Kreuzfahrten & mehr

Die Queen Mary 2 – Cunard Flaggschiff und Königin der Weltmeere

Autor: Oliver Asmussen am 11.07.2017

Mit einer Cunard Queen die Weltmeere zu bereisen ist schon seit mehr als 175 Jahren ein einzigartiges Erlebnis und der Name Cunard steht seither für stilvollen Luxus. Nicht nur die Seefahrt, sondern später auch die gesamte Kreuzfahrt wurde von den verschiedenen Cunard Queens in besonderem Maße geprägt.

Unter den über 180 Schiffen, die im Laufe der Jahrzehnte unter Cunard-Flagge gefahren sind, befinden sich einige ganz besondere Ikone. Dazu zählen die Queen Mary, die Queen Elizabeth 2 und auch bereits die Queen Mary 2. Letztere wurde Ende 2016 auf der Blohm+Voss Werft in Hamburg umfassend renoviert, umgebaut und aufgehübscht. Nach der 3-wöchigen Schönheitskur hat die Queen Mary 2 ihren zwischenzeitlich leicht verblassten Glanz zurückerhalten und ist sogar noch eleganter als je zuvor. Im Rahmen der 120 Millionen-Renovierung wurden nicht nur bestehende Bereiche renoviert, sondern auch neue Einzelkabinen und Britannia Club Balkonkabinen sowie weitere Tierunterkünfte und Annehmlichkeiten für die Vierbeiner installiert. Die Queen Mary 2 gehört zweifelsfrei zu den berühmtesten Schiffen der Gegenwart und wurde speziell für die harten Anforderungen an den Dienst als Transatlantikliner konzipiert.

Seit der Indienststellung der Queen Mary 2 im Jahr 2004 befährt sie jedoch nicht nur die legendäre Transatlantikroute, sondern sticht in bestimmten Monaten auch zu regulären Kreuzfahrten in See. Als die Queen Mary 2 am 19. Juli 2004 erstmals in den Hamburger Hafen ein- bzw. auslief, verfolgten insgesamt unglaubliche 500.000 begeisterte Zuschauer das Geschehen. Eine solche Anziehungskraft hat bisher kein anderes Schiff weltweit erreicht. Seit der Jungfernfahrt hat die Queen Mary 2 rund 2 Millionen Seemeilen zurückgelegt. Maximal reisen an Bord 2.695 Passagiere in 1.355 Kabinen und werden von 1.178 Crewmitgliedern betreut. Die Queen Elizabeth 2 ist mit 151.800 BRZ vermessen, 345m lang und erreicht mit ihren 157.000 PS unter Nutzung der Dieselmaschinen eine Geschwindigkeit von etwa 26 Knoten. Unter Zuschaltung der Gasturbinen werden Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 30 Knoten erreicht. Wahrlich beeindruckende Daten. Aber nicht nur die technischen Details begeistern, auch an Bord beeindruckt die Königin der Meere auf jedem Deck!

Queen Mary 2 beim Auslaufen aus Hamburg nach renovierung und Umbau im Sommer 2016

Foto: Queen Mary 2 beim Auslaufen aus Hamburg nach Renovierung und Umbau im Sommer 2016

Großzügigkeit durch mehr Deckenhöhe und Verwirrung durch Zwischendecks

Bevor wir unseren Rundgang über die Decks der Queen Mary 2 beginnen, sei der Ordnung halber gesagt, dass die Decks der Queen Mary 2 von denen anderer Passagierschiffe abweichen. Es gibt im Bereich von Deck 2 und 3 zum Teil so genannte Zwischendecks, welche mit Deck 2L und Deck 3L in den Deckplänen verzeichnet sind. Diese Zwischendecks werden dadurch möglich, weil Deck 2 und 3 eine deutlich größere Deckenhöhe aufweisen als dies auf regulären Kreuzfahrtschiffen der Fall ist. So liegen zum Beispiel der G32 Nightclub und das „Illuminations“ Planetarium eigentlich genau zwischen Deck 2 und 3. Um Verwirrung zu vermeiden, verzichten wir während unserer Beschreibung auf den Hinweis von Deck 2L und Deck 3L. Was in der Theorie zunächst verwirrend erscheinen mag, gestaltet sich an Bord völlig einfach und logisch. 

Deck 02

Weitblick statt Fahrstuhlschächte

Wenn man die Queen Mary 2 durch den Eingang auf Deck 2 betritt, dann öffnet sich vor einem die glamouröse Grand Lobby, in deren Mitte nicht mehr die zwei voluminösen Fahrstuhlschächte die Blicke auf sich ziehen, sondern das 7m hohe Wandrelief vom Künstler John McKenna. Die wuchtigen Fahrstühle haben zuvor einen freien Rundblick in der Grand Lobby unmöglich gemacht, nach der Deinstallation kommt die Großzügigkeit erstmals richtig zur Geltung. Weniger ist manchmal eindeutig mehr.

An der Rezeption stehen rund um die Uhr die kompetenten und aufmerksamen Cunard Mitarbeiter für die Beantwortung aller Fragen zur Verfügung und helfen auch gerne bei der Erfüllung besonderer Wünsche im Rahmen der Kreuzfahrt.

Pursers Office, Rezeption Queen Mary 2

Foto: Pursers Office, Rezeption Queen Mary 2

Das Empire Casino war vor dem Umbau deutlich größer, erscheint nun für ein Schiffs-Casino beinahe klein. Dort wo früher eine Reihe von Spieltischen auf spielfreudige Gäste wartete, befinden sich nun insgesamt 9 Außenkabinen. Weiterer Platz musste für die neue Photo Gallery geschaffen werden. Deren bisheriger Platz neben dem Britannia Restaurant wurde ebenfalls für den Einbau weiterer Außenkabinen genutzt, insgesamt sechs.

Das verkleinerte Casino spiegelt letztendlich die Gästestruktur an Bord wieder, welche die Vorzüge der anderen Räumlichkeiten zu schätzen weiß und weniger Wert auf ein üppiges Angebot im Spielcasino legt. Die Spiel- und Spaßgesellschaft entscheidet sich meist für eine Reise auf einem der großen Spaßdampfer. Und das ist auch gut so.

Vorbilder mit Weltruf

Im Royal Court Theater werden jeden Abend aufwändig inszenierte Musicals und hochklassige Shows dargeboten, welche denen auf dem New Yorker Broadway in nichts nachstehen. Qualität verpflichtet – auch bei der Abendunterhaltung. Das Ambiente ist entsprechend stilvoll, wurde im Zuge der Renovierung noch einmal aufgewertet. Der Clou ist ein hochfahrbarer Orchestergraben, wie er auf aktuellen Luxuslinern lange kein Standard ist. Vorbild ist hier die bekannte New Yorker Radio City Music Hall. Das Royal Court Theatre wurde nach dem Londoner Vorbild am Sloane Square benannt und bietet insgesamt 1.094 Zuschauern Platz, davon entfallen 470 Plätze auf den oberen Balkonrang und 624 Plätze auf das Parkett.

Royal Court Theatre Queen Mary 2

Foto: Royal Court Theatre Queen Mary 2

Das einzige Planetarium auf See

Das Royal Court Theatre befindet sich nicht, wie meist auf Kreuzfahrt- bzw. Passagierschiffen üblich, direkt im Bug, sondern etwas versetzt dahinter. Der Platz ganz vorne ist auf der Queen Mary 2 dem bis heute einzigen Planetarium auf See gewidmet, dem Illuminations. Im Planetarium, welches auch als Kino, Vortragssaal oder Theater genutzt werden kann, finden bis zu 493 Personen Platz, davon können 150 direkt in die imposante, bewegliche Kuppel blicken. Die hier gezeigten Sternenkarten sind selbige, professionelle Darstellungen wie in den Observatorien in London, New York oder Hamburg. Ein Highlight in diesem Zusammenhang sind natürlich die Vorträge über Sternenkunde und die damit verbundenen Astronomie-Shows. Die ausgeklügelte Technik des Illuminations Planetarium ermöglicht atemberaubende „Virtual-Reality“ Darbietungen.

Queen Mary 2 Illuminations Planetarium

Foto: Queen Mary 2 Illuminations Planetarium

Zwischen Planetarium und Royal Court Theatre befindet sich das Konferenzzentrum Conexxions mit insgesamt sieben Schulungsräumen von denen zwei als Interneträume genutzt werden können.

Cunards Erbe

Die beiden Gänge bzw. seitlichen Promenaden, welche am Royal Court Theatre vorbei in Richtung der Konferenzräume und zum Planetarium führen, sind reich bebildert und mit Videobildschirmen versehen. Hier kann man einige, interessante Informationen über die Geschichte der Cunard Line erhalten und auch entdecken, welche berühmten Persönlichkeiten sich im Laufe der Jahrzehnte an Bord der Schiffe verwöhnen ließen.

