einrichtungsdetails ausgestattet sind und selbst innerhalb einer Schiffsklasse durchaus Abweichungen möglich sind. 

  • Die gesamte Bildergalerie der Navigator of the Seas >>hier<<

Alle Kreuzfahrten mit der Navigator of the Seas können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

Carnival Horizon Schiffsportrait: Bilder und Eindrücke von Bord

Autor: Oliver Asmussen am 03.05.2018

Carnival Horizon das neue Flaggschiff von Carnival Cruise Line

Die Carnival Horizon ist nach dem ein Jahr älteren Schwesterschiff Carnival Vista das zweite Schiff der so genannten Vista-Klasse und seit April 2018 das neue Flaggschiff von Carnival Cruise Line.

Kitschig, bunt und schrill, das war einmal

Die Kreuzfahrtschiffe der Carnival Cruise Line, deren Mutterkonzern die in Miami ansässige Carnival Corporation plc ist, sind in unseren Regionen eher selten anzutreffen. Das mag in erster Linie strategische Gründe haben, denn zum weltweit größten Carnival-Kreuzfahrtkonzern gehören auch die Marken AIDA Cruises, Costa Kreuzfahrten und Holland America Line – um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Tochterreedereien sind bei uns weitaus bekannter, haben entsprechende Marktanteile und waren zumindest bislang deutlich besser auf den Geschmack der europäischen Reisegäste eingestellt. Die Einrichtung der Kreuzfahrtschiffe von Carnival Cruise Line galt viele Jahre lang als kitschig, bunt und wenig geschmackvoll. Das war einmal.

Bewährtes behutsam ergänzt

Seit der amerikanische Architekt Joe Farcus nicht mehr als Innenarchitekt für Carnival Cruise Line arbeitet, hat sich das Farbspektrum an Bord deutlich „entschärft“. Das wohl auffälligste Merkmal der Carnival-Schiffe ist zweifelsfrei sein Entwurf für die auffälligen Schornsteine mit den beidseitig nach außen zeigenden Flossen. Die sind in der Branche einmalig und optisch ein echter Hingucker.

Die Carnival Horizon wurde im April 2018 in Dienst gestellt und befördert bei Doppelbelegung rund 3.960 Passagiere. Mit einer Größe von 133.500 BRZ und einer Länge von 322m zählt sie aus heutiger Sicht aber nicht zu den ganz großen Pötten.

An Bord der Carnival Horizon warten in erster Linie die bekannten Attraktionen der Carnival Vista auf den Kreuzfahrtgast. Diese wurden behutsam um einige Features und Locations ergänzt. Dass die Library Bar und die Piano Bar die Plätze getauscht haben, dürfte dem allgemeinen Kreuzfahrer dabei noch völlig egal sein. Geblieben sind der bekannte Fahrradgondel-Rundkurs SkyRide, die chillige Havana Bar samt wunderschönem Heckpool, das große Atrium mit LED-Skulptur, die Spezialitätenrestaurants Ji Ji Asian Kitchen und Cucina Del Capitano, das IMAX-Theater sowie auch die großen Wasserrutschen, die nun aber als Dr. Seuss Waterworks auf der Carnival Horizon zu finden sind. Das kulinarische Angebot ist um das Restaurant Bonsai Teppanyaki ergänzt worden.

Soviel vorab.

Carnival Horizon Schornstein

Foto: Carnival Horizon Schornstei

 

  • Deck 03 Carnival Horizon

Was fällt nach wenigen Minuten an Bord auf

Ich betrete die Carnival Horizon über den Haupteingang auf Deck 3. Sofort fällt die stylische LED-Skulptur mittig im Horizon Atrium über der Horizon Bar ins Auge. Rote, gemütliche Sessel, ein blauer Teppich und weiße LED-Leuchtbänder harmonieren farblich wunderbar miteinander. Dass es sich dabei um die typischen Carnival-Farben handelt, muss ich sicher nicht herausstellen. Mir gefällt das Design. Und es ist überhaupt nicht bunt. Ja, fast schon klassisch schlicht. Überhaupt nicht dem Carnival-Klischee entsprechend, eher TUI Cruises Mein Schiff-Style. Sehr schick auf jeden Fall.

Horizon Atrium Carnival Horizon

Foto: Horizon Atrium Carnival Horizon

Auf Deck 03 befinden sich neben dem Atrium nur die untere Ebene vom großen Hauptrestaurant am Heck sowie das etwas kleinere, so genannte Forward Restaurant. Meinen ursprünglichen Plan, über das vordere Haupttreppenhaus hinauf auf Deck 04 zu laufen, verwerfe ich schnell wieder.