Die Liste der berühmten Persönlichkeiten ist beinahe endlos und unterscheidet jene die nur an Bord zu Besuch waren und jene die auch mit einem der Schiffe gereist sind. So sind zum Beispiel Elizabeth Taylor, John Travolta, Sharon Stone, der Kaiser von Japan oder König Hussein von Jordanien bereits an Bord gereist, Donald Trump, Whoopi Goldberg, Jon Bon Jovi oder Antonio Banderas jedoch lediglich an Bord zu Gast gewesen. Diese Liste ist übrigens auch im Internet zu finden >>Link<<.

Wieder zurück in der Grand Lobby ist noch eine Besonderheit zu nennen – hier hängt die Schiffsglocke der Queen Mary 2, welche jeden Mittag um 12:00 Uhr von einem Offizier geschlagen wird.

Der Golden Lion Pub bietet in typisch englischer Pub Atmosphäre entsprechende, traditionelle Pub-Speisen sowie die passenden Biersorten, Cider und Perry. Besondere Sportereignisse werden auf großen Flachbildschirmen übertragen, was den Golden Lion Pub auch zu einer Sports Bar macht.

Queen Mary 2 Golden Lion Pub

Foto: Queen Mary 2 Golden Lion Pub

Das prunkvolle Britannia Restaurant am Heck der Queen Mary 2 erstreckt sich über zwei Decks. Die Gäste der Innen-, Außen- und Balkonkabinen der Britannia Kategorie genießen hier allabendlich ein kulinarisch ausgewogenes 3-Gänge-Menü im stilvollen Art déco Ambiente. Gespeist wird in zwei Tischzeiten, entweder um 18:00 Uhr oder um 20.30 Uhr.

Britannia Restaurant Queen Mary 2

Foto: Britannia Restaurant Queen Mary

Die Baunummer wird zum Nachtclub

Die Nacht zum Tag machen und zu weltberühmten Musical-Rhythmen oder Musikklängen tanzen, das geht im imposanten G32 Nightclub. Jeder Abend steht unter einem anderen Motto und somit ist hier Abwechslung garantiert, die im Laufe einer Reise die meisten Musik-Geschmacksrichtungen der Gäste abdecken sollte. Einen so stylischen und ausgewachsenen Nightclub mag man zunächst auf einem klassischen Transatlantikliner wie der Queen Mary 2 gar nicht vermuten, umso überraschender ist die Größe und Ausstattung dieser Location. Der Name des Nachtclubs G32 ist übrigens nicht frei gewählt, sondern hat seinen Ursprung in der Werft Baunummer „G32“ der Queen Mary 2.

Queen Mary 2 G32 Nightclub

Foto: Queen Mary 2 G32 Nightclub

Deck 03

Wir nutzen die Treppe im Nightclub G32 und wechseln auf das Deck 3.

Beim Betreten vom Queens Room ist ungeniertes Staunen kein Fauxpas, denn hier wurde wirklich auf jedes Detail geachtet. Eine Büste der altehrwürdigen Queen Elizabeth sowie fein eingearbeitete Initialen, Königinnen-Portraits an den Wänden, Mahagonivertäfelungen, blank geputzte Geländer und spiegelglatte Tischoberflächen sind nur einige davon. Selbst die Glasabtrennung zwischen Tanzfläche und kleiner Empore ist penibel poliert, Fingerabdrücke sind hier kein Thema. Im Queens Room findet ein tägliches Zeremoniell statt, für das viele Reisende die Qunard-Queens zu schätzen wissen – die Kellner schwärmen aus und stellen die traditionelle Frage: „Would you like some tea, Madame?“ Die Farbwahl im Queens Room ist wunderbar und spiegelt nicht nur die Eleganz früher Oceanliner wieder, sondern verleiht diesem Raum auch einen zeitgemäßen, freundlichen Touch.

Queen Mary 2 Queens Room mit Queen Mary Bueste

Foto: Queen Mary 2 Queens Room mit Queen Mary Büste

Der Chart Room bietet den passenden Rahmen für einen Cocktail vor dem Dinner und ist im Vergleich zu den anderen Räumlichkeiten nicht auffällig verändert worden. Das Teppichmuster ist nun deutlich ruhiger und die Musterung der Stuhlpolster ist eine andere. Insgesamt ist das Ambiente „gediegen klassisch“ geblieben.

Queen Mary 2 Chart Room Bar

Foto: Queen Mary 2 Chart Room Bar

In der Laurent Perrier Champagne Lounge & Bar lässt sich bei einem Glas exklusiven Champagner wunderbar das Geschehen in der Grand Lobby beobachten oder der Abend in einem besonders eleganten Ambiente beginnen.

Queen Mary 2 Laurent Perrier Champagne Bar

Foto: Queen Mary 2 Laurent Perrier Champagne Bar

Ein Ort der Geschichte und leckerer Pralinen

Sir Samuel´s richtet sich mit seinem Angebot an alle Liebhaber von Kaffee- und Schokoladenspezialitäten. Neben zahlreichen Kaffeesorten aus allen namhaften Anbaugebieten der Welt finden auch Teeliebhaber unter den zahlreichen Teesorten garantiert die Richtige. Am Morgen erfreut sich der Besucher an dänischem Gebäck und Muffins, zur Mittagszeit an frisch gebackenen Quiches und Sandwiches sowie zahlreichen Gebäck- und Kuchenspezialitäten am Nachmittag. Abends werden Käsehäppchen mit begleitenden Weinen angeboten. Eine süße Besonderheit sind ohne Zweifel die sündhaft leckeren Pralinen der belgischen Marke Godiva. Godiva ist ein international bekannter und sehr renommierter Pralinier und Chocolatier aus Brüssel.

Samuel Cunard gründete die Reederei Cunard Im Jahr 1839 – der Beginn einer beispiellosen Geschichte in der Passagierschifffahrt. Die Cunard-Liner prägten diese wie keine anderen Schiffe bisher. Cunard Line hält mit der Queen Mary 2 bis heute als einzige Reederei einen regelmäßigen Transatlantikdienst zwischen der „alten“ und der „neuen“ Welt aufrecht.

Queen Mary 2 Sir Samuels Lounge

Foto: Queen Mary 2 Sir Samuels Lounge 

Wir schlendern nun vorbei an den exquisiten Mayfair Shops an Bord der Queen Mary 2. Dazu zählen Filialen von Harrods, Hermés oder aber auch der Juwelier H. Stern.

Deck 06

Auch Kinder sind an Bord willkommen

Auf Deck 6 befinden sich am Heck ein eigener Kinderbereich sowie ein relativ großer Pool für die kleinen Kreuzfahrtgäste, was man auf der Queen Mary 2 nicht unbedingt erwartet. Insbesondere der Pool ist der größte, den wir bisher als „Kinderpool“ auf einem Kreuzfahrtschiff gesehen haben. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs waren alle Bereiche in Benutzung, so dass wir entsprechend keine bebilderten Eindrücke mitbringen konnten. Die Kinderbereiche brauchen sich auf keinen Fall hinter denen von Kreuzfahrtschiffen verstecken, die offiziell als „Kinder-Schiffe“ angeboten werden.

Deck 07

Im modern eingerichteten Canyon Ranch SpaClub, der sich über zwei Decks erstreckt, wird der Reisegast rundum verwöhnt. Zum Angebot gehören ein großer Thalasso-Pool, Canyon Ranch Stein Massagen, Ayurveda oder Thai-Massagen, ein Aroma-Dampfbad, eine finnische Sauna, eine Thermal Suite, ein Beauty Salon und ein großes Fitness Center.

Beauty Salon Queen Mary 2

Foto: Beauty Salon Queen Mary 2

Perfektion bis ins Detail statt eigenwilliger Gartencharakter

Wie beginnen wir? Der Winter Garden an Bord der Queen Mary 2 mag seinerzeit eine pfiffige Idee der Designer und Architekten gewesen sein, so richtig ersichtlich war uns seine Bedeutung und sein Verwendungszweck allerdings bis zuletzt nicht. Nun, immerhin gab es ähnliche Einrichtungen in so manchem altbackenen Hotel oder auf einsamen Landhäusern in England. Auf der Queen Mary 2 wirkte dieser aber, egal zu welcher Tageszeit, unharmonisch und passte nicht so recht zum Stil der anderen, öffentlichen Bereiche.

Er war darüber hinaus nicht zu vergleichen mit dem schönen Winter Garden auf der QUEEN VICTORIA, der mit einem großen Glasdach überspannt und geschmackvoll ausgestattet ist.

Der eigenwillige Gartencharakter auf der Queen Mary ist nun verschwunden, denn aus dem Winter Garden wurde die Carinthia Lounge. Und die ist einfach nur wunderschön!