Fahrstuhl ohne Knöpfe

Mir fallen sofort die acht Fahrstühle ins Auge. Es fehlen im Treppenhaus die bekannten Tasten bzw. Knöpfe, um einen Fahrstuhl zu „ordern“ und in den Fahrstühlen sind ebenfalls keine Tasten vorhanden, um das jeweilige Deck zu wählen. Das habe ich noch nirgendwo gesehen. Und natürlich will dieses Hightech-Gefährt auch gleich mal ausprobiert werden. Ich fahre also erst einmal eine Runde mit dem Fahrstuhl zwischen den Decks hin und her. Die Logik hinter diesem System ist simpel. Man drückt auf einem Touchscreen schon vor der Fahrt das „Zieldeck“, auf das man fahren möchte. Auf einem großen Bildschirm wird dann angezeigt, welcher Fahrstuhl zu diesem Deck fahren wird. So soll vermieden werden, dass jeder Fahrstuhl auf jedem Deck hält. Wie fein und perfekt dieses System arbeitet, müsste man ausprobieren, wenn die Fahrstühle stark frequentiert sind. Faszinierend ist es in jedem Fall!

 

  • Deck 04 Carnival Horizon

Am Heck liegt die obere Etage des bereits angesprochenen À la carte Hauptrestaurants, in dem es keine feste Tischzeit gibt. Pfiffig ist die Idee einer integrierten Bar in das Restaurant. Das Ambiente ist äußerst geschmackvoll und elegant. Es gibt keinerlei optische „Ausrutscher“ und so wird ein Besuch in diesem Restaurant nicht nur für den Gaumen ein echtes Vergnügen.

Main Dining Room Carnival Horizon mit Bar

Foto: Main Dining Room Carnival Horizon mit Bar

Ich gehe wieder in Richtung Atrium, passiere vorher eine der klassischen Lounges an Bord sowie die Sykbox Sports Bar und den Club O2. In der SkyBox Sports Bar werden Sportereignisse auf großen Bildschirmen Live übertragen, außerdem Schlagzeilen auf einem Panorama-Ticker eingeblendet oder an Game-Automaten Sportduelle mit Freunden ausgetragen. Nebenbei gibt es natürlich erfrischende Drinks und kleine Snacks.

Skybox Sports Bar Carnival Horizon

Foto: Skybox Sports Bar Carnival Horizon

Jugendliche zwischen 15-17 Jahren trifft man sich an Bord im Club O2, der gleich um die Ecke der SkyBox Sports Bar liegt. Neben angesagter Musik können hier auch Filme geguckt oder Computerspiele gespielt werden. Diskoabende runden das vielfältige Jugendangebot im Club O2 ab.

Club O2 Carnival Horizon

Foto: Club O2 Carnival Horizon

Das Horizon Casino lockt die spielbegeisterten Reisegäste mit 180 slot machines, 18 Spieltischen und insgesamt 484 Sitzplätzen.

In der Liquid Lounge werden beeindruckende Bühnenshows, Game-Shows, Informationsveranstaltungen, Seminare und Bingo angeboten. Zu den für die Carnival Horizon produzierten Shows gehören die Celestyal Strings, Vintage Pop und Soulbound.

 

  • Deck 05 Carnival Horizon

Von der oberen Etage der Liquid Lounge kommend, laufe ich zunächst an weiteren Fun Shops vorbei, bevor ich abermals das Atrium durchquere. Hier befindet sich das Cherry on Top, ein Geschäft mit unzähligen Leckereien in Form von Bonbons, Lutschern und kleinen Gebäckstücken. Eine besondere Erwähnung verdienen die Eiscreme-Sandwiches sowie der Eiscreme-Counter mit seiner riesigen Auswahl an Eissorten und Toppings. Der Name Cherry on Top darf hier also gerne wörtlich genommen werden.

In der Piano Bar lauscht man abends klassischen Klavierklängen oder auch aktuellen Hits und genießt bei einem Whiskey oder seinem Lieblingscocktail einen unterhaltsamen, entspannten Abend.

Piano Bar 88 Carnival Horizon

Foto: Piano Bar 88 Carnival Horizon

In der Library Bar gegenüber geht es deutlich ruhiger zu. Hier trifft großartige Literatur auf eine größere Auswahl an Weinen. Bei einem Glas Wein wird sich hier entspannt, der Lieblingsschmöker gelesen oder mit Freunden zu einem Gesellschaftsspiel getroffen.  

Steaks, Sushi und Milchshakes

Das Fahrenheit 555 ist die erste Adresse für alle Steakliebhaber an Bord der Carnival Horizon. In stilvoller Atmosphäre werden exzellente Steaks, Hummer, Salate, Suppen und andere Gaumenfreuden gereicht. Ein saftiges Cowboy Steak steht ebenso auf der Speisekarte wie Filet Mignon und das klassische New York Strip Steak. Begleitende Weine runden das Dinner-Erlebnis ab. Hier ein Auszug aus der Menükarte:

  • Grilled Prime Cowboy Steak
  • Spice-Rubbed Prime Ribeye Steak
  • Surf & Turf
  • Broiled Lobster Tail
  • Maine Lobster Ravioli

Der Preis für das Fahrenheit 555 Steakhouse liegt aktuell bei $35,- pro Person. Das Restaurant bietet sowohl Innen- als auch Außenplätze auf der Promenade.

Fahrenheit 555 Carnival Horizon Steakhouse

Foto: Fahrenheit 555 Carnival Horizon Steakhouse

Im Bonsai Sushi Restaurant genau gegenüber verspricht die Menükarte ein mindestens so abwechslungsreiches und schmackhaftes Dinner-Erlebnis wie im Steakhouse. Auf der Menükarte stehen zum Beispiel diverse Suppen, Sushi und Sashimi sowie verschiedene Rolls und Nudelgerichte. Shrimp Tempura, Miso Salmon, Chicken Katsu und das Teriyaki Steak sind nur einige Highlights, die hier zu bekommen sind. Auch das Bonsai Sushi Restaurant verfügt über einen Außenbereich. Neu ist das angegliederte Bonsai Teppanyaki Restaurant. An den beiden Live-Cooking-Stationen, die in das Bonsai Sushi-Restaurant auf dem Promenadendeck integriert sind, finden jeweils acht Gäste Platz. Vor den Augen der Gäste werden auf einer großen Edelstahlplatte exklusive Leckereien der Nippon-Küche gegrillt und zubereitet. Abgerechnet wird jeweils á la carte.

Bonsai Teppanyaki Carnival Horizon

Foto: Bonsai Teppanyaki Carnival Horizon

In der Alchemy Bar gibt es so genannte Vintage-Cocktails, die nach alten Rezepten zubereitet werden. Alles was man hier braucht, so die Aussage des Barkeepers, ist die Bereitschaft, neue Getränke auszuprobieren, egal ob alkoholisch oder nicht alkoholisch. Zubereitet und serviert werden die Getränke von wahren „Mix-Masters“ mit kleinen Showeinlagen.

Alchemy Bar Carnival Horizon

Foto: Alchemy Bar Carnival Horizon

Die Pixels Photo Gallery stellt moderne Touchscreen-Terminals zur Verfügung, an denen jeder Reisende mittels Bordkarte seine individuelle Fotoauswahl treffen kann. Die Zeiten der unüberschaubaren Papiermüllberge sind auch auf der Carnival Horizon selbstverständlich vorbei.

Die Guy´s Pig & Anchor Bar-B-Que wurde nach dem in den USA sehr bekannten Gastronom Guy Fieri benannt. Hier erhält man fast alles. Von selbst gebrauten Craft-Bieren über herrliche leckere BBQ-Spezialitäten bis zu wirklichexotischen BBQ-Cocktails, die dann auch gerne mal nach Bacon schmecken können, wie man mir erklärt. Die Brauanlage befindet sich für die Gäste sichtbar direkt neben Restaurant. Auf einer kleinen Bühne wird abends unterhaltsame Countrymusik geboten. Das Restaurant verfügt über einen Außenbereich mit eigener Grillstation. Auf der Speisekarte stehen Championship Pork Butt, Smoked Round of Beef, Smoked Andouille Sausage und Blue Ribbon Chicken, um nur einige Beispiele zu nennen. Wer Grillspezialitäten mag, der wird hier sicherlich mehr als einmal einkehren. Das Restaurant kostet keinen Aufpreis, lediglich die Craft-Biere und andere Getränke werden á la carte abgerechnet.

Guy´s Pig and Anchor Bar-B-Que Smokehouse Carnival Horizon

Foto: Guys Pig and Anchor Bar-B-Que Smokehouse Carnival Horizon

Im Javablue Café sind alle erdenklichen Kaffeespezialitäten sowie auch kalte Getränke und kleine Snacks für zwischendurch erhältlich. Abgerundet wird das üppige Angebot durch den angrenzenden Shake Spot. Wie der Name vermuten lässt, sind hier Milchshakes in unzähligen Varianten zu bekommen.