Zur Vergangenheit gehört die Deckendekoration, die an den Lüfter eines überdimensionalen Gebläses erinnerte. Eingezogen sind goldene Kronleuchter, die modern und elegant zugleich sind und die Blicke automatisch auf sich ziehen. Benannt ist die Lounge nach dem Cunard-Liner Carinthia, welcher in den 1920er bis 1930er Jahren sehr beliebt bei den Passagieren war. Es gab allerdings auch noch eine zweite Carinthia welche im Jahr 1956 gebaut und 2005 in Alang abgebrochen wurde. Die neue Carinthia Lounge erstrahlt in einer frischen Farbpalette aus Blau-, Creme- und Goldtönen, eingerahmt von einer weißen Decke und verspiegelten Säulen. Tagsüber die die neue Carinthia Lounge ein Ort zum Entspannen, an dem leichte Speisen und Getränke serviert werden, abends verwandelt sie sich in eine Premium-Weinbar mit zwanglosem Unterhaltungsprogramm. Sie bietet sich außerdem für entspannte Gespräche unter Freunden oder zum Zurückziehen und Schmökern in einem schönen Bestseller an.

Neben einem eigenen Patisserie-Tresen finden Gäste hier auch die perfekte Atmosphäre für ihren Champagner-Nachmittagstee. Perfektioniert wird das Ambiente durch eine Weinwand, vertikale Metallblenden, die vom Art Deco-Stil inspiriert sind, und eine dunkle Holztanzfläche.

Queen Mary 2 Carinthia Lounge

Foto: Queen Mary 2 Carinthia Lounge

Ebenfalls erheblich aufgewertet erscheint das Buffetrestaurant Kings Court. Durch den Umbau wurden die Buffetbereiche zentraler und offener gestaltet, die Anordnung der Tische und Sitzmöglichkeiten ist ebenfalls komplett neu und wesentlich offener. Im Zuge der Neugestaltung wurde auch das Servicekonzept überarbeitet und aufgewertet. Die Gäste können sich seither nicht mehr ausschließlich selbst an den Stationen bedienen sondern werden auf Wunsch bedient. Für diesen neuen Service wurden zusätzliche Servicekräfte bereitgestellt. Der Gast wird aber nicht nur an den Stationen bedient, sondern erfährt auch einen tollen, neuen Service in dem sein Tablett auf Wunsch zum Tisch gebracht wird. Die Atmosphäre im neuen Kings Court Restaurant ist kultiviert, leger und entspannt zugleich. An bestimmten Tagen finden Koch-Vorführungen statt.

Helle und frische Farbtöne, Art-Deco-Lüster, ansprechende Kunstwerke, Fußböden in warmen Holztönen und die Verwendung von Spiegeln, um den Meerblick zu betonen, garantiert ein Speiseerlebnis in fast schon stilvollem Ambiente. Für ein Buffetrestaurant ist das neue Design und Servicekonzept auf einem hohen Level. Hier hat man sich wirklich Gedanken gemacht und Ideen wunderbar umgesetzt.

Abends gibt es im Kings Court Restaurant gesetztes Essen mit Bedienung bzw. eine alternative Dinner-Option mit abwechselnden italienischen, indischen, asiatischen und Tex Mex-Menüs. Im Bereich Chef's Galley, wo tagsüber weiterhin die beliebte American Diner-Küche angeboten wird, gibt es abends eine weitere Neuerung: der Küchendirektor (Executive Chef) lädt hier gegen Gebühr zum Chef's Table Menü ein. Dabei bereitet der Küchenchef für einen exklusiven Kreis von bis zu 20 Personen persönlich ein Sieben-Gänge-Menü mit raffinierten Köstlichkeiten und korrespondierenden, exzellenten Weinen vor.

Kings Court Restaurant Queen Mary 2

Foto: Kings Court Restaurant Queen Mary 2

In der Grills Lounge genießen die Gäste der Princess und Queens Grill Kategorien eine intime und entspannte Lounge-Atmosphäre und können hier völlig ungestört in kleinem Kreis zum Beispiel auf das abendliche Dinner anstoßen oder den Abend bei klassischer Loungemusik ausklingen lassen. Die Grills Lounge verfügt über einen eigenen Außenbereich, die Grills Terrasse (Deck 11 am Heck), welche den anderen Reisegästen nicht zugänglich ist.

Für die Gäste selbiger Kabinenkategorien sind die beiden Restaurants Princess Grill und Queens Grill in exklusiver Lage reserviert. Die Gäste speisen in beiden Restaurants in nur einer Sitzung zwischen 18:30 und 21:00 Uhr und genießen die À-la-carte Spezialitäten in Kombination mit feinsten Weinen aus allen Regionen der Welt, einen herausragenden Service und freiem Meerblick.

Beide Restaurants sind renoviert und erstrahlen in harmonischen, äußerst perfekt aufeinander abgestimmten Farbtönen. Herausragend ist aus unserer Sicht dabei das Queens Grill Restaurant, welches in den „Cunard-Farben“ Rot, Schwarz und Weiß den passenden Rahmen für kulinarische Hochgenüsse bietet.

Queens Grill Restaurant Queen Mary 2

Foto: Queens Grill Restaurant Queen Mary 2

Deck 08

Die Queen Mary 2 verfügt über eine der größten Bibliotheken auf See, insgesamt befinden sich nach Reedereiangaben mehr als 10.000 Bücher der verschiedensten Sprachen in dieser. In den gemütlichen Ledersesseln, die zum Teil in kleinen Sitzecken aufgestellt sind, lässt es sich prima schmökern. Nebenbei lohnt sich ein Blick durch die großen Panoramascheiben direkt über den mächtigen Bug der Queen Mary 2. Der Bibliothek ist eine kleine Buchhandlung angeschlossen in der sich Postkarten, Souvenirs und Bücher erwerben lassen.

Bücherei Queen Mary 2

Foto: Bücherei Queen Mary 2

Dort wo bisher das bekannte Todd English Restaurant untergebracht war, befindet sich nun das neue Verandah Restaurant, in dem der kulinarische Botschafter Jean-Marie Zimmermann mit köstlichen Kreationen der französischen Küche für wahre Gaumenfreunden bei den Gästen sorgt. Das Mobiliar sowie Dekorationsdetails, Stoffe und Farben wurden in einem zeitgemäßen, eleganten Stil umgestaltet und aufgewertet.

Das Verandah Restaurant steht ganz in der Tradition der in den 1930-er Jahren auf Queen Mary und Queen Elizabeth erstmals eingeführten Verandah Grills, die zu den besten Restaurants dieses Zeitalters zählten. Während heute jeder Gast an Bord in den Genuss erlesener französischer Küche kommen kann, wurden damals nur Passagiere der Ersten Klasse zugelassen. Dies nutzten vor allem die Reichen und Berühmten, um ungestört dinieren zu können, unter anderem zählten Fred Astaire, Charlie Chaplin, Marlene Dietrich, Greta Garbo und Elizabeth Taylor zu den Stammgästen.

Das Mittagessen ist für einen Aufpreis von 20 US-Dollar p. P. und das Abendessen für 35 US-Dollar pro Person erhältlich. Im Vergleich zu Sternerestaurants an Land ein äußerst fairer Preis in einem fantastischen Ambiente.

Queen Mary 2 The Verandah Restaurant

Foto:  Queen Mary 2 The Verandah Restaurant

Die große Heckterrasse ist zum Teil mit einem Sonnensegel versehen, bietet also Sonnen- und Schattenplätze. Der Swimmingpool sprengt keine Größenrekorde, sollte zumindest in gemäßigten Klimazonen aber nicht überfüllt sein.

Pool und Pool Terrasse Queen Mary 2

Foto: Pool und Pool Terrasse Queen Mary 2

Deck 09

Unsere letzte Station auf Deck 09 ist der Commodore Club, hoch über dem Meer gelegen mit phantastischem Blick über den Schiffsbug. Die Lounge punktet aber nicht nur durch eine wunderschöne Lage, sondern auch durch die perfekt aufeinander abgestimmte Innenausstattung. An der Bar bleiben die Blicke, obgleich beeindruckt von der großartigen Getränkeauswahl, an einem riesigen Schiffsmodell der Queen Mary 2 hängen. Das Holzdekor harmoniert mit den feinen Stoffen sowie den weißen Ledersesseln und blauen Polsterkissen. Ebenfalls auffallend sind die eingravierten Weltkarten in den Glastischen. Der Zustand ist insgesamt tadellos.

Queen Mary 2 Commodore Club

Foto: Queen Mary 2 Commodore Club

In der Churchill´s Cigar Lounge findet der Zigarrenliebhaber eine perfekte Lounge im kolonialen Stil, in der es neben feinsten Zigarren auch Cognac, Portwein, Madeira und Scotch zu erwerben gibt.

Deck 11

Auf Deck 11 liegt im Vorschiff, man mag einen solchen dort überhaupt nicht vermuten, ein Mehrzweckraum. Dieser ist mit Spieltischen ausgestattet, die sich für Gesellschaftsspiele nutzen lassen. Der Atlantic Room kann aber auch für Feierlichkeiten oder Hochzeiten angemietet werden. Der Atlantic Room verfügt außerdem über einen Außenbereich welcher einen sensationellen Bugblick ermöglicht.

Queen Mary 2 Atlantic Room

Foto: Queen Mary 2 Atlantic Room

Deck 12

Das Boardwalk Café ist ein legeres Restaurant, welches auf einem sehr schönen Deckbereich Speisen unter freiem Himmel ermöglicht. Die Speiseauswahl umfasst Hot Dogs, Hamburger und andere gegrillte Gerichte.

Boardwalk Café Queen Mary 2

Foto: Boardwalk Cafe Queen Mary 2

Herausragend sind die weitläufigen Sonnendecks der Queen Mary 2, welche sicherlich in dieser Großzügigkeit nirgendwo sonst zu finden sind. Die Sonnendecks und Freidecks sind aber nicht nur weitläufig sondern ausnahmslos alle mit penibel gepflegtem Teakholz belegt. Stilvoller und maritimer geht es in der heutigen Zeit kaum.

Für besonders kalte Tage bieten sich der Pavilion Pool sowie die umliegenden Sonnenliegen an. Der Pavilion Pool sowie die Sonnenliegen sind mit einem auffahrbaren Glasdach überspannt.

Pavilion Pool und Bar Queen Mary 2

Foto: Pavilion Pool und Bar Queen Mary 2

Deck 13

Aus dem reinen Sonnendeck wurde ein Kabinendeck in das 30 neue Britannia Club Kabinen (Kat. A2) sowie 5 Innenkabinen (Kat. IF) eingebaut wurden. Das Deck ist oben begehbar und stellt insofern eigentlich ein Deck 14 dar, welches offiziell nicht in den Deckplänen verzeichnet ist. Dieser obere, begehbare Bereich ist derzeit noch mit einfachen Gummimatten zur Schalldämmung ausgelegt, hier wird aber noch an einer stilvolleren Endlösung gearbeitet, wie man uns mitteilt. Die Aussicht von diesem Deck aus ist wunderbar.

Signalmast und oberer Bereich Kabinendeck 13 Queen Mary 2

Foto: Signalmast und oberer Bereich Kabinendeck 13 Queen Mary 2

Die Queen Mary – frischer Wind auf allen Decks

Unser Fazit: Die Queen Mary 2 wurde als Transatlantikliner der Neuzeit konzipiert und gebaut, unternimmt jedoch auch reguläre Kreuzfahrten um letztendlich profitabel zu fahren. Eine schwierige Gratwanderung, die aber bisher sehr gut gelungen ist. Für unseren Geschmack war die Queen Mary 2 bisher doch etwas altmodisch im Innendesign, was sich nun erstaunlicher Weise völlig geändert hat. Offenbar hat man bei Cunard bzw. dem amerikanischen Mutterkonzern Carnival erkannt, dass mit dem „very british“-Ambiente und den Transatlantikfahrten das Schiff nicht mehr dauerhaft konkurrenzfähig auf dem internationalen Markt der großen Spaß- und Luxusdampfer betrieben werden kann. Das Schiff war ohnehin in die Jahre gekommen, hier und da blätterte der Lack auch innen deutlich sichtbar ab.  

Um die Profitabilität des Schiffes zu erhöhen, wurden nun weitere Kabinen eingebaut, der obere Pool auf Deck 13 war allerdings der Preis dafür. Ein Stück Exklusivität die verloren ging? Nicht unbedingt, denn glaubt man den Aussagen der Reederei, dann war der obere Pool hinter dem Signalmast meist wenig frequentiert. Und schaut man sich die Deckbereiche auf dem Schiff an, so fallen die Änderungen nicht so gravierend ins Auge wie wir es zuvor vermutet haben.

Insbesondere auch Kreuzfahrtgäste aus Deutschland dürfte der frische Wind an Bord der Queen Mary 2 überzeugen, denn die Gruppe der Liebhaber von Plüsch, Messing, Mahagoni und barocken Teppichmustern wurde in den vergangenen Jahren eher kleiner als größer. Die Queen Mary 2 begeistert nun wieder bis ins Detail mit Stil und Komfort ohne dabei ihren britischen Charme zu verlieren.

Die Queen Mary 2 war und bleibt der einzige Transatlantikliner auf den Weltmeeren und sie behält aus unserer Sicht auch weiterhin die Trophäe als „Königing der Meere“!

Hinweis: Während unseres Besuchs an Bord herrschte ein stürmischer Wind, sodass in den Außenbereichen einige Auflagen der Sonnenliegen nicht an ihrem vorgesehenen Platz liegen.

  • Die gesamte Bildergalerie der Queen Mary 2 >>hier<<

Alle Kreuzfahrten mit der Queen Mary 2 können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535. Sehr gerne stehen wir auch für die Beantwortung weiterer Detailfragen zur Verfügung.

MS Artania: Kurzkreuzfahrt mit Kofferschwund durch das Mittelmeer

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 30.12.2015

Reisebericht einer eher außergewöhnlichen Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“ von Phoenix Reisen nach Ajaccio (Korsika), Olbia (Sardinien) und Civitavecchia (Italien) ab/bis Genua vom 18.12.-22.12.2015

Freitag, 18. Dezember 2015: Anreise nach Mailand bzw. Genua, Italien

Wir reisen am frühen Morgen aus Hamburg kommend nach Mailand an, stehen mit über 70 weiteren Passagieren der „Artania“ am Kofferband in Mailand und freuen uns auf eine vorweihnachtliche Kurzkreuzfahrt in Richtung Korsika, Sardinien und das italienische Festland. Dafür benötigen wir nun nur noch unsere beiden  Koffer, um in den bereits wartenden Phoenix-Transferbus in Richtung Genua steigen zu können.

Nach rund 20 Minuten Wartezeit am Kofferband wird dieses abgeschaltet und die Hinweistafel, auf der unser Flug eingeblendet wurde, erlischt. Wir stehen aber nicht etwa alleine an diesem Band, mit uns warten 24 weitere Personen dort. Allgemeine Unruhe macht sich breit. Ein italienischer Flughafenmitarbeiter verkündet kurz darauf, dass keine weiteren Koffer kommen werden. Das Flugzeug befindet sich bereits auf dem Rückflug in Richtung Hamburg.

Die folgenden Abläufe lassen sich nur schwer in wenige Worte fassen, würden in gekürzter Form dem Leser aber ein völlig falsches Bild liefern. Wir halten dennoch einige, relevante Fakten fest. Die Koffer wurden in Mailand vom Bodenpersonal nicht entladen, sind im Flugzeug verblieben und nach Hamburg zurückgekehrt. Bis zum Abend konnten, Dank intensiver Bemühungen des Teams vor Ort und von Phoenix Reisen in Bonn, immerhin 4 Koffer nach Mailand nachgeliefert werden. Das restliche Gepäck erreichte die „Artania“ nicht mehr. Da wir selbst zu den letzten Gästen zählen, die kurz vor dem Auslaufen um 20:00 Uhr an Bord gehen, bleibt keine Zeit mehr für einen Einkaufsbummel in Mailand oder Genua.

Die Stimmung ist zu diesem Zeitpunkt, man mag es sich vorstellen können, nicht mehr die beste. Das soll sich dann schon im Hafenterminal wieder ändern. Die Begrüßung durch das Phoenix Team ist herzlich, aufgelockert und professionell zugleich.

Nach der Seenotrettungsübung erhalten die kofferlosen Gäste von Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiss ein „Notfallkit“, welches einen Satz Schiesser Feinripp Unterwäsche, Zahnpflegemittel und weitere Hygieneutensilien beinhaltet. Um die Erstausstattung zu vervollständigen, suchen wir zu einem späteren Zeitpunkt den, wie wir schnell feststellen, gut sortierten „Artania“ Bordshop auf. Hier trifft sich fast die komplette Koffergruppe wieder und begrüßt sich in guter Stimmung und „alter Frische“. Für die kommenden 2 Tage sind wir nun erstmal mit den notwendigsten Dingen ausgestattet.

Auf die große Willkommensparty in der Pazifik-Lounge verzichten wir heute und lassen den Tag ruhig ausklingen.

Hatten wir in vorherigen Reiseberichten eigentlich erwähnt, dass an Bord der Phoenix-Flotte beinahe alle deutschsprachigen, gängigen Satelliten-Fernsehprogramme empfangen werden? Wir zählen über 30, darunter sogar der KiKa Kinderkanal. Der Empfang der Fernsehkanäle hängt natürlich vom jeweiligen Fahrtgebiet ab, aber ungeachtet dessen trifft selbst hier der Slogan „Willkommen an Bord, willkommen zu Hause“ zu.