JavaBlue Café und Ocean Plaza mit Shake Spot Carnival Horizon

Foto: JavaBlue Cafe und Ocean Plaza mit Shake Spot Carnival Horizon

Die Ocean Plaza ist der ideale Treffpunkt, um all die darum herum zu erwerbenden Spezialitäten in entspannter Urlaubsatmosphäre, unter künstlichen Palmen und bei begleitender Live-Musik, zu verzehren. Abends verwandelt sich die Ocean Plaza in einen beliebten Treffpunkt, um in den Erinnerungen des Tages zu schwelgen und zu aktuellen Musiktiteln sein Tanzbein zu schwingen. Das Ambiente erinnert mich – und das ist nicht der einzige Ort an Bord, an dem das so ist – an eines der Kreuzfahrtschiffe von AIDA Cruises. Das mag wohl daran liegen, dass hier dasselbe Innenarchitektenbüro tätig war. Mir gefällt es.

Ocean Plaza Carnival Horizon

Foto: Ocean Plaza Carnival Horizon

Richtig klasse ist die Havana Bar am Heck der Carnival Horizon, in der ein Hauch von Kuba durch die Bar weht. Seinen Café Cubano, den klassischen Daiquiri oder Mojito genießt der Gast in wunderbarer Atmosphäre. Eine Live-Band sorgt letztendlich für den Feinschliff und präsentiert kubanische Rhythmen. Der Außenbereich ist nicht minder gemütlich und wenn man abends mit einem kubanischen Cocktail den Sonnenuntergang vom Pool aus beobachtet, dann ist der Erholungswert unbezahlbar.

Havana Bar Carnival Horizon

Foto: Havana Bar Carnival Horizon

Die Renaissance der Schiffspromenaden

Auf Deck 05 will eine Besonderheit erwähnt werden. Auf der Carnival Horizon gibt es eine Promenade. Diese hat mit den klassischen Schiffspromenaden älterer Kreuzfahrtschiffe nicht viel gemeinsam, ist aber die moderne Weiterentwicklung einer solchen. Es gibt unterschiedliche Sitzgelegenheiten und Entspannungsmöglichkeiten. Außerdem sind auf der Promenade die Außenbereiche der Restaurants und Bars auf Deck 05 zu finden. Die Nähe zum Meer ist auf der Carnival Horizon in besonderer Weise spürbar. Nicht selbstverständlich auf einem Kreuzfahrtschiff-Neubau dieser Größe, obwohl der Trend derzeit wieder zu langen Schiffspromenaden mit Meerblick geht. Neben Carnival Cruise Lines haben z.B. Costa Kreuzfahrten, NCL, AIDA Cruises, Royal Caribbean und andere Reedereien auf ihren Neubauten wieder Schiffspromenaden mit Meerblick eingeführt. Obwohl ich ja ein bekennender Freund der klassischen Kreuzfahrtschiffe bin, überzeugt mich eine solche Promenade neuester Generation definitiv.

 

  • Deck 06 und 07 Carnival Horizon

Im Thrill Theater ist der Name Programm, denn dieses Action-Theater lässt den Besucher mit hochmodernen 3D-Videoeffekten real eintauchen in die entsprechenden Filme, die dort gezeigt werden. Es werden im Thrill Theater Filme für unterschiedliche Altersklassen angeboten. Die Effekte variieren entsprechend. Manchmal ist nur ein Windzug in den Haaren zu spüren, manchmal vibrieren die Sitze oder ein leichtes Plätschern ist zu vernehmen. Langweilig wird es im Thrill Theater jedenfalls nie. Nicht weniger spektakulär geht es im darüberliegenden IMAX-Theater zu, in dem auf einer Großleinwand aktuelle Blockbuster gezeigt werden.

IMAX Theater Carnival Horizon

Foto: IMAX Theater Carnival Horizon

 

  • Deck 10 Carnival Horizon

Rund um den großen Beach Pool reihen sich einige Bars und Bistros. Dazu gehört die Burger-Bude Guy´s Burger Joint, in der es die schmackhaften, guten Burger von Guy Fieri gibt. Individuell, nach eigenem Geschmack verfeinern, lassen sich die Burger mit beliebigen Toppings und Saucen.

In der Blue Iguana Cantina ist die mexikanische Küche „beheimatet“. Hier sind frisch zubereitete Tacos oder Burritos direkt von der Theke ebenso zu bekommen wie hausgemachte Tortillas mit feuriger Salsa Sauce.