Kapitän auf dieser Kreuzfahrt: Elmar Mühlebach, bekannt von der MS Deutschland

Kreuzfahrtdirektor auf dieser Kreuzfahrt: Thomas Gleiß

Surfen per WLAN ist auf der „Artania“ übrigens auf dem ganzen Schiff möglich, wir haben es ausprobiert. Zu unserer Überraschung ist die Verbindung sogar sehr flott, die Seiten bauen sich nur unwesentlich langsamer auf als im WLAN-Netz an Bord der „Independence of the Seas“, wo ja seitens der Reederei mit einem besonders schnellen Internet auf allen Schiffen der Flotte geworben wird. Der Unterschied besteht natürlich in der Anzahl der Nutzer auf dem Schiff, welche auf der „Artania“ sehr niedrig ausfällt und somit auch die Datenübertragung positiv beeinflusst.

Samstag, 19. Dezember 2015: Ajaccio, Korsika

Um 08:00 Uhr lockt das leckere und reichhaltige Frühstücksbuffet im Lido Buffet-Restaurant auf Deck 8. Zur gleichen Zeit ist auch schon die felsige Küste Korsikas in Sicht, auf die wir uns mit etwa 15 Knoten Fahrt durch den Golf von Ajaccio zu bewegen. Der Himmel ist grau, die gerade aufgegangene Sonne wird von dicken Wolken verdeckt. Der Lotse kommt an Bord.

Die „Artania“ erreicht pünktlich um 09:00 Uhr den ersten Zielhafen dieser vorweihnachtlichen Kurzreise – Ajaccio auf der Insel Korsika. Vor einigen Jahren haben wir bereits schon einmal mit einem Kreuzfahrtschiff hier gelegen, allerdings mit einem deutlich größeren, draußen auf Reede. Die Artania dagegen hält mit ihrem Bug weiterhin voll auf die Altstadt zu und macht nur wenige Meter davor fest. Der klare Vorteil eines mittelgroßen Kreuzfahrtschiffes. Fairer Weise muss man dazu sagen, dass die Pier inzwischen vergrößert wurde und auch Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von 300m im Hafen festmachen können.

MS Artania morgens in Ajaccio, Korsika, 19.12.2015

Foto: MS Artania morgens in Ajaccio, Korsika, 19.12.2015

Bei unserem letzten Besuch sind wir mit dem Mietwagen über die Insel gefahren, es blieb keine Zeit mehr die Stadt Ajaccio anzusehen. Das holen wir heute auf individueller Basis nach.

Ajaccio ist die größte Stadt Korsikas und zugleich die Hauptstadt und Sitz des Regionalparlaments. Insgesamt leben etwa 64.000 Einwohner in Ajaccio, dessen berühmtester Sohn Napoleon Bonaparte ist. Seine Standbilder zieren heute diverse Straßen und Plätze der Stadt. Die Lebensart der Bewohner von Ajaccio ist im Vergleich zu anderen Städten der Insel sehr aufgeschlossen, locker und gelassen. Ajaccio lockt mit einem mondänen, französischen Flair, bietet einige Boulevards, Parkanlagen und schöne Plätze. Außerdem lässt es sich in Ajaccio recht gut shoppen, wie wir später selbst feststellen. Die Geschichte von Ajaccio reicht bis in die Antike zurück. Wir erkunden unmittelbar nach dem Festmachen der „Artania“ aber das heutige Ajaccio und beginnen mit der Mole Jetée de la Citadelle, von der aus sich ein wunderbarer Ausblick auf die Uferpromenade, den Hafen sowie die kleinen Fischer- und Segelboote bietet.

Nur wenige Schritte später stehen wir auf dem Place Foch, auf dem von Dienstag bis Sonntag von 08:00 – 12:00 Uhr bunte Marktstände aufgebaut sind. Der Markt von Ajaccio gilt als der schönste Markt Korsikas. Angeboten wird eine Fülle an einheimischen Produkten von Gewürzen über Obst und Gemüse bis hin zu Gewürzen und unzähligen Wurstwaren.

Gewürze auf dem Markt von Ajaccio

Foto: Gewürze auf dem Markt von Ajaccio

Da wir Ajaccio außerhalb der Saison besuchen, begegnen wir auf unserem gesamten Rundgang fast ausschließlich Einheimischen, was uns die lockere und fröhliche Atmosphäre in dieser Stadt in nahezu authentischer Form erleben lässt. Mehr und mehr kämpft sich die Sonne durch die dicke Wolkendecke und taucht die bunten Häuser der Stadt in zarte Pastelltöne.

auf dem Markt von Ajaccio

Foto: auf dem Markt von Ajaccio

Wir verlassen den Markt und laufen direkt auf den Place du Géneral-de-Gaulle zu, einen großen Platz der aktuell nicht nur von einer großen Statue mit Napoleon Bonaparte hoch zu Ross als Kaiser geziert wird sondern auch vom Weihnachtsmarkt. Die Stände sind noch verwaist, die bunten Buden werden gerade erst geöffnet. Wir entschließen uns, den Weihnachtsmarkt später noch einmal zu besuchen.

Obwohl derzeit eigentlich keine Touristen in der Stadt zu sehen sind, verkehren die Hop-on Hop-off Sightseeing-Busse, wenngleich sie in den Wintermonaten als reine Stadtrundfahrtbusse unterwegs sind, also zwischendurch nicht anhalten. Die Abfahrten beschränken sich im Winter auf zwei pro Tag, wir haben Glück und ergattern auf dem offenen Oberdeck noch freie Plätze. Offenbar befinden sich ausschließlich Passagiere der „Artania“ im Bus, denn alle Durchsagen erfolgen zunächst auf Deutsch und dann nur noch in englischer Sprache. Es ist herrlich, die Stadt in aller Ruhe und ohne Touristenmassen erkunden zu können. Das Glück bleibt heute auf unserer Seite, denn zeitgleich mit der Abfahrt des Busses zeigt sich die Sonne am Himmel. Das Thermometer klettert auf angenehme 15 Grad.

Küstenabschnitt und Strände westlich von Ajaccio, Korsika

Foto: Küstenabschnitt und Strände westlich von Ajaccio, Korsika

Die Fahrt führt uns vorbei am westlichen Küstenabschnitt von Ajaccio, direkt am Golf von Ajaccio entlang bis zu einem großen Parkplatz am Pointe de la Parata, auf dem der Bus 20 Minuten verweilt. Dass unser Bus der einzige weit und breit ist lässt sich bereits erahnen, wir genießen diese Tatsache außerordentlich. Es sind keine Touristen, keine Motoren, kein Lärm sondern nur das Geschrei einiger Möwen sowie den Wind, der durch den flachen Bewuchs am Ufer weht zu hören. Die pure Idylle an einem der beliebtesten Ausflugsziele, nur 10 Kilometer von Ajaccio entfernt. Es lohnt ein Spaziergang entlang der schroffen und recht kargen Küste zum Tour de la Parata.

Naturlandschaft am Pointe de la Parata, Korsika

Foto: Naturlandschaft am Pointe de la Parata, Korsika

Noch einmal fahren wir mit dem Bus entlang der Küste, vorbei an den zu dieser Jahreszeit unberührten Stränden und leeren Restaurants an selbigen. Nach etwa einer Stunde kehren wir zurück zum Ausgangsort unserer Rundfahrt und begeben uns zunächst auf eine kurze Shoppingtour durch die Einkaufsstraßen. Es fehlt ja weiterhin unser Gepäck. Die Damenwelt wird in Ajaccio bevorzugt, denn unter 30 Modegeschäften findet sich im Schnitt nur eines für den Herren. Woran mag das nur liegen?!

Einkaufsstraße in Ajaccio, Korsika

Foto: Einkaufsstraße in Ajaccio, Korsika

Inzwischen haben die vielen, kleinen Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio, die auf dem Place du Géneral-de-Gaulle aufgebaut sind, geöffnet. Die Atmosphäre ist kaum zu beschreiben und irgendwie unwirklich. Das Thermometer zeigt inzwischen milde 18 Grad an, was die freien Außenplätze nicht nur vor den Holzbuden des Weihnachtsmarktes füllt. Die Außenplätze der Cafés sind gut besucht, auf der Eisbahn laufen Schlittschuhläufer in Sommerkleidung, mit Kunstschnee besprühte Tannbäume stehen beinahe verloren überall auf dem Platz herum und suggerieren dem Besucher, es sei tiefster Winter.

gut besuchte Kafés auf dem Weihnachtsmarkt von Ajaccio

Foto: gut besuchte Cafés auf dem Weihnachtsmarkt von Ajaccio

Von der Aussichtsterrasse am Ende des Platzes bietet sich eine tolle Aussicht auf das Meer, die von Palmen bestandene Uferpromenade sowie die Umgebung.

Abendstimmung Boulevard Pascal Rossini Ajaccio

Foto: Abendstimmung Boulevard Pascal Rossini, Ajaccio

Zu unserer Freude entdecken wir im Laufe des Rundgangs über den Weihnachtsmarkt ausschließlich einheimische Produkte und Kunsthandwerk der Region. Weit und breit keine Spur von Touristen-Verkaufsständen oder Buden. Auch die Preise in den Cafés kommen uns erstaunlich niedrig vor, offenbar entfällt derzeit der Touristenzuschlag.

Eislaufbahn auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Foto: Eislaufbahn auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Wir reißen uns schließlich los von der einzigartigen Atmosphäre auf dem Frühlings – ach nein, es ist und bleibt ein Weihnachtsmarkt. Eine Sonnenbrille wäre heute auf jeden Fall das passendere Utensil als die von uns gewählte Jacke samt Pullover gewesen.

Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Foto: Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Wir laufen vorbei an der Kathedrale von Ajaccio, in der sich das Familiengrab der Bonapartes befindet. Ein Besuch der Kathedrale, dessen Hochaltar aus weißem Marmor besteht und eine Stiftung von Napoleons Schwester war, lohnt grundsätzlich. Wir verzichten heute darauf, da nicht mehr all zu viel Zeit bis zum Auslaufen der „Artania“ verbleibt. Die hat man übrigens während eines Stadtrundgangs immer wieder im Blick. Beinahe keck schaut sie überall zwischen den pittoresken Häusern der Altstadt hindurch, die in der Abendsonne mit ihr um die Wette strahlen.

MS Artania und Altstadt von Ajaccio, Korsika

Foto: MS Artania und Altstadt von Ajaccio, Korsika

Es lohnt ein Spaziergang entlang dem Boulevard Pascal Rossini vom Place du Géneral-de-Gaulle aus vorbei an der Zitadelle von Ajaccio in Richtung Fischerhafen. Die tief stehende Nachmittagssonne sorgt zu dieser Jahreszeit für eine fast kitschig anmutende Szenerie, die auch aus der Feder eines Malers entsprungen sein könnte.

Abendstimmung am Boulevard Pascal Rossini in Ajaccio

Foto: Abendstimmung am Boulevard Pascal Rossini in Ajaccio

Nicht minder beeindruckend ist der Blick von der Mole aus auf unsere im Hafen liegende „Artania“, die mit ihrer Eleganz eine reine Augenweide im Hafen ist.  Die Fischer machen bereits ihre Boote klar zum Auslaufen am nächsten Morgen und fachsimpeln miteinander. Die Lebensfreude und allgemeine Zufriedenheit der Korsen wird uns heute mehr als deutlich und zeigt sich in vielen Bereichen der Stadt. Natürlich sind Probleme und Armut auch hier nicht weg zu diskutieren, das Gesamtbild ist jedoch deutlich ansehnlicher und harmonischer als anderswo.

MS Artania mit Fischerbooten in Ajaccio, Korsika

Foto: MS Artania mit Fischerbooten in Ajaccio, Korsika

Mit unserer Rückkehr um 16:30 nutzen wir die maximale Landgangszeit aus, bevor um 17:00 Uhr die Leinen fallen und die „Artania“ mit dem Heck voraus den Liegeplatz verlässt. Die Auslaufparty in der Phoenix Bar könnte auch den Titel „Sommernachts-Party“ tragen, so mild ist es noch. Die Luft ist klar und nach dem Sonnenuntergang greift Mutter Natur noch einmal zum Tuschkasten und lässt den Himmel im Minutentakt in anderen Farben erscheinen, dazu ist es beinahe windstill. Welche Jahreszeit haben wir gleich noch mal?! Schöner kann es auch im Sommer nicht sein. Im Gegenteil, Ajaccio heute fast ohne Touristen erleben zu können, ist unbezahlbar!

Abenddämmerung an Deck MS Artania

Foto: Abenddämmerung an Deck MS Artania

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Fasziniert von den Eindrücken dieses Tages speisen wir heute im Restaurant Vier Jahreszeiten und lassen den Abend in der Pazifik Lounge ausklingen. Um 22:30 Uhr wird in Harry´s Bar der Late-Night-Snack serviert, die uns bereits sehr gut bekannte „Phoenix Currywurst“ in drei verschiedenen Schärfegraden.

Sonntag, 20. Dezember 2015: Olbia, Sardinien

Beim Blick vom Balkon aus zeigt sich heute Morgen die gleiche Wettersituation wie gestern, alles ist grau. Das soll sich aber schon gleich nach dem Festmachen um 08:30 Uhr ändern. Makellos blau ist der Himmel fortan. Das perfekte Wetter für einen wunderschönen Ausflug an die Costa Smeralda, so ist es geplant.

Aus diesen Planungen soll jedoch nichts werden. Wir haben die Rechnung ohne die Sarden gemacht und ohne die Organisatoren des heute stattfindenden Marathons in Olbia. Natürlich haben wir im Vorfeld einen eigenen Kleinbus organisiert und einen Preis ausgehandelt. Dieser aber hätte am Freitag – unserem Ankunftstag in Mailand bzw. Genua – bestätigt werden müssen. Auch das war uns grundsätzlich klar. Im allgemeinen Kofferchaos ist es aber letztendlich zur Nebensache geworden. Kein Problem sollte man meinen, schließlich sind wir auch heute wieder die einzigen Touristen im Ort. Unseren vorher gebuchten Tourguide erreichen wir telefonisch, dieser will aber nun einen Wochenend- und Kurzfristzuschlag auf den vereinbarten Preis in Höhe von 100% haben – da von uns am Freitag die Tour nicht bestätigt wurde. Handeln nicht möglich! Wir lehnen dankend ab und begeben uns im Ort auf die Suche nach einem Taxi. Schnell werden wir fündig, eine ganze Armada an schönen Mercedes-Großraumtaxis steht in der Innenstadt geparkt, die Fahrer entspannen in einer gegenüber liegenden Kneipe und lassen den Tag offenbar ganz geruhsam beginnen.

Innenstadt von Olbia auf Sardinien

Foto: Innenstadt von Olbia auf Sardinien

Natürlich sind sich alle Taxifahrer einig und verlangen ebenfalls einen Sonntagszuschlag in selbiger, utopischer Höhe. Auch hier lehnen wir dankend ab, die Fahrer geben sich völlig Gelassen wieder dem Nichtstun hin und schauen auf die vereinzelt vorbeiziehenden Läufer des Marathons.

Plan C, die Anmietung eines Mietwagens soll folglich natürlich nicht funktionieren – es ist ja immer noch Sonntag. Nur am etwa 5 Kilometer entfernten Airport sind Stationen geöffnet. Ob dort passende Autos zur Verfügung stehen, lässt sich auf die Schnelle nicht klären. Der regulär zum Flughafen verkehrende Bus fällt wegen gesperrter Zufahrtsstraßen im Rahmen des Marathons leider aus. Inzwischen ist es Mittag geworden und wir haben die Lust an heutigen Unternehmungen verloren. Offenbar ist man hier derart übersättigt von den Einnahmen der sommerlichen Touristenmassen, dass Touristen im Winter als lästig empfunden werden. Lieber putzt man seinen blinkenden Mercedesstern auf der Motorhaube und schiebt den gut genährten Wanst wieder unter den Kneipentisch am Straßenrand.

So sieht Wohlstand auf Sardinien aus. Die Sarden sind schon ein Völklein für sich, das war bereits bei unserem ersten Besuch im Jahr 2004 unser Eindruck. Olbia ist und bleibt aus unserer Sicht ein nicht sonderlich attraktiver Durchgangsort mit einigen Cafés und Restaurants auf dem Weg in die nördlich oder südlich gelegenen Ferienregionen. Mit knapp 58.000 Einwohnern ist Olbia die viertgrößte Stadt Sardiniens und liegt am gleichnamigen Golf von Olbia.

Wir kehren auf die „Artania“ zurück und finden den verlorenen Koffer auf der Kabine. Damit ist nicht nur unser Gepäck nun wieder vollständig sondern auch jenes der anderen Reisegäste, denn alle noch verschollenen Koffer sind in Olbia an Bord gekommen.

Pünktlich um 17.00 Uhr ertönt die schöne „Artania“ Auslaufmelodie „Audemus“ von Charlotte und Jürgen Wendling aus den Lautsprechern.

Am Abend treffen wir Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß und schauen Kapitän Elmar Mühlebach auf der Brücke beim Ablegen von der Pier in Olbia zu. Thomas Gleiß ist ein alter Phoenix-Hase und fast von der ersten Stunde an im Unternehmen tätig. Ein richtiger Seebär ist auch Elmar Mühlebach. Der leidenschaftliche Seefahrer, Familienvater und frühere Marine-Offizier Mühlebach studierte zunächst Luft- und Raumfahrttechnik, anschließend Nautik. Von 2007 bis 2012 ist er als nautischer Offizier und danach als Kapitän auf der Deutschland tätig, im Frühjahr 2015 stößt er zu Phoenix Reisen und übernimmt zunächst das Kommando auf der beliebten „Albatros“. Mühlebach freut sich, dass die Deutschland, zu der er eine ganz besondere Beziehung hat, bald die Phoenix-Flotte vergrößern wird. Die Deutschland ist das erste Kreuzfahrtschiff auf dem Mühlebach seinerzeit das Kommando als Kapitän übernommen hat. Da ist diese Freude nur verständlich.