Für die perfekte Erfrischung sorgen die Blue Iguana Tequila Bar sowie die Red Frog Rum Bar.

Guy´s Burger Joint Carnival Horizon

Foto: Guys Burger Joint Carnival Horizon

Das Lido Market Place ist ein klassisches Buffet-Restaurant, welches bei Carnival Cruise Lines durch eine sehr grosse Auswahl an Speisen von hoher Qualität hervorsticht. Das Ambiente ist sehr ansprechend und erinnert ebenfalls stark an die neuen AIDA Cruises Kreuzfahrtschiffe. Die Aufteilung der einzelnen Buffetstationen ist gut durchdacht, denn sie lassen keine langen Schlangen an den Stationen entstehen.

Auf dem weitläufigen Lido-Sonnendeck am Heck steht eine große Anzahl an Sonnenliegen zur Verfügung. Ein Pool in angemessener Größe sowie zwei Whirlpools sorgen für eine willkommene Erfrischung an heißen Seetagen. Die Pizzeria Del Capitano hat rund um die Uhr geöffnet und bietet stets ofenfrische Pizzen sowie eine Auswahl an Salaten. Soll es statt einer frischen Pizza doch lieber ein gutes Fischgericht sein? Dann ist Seafood Shack die richtige Adresse auf dem Lido Deck.

 

  • Deck 11 Carnival Horizon

Das Spezialitätenrestaurant Ji Ji Asian Kitchen (Aufpreis $15,-) ist die perfekte Ergänzung zu den anderen, von der asiatischen Küche geprägten, Restaurants auf der Carnival Horizon. Auf der Speisekarte des Ji Ji Asian Kitchen stehen überwiegend Menüs.

In der Cucina Del Capitano gegenüber geht es, in rustikal stilvoller Atmosphäre, typisch italienisch zu. Der Aufpreis für das italienische Spezialitätenrestaurant beträgt ebenfalls $15,- pro Person.

Cucina Del Capitano Carnival Horizon

Foto: Cucina Del Capitano Carnival Horizon

Weitläufige Decks und Freidecks in Bugrichtung!

Die weitläufigen Außendecks erinnern auf der Carnival Horizon sehr an Kreuzfahrtschiffe vergangener Tage. Auch die schöne Galerie auf Deck 11, welche den Tides Pool samt Lido Deck umgibt, ist auf Neubauten eine Rarität. Etwas schade ist in diesem Zusammenhang, dass es keine Aussichtslounge gibt. Dafür, und das ist ein wirkliches Highlight, bietet die Carnival Horizon (wie auch die Carnival Vista) Freidecks in Fahrtrichtung. Solche Decks kennt man von Schiffen wie einer Artania oder einer Prinsendam, die inzwischen zu den Kreuzfahrtklassikern zählen. Auf neuen Kreuzfahrern sind sie extrem selten geworden, denn die Reedereien bringen hier lieber Kabinen oder Suiten unter, die zu entsprechenden Preisen verkauft werden können. Schöne, für jedermann zugängliche Freidecks bringen schließlich keine Einnahmen. Auf der Carnival Horizon begeistert mich diese Besonderheit, das Vorhandensein solcher Deckbereiche, auf jeden Fall.

Klassischer Heckbereich am Tides Pool der Carnival Horizon

Foto: Klassischer Heckbereich am Tides Pool der Carnival  Horizon

Im Camp Ocean kommen die kleinen Reisegäste zwischen 2-11 Jahren voll auf ihre Kosten. Sie werden dort in altersgerechten Gruppen betreut. Die 2-5-jährigen Kids schließen sich den Penguins an, die 6-8-jährigen den Stingrays und die 9-11-jährigen den Sharks. Die ausgebildeten Kinderbetreuer halten stets ein abwechslungsreiches Programm mit Malkursen, Piratenabenden oder Sportwettbewerben bereit.

 

  • Deck 12 Carnival Horizon

Dr. Seuss at Sea

Sowohl das Camp Ocean als auch die Wasserrutschen auf Deck 12 sind in den Farben des in den USA sehr bekannten, amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss gestaltet. Inspiriert von den beliebten Geschichten rund um den Kater mit Hut („The Cat in the Hat“), Ding 1 und 2 („Thing 1 and 2“) und den Grinch erwartet Groß und Klein auf Deck 12 ein Wasserparadies der Extraklasse. Ein Planschbereich mit überlebensgroßen Figuren und zwei farblich abgestimmte Rutschen für jedes Alter, laden die ganze Familie zu Spiel und Spaß im kühlen Nass ein.

Eine der Rutschen weist eine Länge von 137m auf, sie wird auf einem Gummireifen sitzend durchrutscht und gleicht einer Bobbahn. Die zweite Rutsche ist geschlossen und rund 70 lang. Im Dr. Seuss Wasserpark steht darüber hinaus ein riesiger Eimer, der sich mit 567 Litern Wasser füllt und dann in einer gigantischen Kaskade über den Wasserpark ergießt. Ein solcher Wassereimer ist zwar auf anderen Kreuzfahrtschiffen ebenfalls zu finden, doch ein wunderbares Planscherlebnis für die Kids garantiert er in allen Fällen auch auf der Carnival Horizon.

Dr. Seuss Waterworks Wasserrutschen an Bord der Carnival Horizon

Foto: Dr. Seuss Waterworks Wasserrutschen an Bord der Carnival Horizon

Im Clubhouse können Indoor-Aktivitäten wie Mini-Bowling oder Billard gespielt werden. Auch Tischtennisplatten stehen im Innenbereich zur Verfügung. Im Außenbereich gehört ein 9-Loch Minigolfplatz, ein Basketballplatz, ein Volleyballfeld sowie ein Hochseilgarten zum Angebot. Eine Besonderheit ist der SkyRide, der auf der Carnival Vista eingeführt wurde.

Beim SkyRide handelt es sich um einen 244 m langen Schienenparcours, den es in daran hängenden Gondeln mit eigener Pedalkraft zu umrunden gilt. Es können Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreicht werden. Die Körpergröße der Passagiere muss zwischen 1,22 und 1,95m liegen, das Gewicht darf 136kg nicht überschreiten. Während einer Fahrtrunde ergeben sich immer wieder tolle Ausblicke über das Schiff und das Meer.

Skyride Carnival Horizon

Foto: Skyride Carnival Horizon

Der Cloud 8 Spa bietet auf rund 2.000m² alle heute zum Standard gehörenden Spa- und Wellnesseinrichtungen. Dazu zählt eine Dampfsauna ebenso wie ein Hammam, Thermal Suiten, ein riesiger Whirlpool, diverse Behandlungsräume, ein Frisörsalon, ein Fitness Center und Entspannungsräume mit beheizbaren Steinliegen.

 

  • Deck 14 Carnival Horizon

Auf Deck 14 befinden sich die Eingänge zum SkyRide und zum Hochseilgarten.

 

  • Deck 15 Carnival Horizon

Hoch oben über dem Meer endet mein Rundgang über die Carnival Horizon im Serenity Bereich, der ausschließlich den Erwachsenen (ab 21. Jahren) als Erholungsoase vorbehalten ist. Das Ambiente auf diesem exklusiven Deck ist sehr ansprechend und einladend. Es stehen diverse Sonnenliegen und gemütliche Entspannungsinseln bereit. Für meinen Geschmack sind die rundherum gezogenen Glaswände, die als Windschutz dienen, zu hoch. Sie nehmen ein Bisschen das anderswo auf dem Schiff vorhandene „Freiheitsgefühl“. Aber das ist jetzt Kritik auf hohem Niveau.

Exklusiver Serenity-Bereich Carnival Horizon

Foto: Exclusiver Serenity-Bereich Carnival Horizon

Mein persönliches Fazit zur Carnival Horizon

Die Carnival Horizon ist insgesamt ein sehr empfehlenswertes und hervorragendes  Kreuzfahrtschiff. Den allgemeinen Schiffszustand kann man natürlich noch als perfekt bezeichnen. Das Schiff wurde ja gerade in Dienst gestellt.

Überraschend stilvoll

Das Farbkonzept sowie die farblichen Abstimmungen zwischen Lichtinstallationen und Mobiliar sind äußerst geschmackvoll. Wer die Kreuzfahrtschiffe von AIDA Cruises kennt, wird an Bord der Carnival Horizon viele Ähnlichkeiten feststellen. Die Zeiten von „schrill, bunt und kitschig“ scheinen der Vergangenheit anzugehören. Die Carnival Horizon ist klassischer und stilvoller als so manches Kreuzfahrtschiff der Carnival-Tochter-Reedereien. Ausgerechnet die amerikanischste aller Kreuzfahrtreedereien präsentiert ein Kreuzfahrtschiff mit außergewöhnlich viel Stil. Top!