Kapitän Elmar Mühlebach auf Brückennock der MS Artania

Foto: Kapitän Elmar Mühlebach auf Brückennock der MS Artania

Unser Tag endet heute im Artania Restaurant bzw. in der Pazifik Lounge mit dem Cocktail des Tages.

Lido-Terrasse MS Artania abends

Foto: Lido-Terrasse MS Artania abends

Montag, 21. Dezember 2015: Civitavecchia, Italien

Wir erreichen schon früh am Morgen um 06:30 Uhr den letzten Hafen auf dieser vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“, Civitavecchia, die bedeutendste Hafenstadt der Region Latium. In Civitavecchia sind wir bereits mehrfach mit einem Kreuzfahrtschiff zu Besuch gewesen, jedoch ausschließlich um von dort aus in die Hauptstadt Rom zu fahren. Civitavecchia liegt etwa 70 Kilometer nordwestlich von Rom und verfügt über einen der größten Seehäfen für Kreuzfahrtschiffe im Mittelmeerraum. In den Sommermonaten tummeln sich hier bis zu 8 Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig und spucken die Menschen auf die Kaianlagen aus. Heute, am 21. Dezember 2015 liegt nur die MSC Preziosa gemeinsam mit uns im Hafen. Ein Großteil aller Passagiere wird mit Bussen nach Rom fahren, immerhin 15 stehen schon für die Passagiere der „Artania“ bereit.

MS Artania und MSC Preziosa in Civitavecchia

Foto: MS Artania und MSC Preziosa in Civitavecchia

Wir sind zunächst skeptisch, ob sich  ein Besuch in Civitavecchia lohnen würde. Zu sehr sind uns noch die gestrigen Erlebnisse aus Olbia im Gedächtnis und Civitavecchia gilt allgemein auch nur als Ausgangspunkt für Fahrten nach Rom. Kaum eine Quelle im Internet beschreibt diesen Hafen als sehenswert oder als Hauptzielort bzw. Alternative zu Rom. Wir wagen es trotzdem und fahren mit einem der kostenfreien Shuttlebusse bis zur Michelangelo Festung, die erhaben vor der Hafeneinfahrt steht. Die Michelangelo Festung ist eine der imposantesten Militärbauten, die im 16. Jahrhundert an der Küste des Latium entstanden. Der rechteckige Grundriss ist an den Ecken von vier zylinderförmigen Wachtürmen und an der Seite zum Hafen hin durch einen Bergfried geschützt. Man kann die Festung komplett umrunden.

Michelangelo Festung Civitavecchia

Foto: Michelangelo Festung Civitavecchia

Damit sind die offiziellen, wichtigen Sehenswürdigkeiten von Civitavecchia im Grunde auch schon erwähnt, wenn man mal Museo Archeologico Nazionale absieht.

Bzgl. der Shuttlebusse sollte vielleicht erwähnt werden, dass es unmittelbar vor der Festung einen offensichtlich neuen Bushalteplatz gibt. In den Landgangskarten und Stadtplänen ist noch ein Haltepunkt am nördlichen Hafenausgang eingezeichnet, bei dem die Gäste in einem völlig uninteressanten Teil der Stadt abgesetzt werden. Allerdings fahren von hier aus offenbar private Touranbieter los. Der Fußweg vom südlichen, aktuellen Bushalteplatz in Richtung Nordausgang beträgt ca. 15 Minuten. Dabei durchquert man den kompletten Yacht- und Fischereihafen. Ob es sich lohnt, diesen anzusehen, muss nun jeder für sich selbst entscheiden. Die interessanten Boulevards und Plätze der Stadt sind südlich des Hafens gelegen.

Fischerboote im Hafen von Civitavecchia 21.12.2015

Foto: Fischerboote im Hafen von Civitavecchia 21.12.2015

Den Hafen in südlicher Richtung verlassen, eröffnet sich dem Besucher zunächst ein riesiger Platz, die Piazza della Vita mit vorgelagertem Strand. Dieser Strand ist steinig und überhaupt nicht einladend, aus unserer Sicht völlig ungeeignet zum Baden. Der Piazza della Vita schließt sich eine nicht minder weitläufige und lange Uferpromenade an, die wirklich schön anzusehen ist. Ein Treppenaufgang verbindet nach kurzer Zeit den unteren Teil am Wasser mit einem höher gelegenen Boulevard.

Hafenfront, Treppenaufgang und Bogenbrücke Promenade Civitavecchia

Foto: Hafenfront, Treppenaufgang und Bogenbrücke Promenade Civitavecchia

Der langgestreckte, von Palmen bestandene Boulevard ist beinahe komplett leer. Nur wenige Einheimische besuchen an diesem Vormittag die Straßencafés und Restaurants, die sich wie an einer Perlenkette aneinanderreihen. Die Aussicht ist sehr schön, offenbar gab es hier früher einmal ein großes Bauwerk an Brücken und Stegen die weit in das Meer hinaus führten. Entlang der Promenade stehen Informationstafeln auf denen solche früheren Brücken erkennbar sind. Einen Teil davon hat man wohl versucht wieder aufzubauen, was im Vergleich zu den früheren Prunkbauten eher peinlich anmutet. Einzig eine lange, weiße Bogenbrücke aus Metall ist ein echter Hingucker, auch diese ist aber von Korrosion gezeichnet und rostet augenscheinlich schon seit längerer Zeit vor sich hin.

Wasserfront mit Bogenbrücke in Civitavecchia

Foto: Wasserfront mit Bogenbrücke in Civitavecchia

Wir laufen die Bogenbrücke bis zum Ende durch und werden mit einem hübschen Blick auf die malerische Wasserfront, historische Wohnhäuser und einen kleinen Yachthafen belohnt. Die Strände in diesem Bereich sind zwar nicht ganz so felsig wie am Hafeneingang aber immer noch als ungeeignet zum Baden zu bezeichnen. Im klaren Wasser liegen überall Felsen, zerbrochenes Glas und andere, scharfkantige Gegenstände.

Bogenbrücke und Wasserfront Civitavecchia

Foto: Bogenbrücke und Wasserfront Civitavecchia

So schön diese Brücke auch anzusehen ist und so sehr sie diesen Abschnitt der Stadt auch aufwertet, ihr Sinn ist für uns nicht ersichtlich. Den Felsen, den sie mit dem Ufer verbindet will man eigentlich nicht wirklich anschauen, er ist wohl Bestandteil der früheren Stegkonstruktionen und hat die vergangenen Jahrhunderte unbeschadet überstanden. Wie dem auch sei, einen Besuch ist sie allemal wert.

Wir laufen noch bis zum kleinen Yachthafen am Ende der kleinen, künstlich angelegten Bucht und treten dann den Rückweg in Richtung Hafen an. Faszinierend ist die Ruhe, die am heutigen Morgen in Civitavecchia herrscht. Der kleine Yachthafen befindet sich im tiefen Winterschlaf, die Boote sind abgedeckt, die umliegenden Bootshäuser und Cafés leergefegt, hier und da räkeln sich Möwen auf der Steinmauer und genießen offenbar die Sonne, ein Paddler bringt sein kleines Boot zu Wasser und dreht eine Runde. Mehr nicht. Wir genießen es und kommen zu der Erkenntnis „Es muss nicht immer Rom sein.“

an der Wasserfront in Civitavecchia

Foto: an der Wasserfront in Civitavecchia

Natürlich, Rom ist Pflicht, wer die riesige Metropole aber kennt, für den ist ein Besuch in Civitavecchia eine nette Alternative. Wieder in der City angekommen, besuchen wir noch den Markt sowie einige Einkaufsstraßen und kehren in einer typischen Pizzeria am Hafen ein. In Civitavecchia sind zwar auch die üblichen Fastfood Ketten und Burgerbuden vertreten aber wer lässt sich schon freiwillig eine Original italienische Pizza entgehen.

Markt in Civitavecchia 21.12.2015

Foto: Markt in Civitavecchia 21.12.2015

Fast hätten wir eine wichtige Sehenswürdigkeit in Civitavecchia vergessen, die Kathedrale San Francesco d´Assisi aus dem Jahr 1610. Das Licht fällt hier durch elf große Fenster in den einschiffigen Kirchenraum, der Hauptaltar ist mit Marmor verkleidet.

Kathedrale San Francesco d´Assisi von Civitavecchia

Foto: Kathedrale San Francesco d´Assisi von Civitavecchia

Wieder zurück auf der “Artania” beginnt heute auch schon der letzte Abend unserer vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt im Mittelmeer. Wir speisen noch einmal im Artania Restaurant und kehren anschließend, fast schon traditionell, in der Pazifik Lounge ein.