Sehr amerikanisch und dennoch europäisch

Amerikanisch ist natürlich das Konzept. Carnival ist seit jeher Vorreiter in Sachen zwangloser Kreuzfahrten. Carnival hat die „Fun-Cruise“ erfunden. Und ja, auf einer Carnival Horizon wird auch richtig Party gemacht. Aber das Schiff an sich hat mich als Kreuzfahrtfan wirklich überrascht und überzeugt. Nicht, weil ich mir damit eine Weltentdeckerreise vorstellen kann, nein, weil es unter all den großen Neubauten positiv heraussticht. Die Carnival Horizon bietet Deck- und Freiflächen, von denen die Anbieter anderer Neubauten träumen können. Es gibt einsame Plätze, ruhige Ecken und hervorragende Aussichtsmöglichkeiten. Die Nähe zum Meer ist von vielen Stellen aus erlebbar, dazu zählt nicht nur die große Promenade und der wunderbare Havana Pool. Die Qualität der einzelnen Speisen in den Restaurants ist im Rahmen eines Tagesbesuchs natürlich nicht abschließend zu bewerten, doch optisch sah alles hervorragend aus. Sehr auffällig ist die Freundlichkeit des Personals, welches immer ein Lächeln für den Gast und auch den Besucher übrig hat.  Insgesamt ist die Carnival Horizon kein Neubau „von der Stange“ und überzeugt wirklich in vielen Bereichen als großes Kreuzfahrtschiff.

Panoramablick über Dr. Seuss Waterworks und Sonnendecks Carnival Horizon

Foto: Panoramablick über Dr. Seuss Waterworks und Sonnendecks Carnival Horizon

Alle Kreuzfahrten mit der Carnival Horizon können bei uns direkt gebucht werden. Senden Sie uns eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

MS Artania: Phoenix Reisen stellt Mockup Kabinen nach Renovierung vor

Autor: Oliver Asmussen am 27.11.2017

MS Artania frisch renoviert mit Mockup Kabinen aus der Blohm+Voss Werft

Strahlend weiß und frisch renoviert liegt die MS Artania von Phoenix Reisen am Cruise Terminal in Altona. Noch heute Abend beginnt die Adventreise. Etwas mehr als drei Wochen gehörte ihre schöne Silhouette zum Hafenpanorama. So lange lag sie für umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten in Dock 10 der renommierten Blohm+Voss Werft gegenüber.  An Bord wurde nicht nur umfangreich renoviert sondern auch zwei so genannte Mockup Kabinen für einen möglichen Schiffsneubau eingebaut.

MS Artania Cruise Center altona 28.11.2017

Foto: MS Artania Cruise Center Altona 28.11.2017

Kurz vor der Einschiffung zur Adventreise

Der heutige 28.11.2017 ist ein typischer Novembertag in Hamburg. Die Wolken hängen tief am Himmel, der Wind weht frisch, die Temperaturen liegen im einstelligen Bereich. Die ersten Reisegäste stehen bereits ganz gespannt im Terminal und freuen sich auf den Zeitpunkt der Einschiffung zur komplett ausgebuchten Adventreise. Die Erwartungen sind groß. Was wird es wohl diesmal für Neuerungen an Bord der MS Artania geben bzw. wie wurden die geplanten Renovierungen umgesetzt?

16 Mio. EUR für die Renovierung

Das Warten wird schließlich belohnt. Es hat sich wieder viel getan an Bord der schmucken, 231m langen und 44.588 BRZ großen Schiffslady, der man ihr Alter von fast 34 Jahren nicht ansieht. Rund 16 Mio. EUR wurden diesmal für die Schönheitskur der MS Artania investiert.

Die für die Werftarbeiter abzuarbeitende Liste war lang und beinhaltete zum Beispiel folgende Punkte:

  • Einbau einer Ballastwasseraufbereitungsanlage
  • Service und Wartungsarbeiten an den Hauptmaschinen, Überholung der Schäfte
  • Umgestaltung der Tenderboote
  • Einbau einer neuen Abwasseranlage
  • Erneuerung der Außendeckbeläge Deck 9
  • Umbau des Spa-Bereiches und des Fitnessraumes
  • Umbau der Harry´s Bar
  • Umbau der Atlantik Show Lounge mit neuem Sitz- und Bühnenkonzept
  • Einbau neuer Bäder in den behindertenfreundlichen Kabinen auf Deck 6
  • Einbau von 284 neuen Bädern mit Dusche auf Deck 4 und 5

Atlantik Show Lounge MS Artania 28.11.2017

Foto: Atlantik Show Lounge MS Artania 28.11.2017

Wie bei jeder Werftzeit stand für die Erledigung sämtlicher Arbeiten nur ein sehr kleines Zeitfenster zur Verfügung. Am Ende hat sich die Professionalität aller Beteiligten jedoch abermals ausgezahlt. Die MS Artania wurde von Blohm+Voss pünktlich an Phoenix Reisen zurückgeliefert. Wir haben uns an Bord umgesehen und interessante Eindrücke mitgebracht.

Die markantesten Neuerungen an Bord  der Artania

Zu den markantesten Veränderungen zählt der komplette Umbau und die Neugestaltung der Harry´s Bar. Diese präsentiert sich nun in einem harmonischen Mix aus Blau-, Gelb- und Grautönen sowie den passenden Vorhängen an den Fensterfronten. Die zweite, gravierende Veränderung ist bereits auf dem Weg in Richtung Atlantik Show Lounge erkennbar. Auch diese wurde optisch aufgepeppt und überzeugt ab sofort mit einer völlig modernisierten Bühne inkl. drehbarem Mittelteil und neuem Mobiliar. Damit ist die Artania nach der Übernahme durch Phoenix Reisen im Jahr 2011 nun nahezu komplett renoviert.

Harrys Bar MS Artania 28.11.2017

Foto: Harry´s Bar MS Artania 28.11.2017

Mockup Kabinen für möglichen Schiffsneubau von Phoenix Reisen

An Bord der Artania wurde aber nicht nur umfangreich renoviert, es sind auch zwei so genannte Mockup Kabinen für einen künftigen Schiffsneubau eingebaut worden. Bei diesen völlig neuen Kabinen handelt es sich um Musterkabinen, die unter realen Bedingungen in den kommenden Monaten auf ihre Funktionalität getestet werden. Die Kabinen sind rund 17,5m² groß und ausgesprochen freundlich eingerichtet. Durch eine riesige Panorama-Schiebetür, die auf den Balkon hinausführt, gelangt zusätzliches Tageslicht in die Kabine. Die Kabinenbeleuchtung ist in verschiedenen Stufen einstellbar, so können in der Nacht zum Beispiel schmale Lichtleisten statt die volle Kabinenbeleuchtung eingeschaltet werden. Viele der LED-Lichtquellen erzeugen indirektes Licht, sodass eine Blendung der Bewohner ausgeschlossen wird. Die Klimaanlage soll in der Endausführung sogar einen separaten "Ein- und Ausschalter" erhalten, was auf große Begeisterung bei den Reisenden stoßen dürfte. Man kann dann nämlich bei geöffneter Kabinentür schlafen ohne dass die Klimaanlage unaufhaltsam trotzdem ihren Dienst tut. Die Ablagefläche in den Schränken sollte auch für längere Aufenthalte an Bord ausreichen. Wunderbar gelöst ist das immer wieder auftretende Problem, dass nicht ausreichend Steckdosen in den Kabinen vorhanden sind. Die endgültige Anzahl steht noch nicht fest, wir haben in den Musterkabinen aber insgesamt jeweils 10 Stück gezählt. An den Nachttischen gibt es darüber hinaus auch USB-Anschlüsse um das Handy nachts laden zu können. Klasse! In den "freien Verkauf" sollen diese zwei Kabinen 6636 und 6641 vorerst wohl nicht gehen. Eingebaut wurden sie auf dem Apollo Deck am Heck. Die dafür benötigte Grundfläche wurde dem Freideck "entnommen", was sich unserer Meinung nach überhaupt nicht negativ auf die weiterhin großzügig dimensionierte Deckfläche auswirkt.

Mockup Kabine 6641 MS Artania 28.11.2017Foto: Mockup Kabine 6641 MS Artania 28.11.2017

Neubaupläne für ein Hochseeschiff gibt es bei Phoenix Reisen schon seit längerer Zeit, das ist kein Geheimnis. Wie uns Geschäftsführer Benjamin Krumpen wissen läßt, sind auch diese Musterkabinen noch keine offizielle Bestätigung dafür, dass diese Pläne in Kürze realisiert werden. Gespräche über den Bau eines neuen Hochseeschiffes gibt es mit unterschiedlichen Werften, das ist ebenfalls kein Geheimnis, doch es sind keinerlei Verträge unterschrieben, welche nun einen solchen Bauauftrag fixieren würden.

  • Die komplette Bildergalerie von Bord der MS Artania mit den Renovierungen seht Ihr hier in der Bildergalerie

Am 04. Dezember bricht die Artania von Hamburg aus in Marseille auf, um von dort aus am 21.12.2017 ihre 136-tägige Weltreise zu beginnen. Am 06. Mai 2018 wird die Artania diese beenden und nach Bremerhaven zurückkehren.