  • Bildergalerie aller Fotos aus Civitavecchia, Italien >>Link<<

Unser Fazit der vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt:

Abgesehen vom Kofferspektakel in Mailand und dem letztendlich daraus resultierenden, vermurksten Landausflug in Olbia, ist diese vorweihnachtliche Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“ ein richtiges Winter-Highlight. Aufgrund der Tatsache, dass kein Seetag zwischen den einzelnen Destinationen liegt, ist diese Kurzreise definitiv keine Erholungsreise sondern vielmehr eine willkommene Schnuppertour in der Vorweihnachtszeit. Wenn man die Liegezeiten komplett ausnutzt, lässt sich das umfangreiche Bordprogramm auf Kurzkreuzfahrten kaum wahrnehmen, wenngleich dieses auf der „Artania“ bereits in gekürzter Form angeboten wird. Solche Kurzreisen eignen sich für jene Passagiere, die das jeweilige Kreuzfahrtschiff kennen lernen wollen auch nur bedingt und rücken es in ein falsches Licht. Auf längeren Kreuzfahrten kehrt spätestens nach dem dritten Tag eine gewisse Routine und Ruhe an Bord ein, die Gäste sind entspannt und gelassen. Nicht so auf einer Kurzkreuzfahrt. Es herrscht stets ein reges Treiben und Gewusel in den öffentlichen Bereichen, was unvermeidbar ist. Die Kreuzfahrtgäste wollen das Maximum für sich herausholen, alles erkunden und erleben. Da bleibt für Entspannung keine Zeit.

Überaus viel Glück haben wir mit dem Wetter, denn von den Morgenstunden abgesehen beglückt uns fast pausenlos ein blauer Himmel mit viel Sonnenschein und milden Temperaturen. Keine Selbstverständlichkeit im Dezember im Mittelmeer. 

Die Jahreszeit entpuppt sich zusätzlich als ein echter Pluspunkt – alle Destinationen und Sehenswürdigkeiten lassen sich ohne Touristenmassen erleben. Nur in den Wintermonaten sind Städte und Dörfer in einem solchen Dornröschenschlaf zu sehen. Fast ein Grund, Kreuzfahrten nur noch im Winter zu unternehmen.

MS Artania in Genua 22.12.2015

Foto: MS Artania in Genua 22.12.2015

Dienstag, 22. Dezember 2015: Genua, Italien

Wir erreichen mit der „Artania“ den Start- und Zielhafen Genua um 09:00 Uhr. Ein Großteil der Passagiere verbleibt bis zum frühen Nachmittag an Bord, da die meisten Flüge ab Mailand erst in den Abendstunden den Airport verlassen. Phoenix Reisen bietet seinen Kreuzfahrtgästen den Service, die Kreuzfahrtschiffe so lange wie möglich nutzen zu können – immer abhängig von den über die Reederei gebuchten Flügen und anderen, organisatorischen Gegebenheiten.

Dieses Service Plus wissen die Gäste zu schätzen, denn das verkürzt unangenehme Wartezeiten an den Flughäfen erheblich. Natürlich wird allen Gästen auch noch ein kostenfreies Mittagessen geboten. Wer keinen Tischwein trinkt, zahlt die Getränke am Abreisetag in Bar.

Um 15:00 Uhr endet unsere Kreuzfahrt offiziell mit der Ausschiffung, dem anschließenden Bustransfer nach Mailand und dem Abendflug zurück nach Hamburg.

Hintergrund:

Obwohl diese Kreuzfahrt von sehr kurzer Dauer ist, werden insgesamt 18.100 Brötchen verspeist, 7.890 Eier verbraucht, 2.170 Gläser Sekt ausgeschenkt und 480 kg Melonen konsumiert. Die zurückgelegte Distanz beträgt 618 sm bzw. 1.144 km.

Alle Kreuzfahrten mit der „Artania“ können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

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Autor: Team Kreuzfahrten & mehr am 25.03.2015

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Zurück ins heilige Land
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Abfahrtstermin 2014: Januar: 06.
Reiseroute:
Savona, Olympia/Katakolon, Athen/Piräus, Izmir, Jerusalem/Haifa, Rom/Civitavecchia, Savona
Anreiseinformation:
FlexFlug Hin- und Rückflug inkl. Transfer und Zug zum Flug°: ab € 199,- p.P.
Ab 399,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt  - Flexpreis

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Jenseits der Säulen des Herkules

Costa Serena 11 oder 12 Tage ab/bis Savona

Abfahrtstermine 2014:Januar: 17., 28.
Reiseroute:
Savona, Barcelona, Cadiz, Casablanca, Tanger, Lissabon, Valencia, Rom/Civitavecchia, Savona
Anreiseinformation:
FlexFlug Hin- und Rückflug inkl. Transfer und Zug zum Flug°: ab € 199,- p.P.

Ab 429,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt - Flexpreis

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Atlantik zwischen Meer und Geschichte

Costa Classica 10 oder 11 Tage

von Savona nach Teneriffa oder von Teneriffa nach Savona

Inkl. Hin- oder Rückflug!
Abfahrtstermin 2014, von Savona nach Teneriffa:
Januar: 06.
Abfahrtstermin 2014, von Teneriffa nach Savona: März: 10.
Reiseroute von Savona nach Teneriffa am 06.01.2014:
Savona, Marseille, Barcelona, Malaga, Casablanca, Madeira, La Palma, Gran Canaria, Teneriffa
Reiseroute von Teneriffa nach Savona am 10.03.2014 (ohne Abb. der Routenkarte):
Teneriffa, Gran Canaria, Madeira, Casablanca, Lissabon, Gibraltar, Barcelona, Savona
Anreiseinformation:
Der Flug erfolgt ausschließlich ab oder bis Frankfurt (FRA), Düsseldorf (DUS), Berlin (TXL), München (MUC) bis oder ab Teneriffa (TCI). inkl. „Zug zum Flug“-Ticket°.

Ab 479,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt - Flexpreis

Alle Routen & Preise der Costa Classica!

 

Die Sonne der kanarischen Inseln

Costa Classica 10 oder 11 Tage ab/bis Teneriffa

INKL. Flug!

Abfahrtstermine 2014:Januar: 16., 27. Februar: 17.
Reiseroute:
Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Agadir, Casablanca, Madeira, La Palma, Teneriffa
Anreiseinformation:
Der Flug erfolgt ausschließlich ab/bis Frankfurt (FRA), Düsseldorf
(DUS), Berlin (TXL), München (MUC) bis/ab Teneriffa (TCI). inkl. „Zug
zum Flug“-Ticket°.

Ab 749,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt - Flexpreis

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Facettenreiches Westeuropa / Rund um Westeuropa

Costa Pacifica oder Costa Serena
11 Tage von Kiel nach Savona oder
12 Tage von Warnemünde nach Savona

Abfahrtstermin 2014, Costa Pacifica (11 Tage):September: 04.

Abfahrtstermin 2014, Costa Serena (12 Tage):August: 30.
Reiseroute Costa Pacifica (ohne Abb. der Routenkarte):
Kiel, Amsterdam, Dover/London, Cherbourg, Vigo, Lissabon, Cadiz, Malaga, Savona
Reiseroute Costa Fortuna:
Warnemünde, Kopenhagen, Amsterdam, Harwich/London, Le Havre/Paris, Vigo, Lissabon, Cadiz, Malaga, Savona

Ab 799,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt - Flexpreis

Alle Routen & Preise der Costa Pacifica!

Alle Routen & Preise der Costa Serena!

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Hotline 04893-4288535 oder per Mail an Kontakt@kreuzfahrten-mehr.de

ALLE ROUTEN UND PREISE VON COSTA KREUZFAHRTEN!

alle Mittelmeer Kreuzfahrten 2013 der MS Hamburg von Plantours Kreuzfahrten noch zum Frühbucherpreis!!

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 09.10.2013

Die MS Hamburg von Plantours Kreuzfahrten hat heute Morgen, am 10. Oktober 2013, eine 10 Tage Kreuzfahrt von Piräus nach Istanbul beendet und dabei traumhafte Inseln in der Ägäis angelaufen. Derzeit ist die MS Hamburg auf unterschiedlichen Mittelmeer Kreuzfarhten unterwegs. Wir bieten Ihnen alle Kreuzfahrten mit Abfahrtsdatum bis 31.10.2013 noch zum alten Frühbucherpreis an! Im Bosporus-Hafen Istanbul beginnt heute eine große Schwarzmeer Kreuzfahrt. Insgesamt läuft die MS Hamburg acht Destinationen während dieser 11 Tage Kreuzfahrt im Schwarzen Meer an. Das ist deutlich mehr als bei den meisten anderen Reedereien. In Odessa liegt das familiäre Kreuzfahrtschiff sogar über Nacht, so dass die Gäste eine abendliche Ballettaufführung verfolgen können.

Foto: Palmgarten und Aussichtssalon an Bord der MS Hamburg

Angelaufen werden die Häfen Samsun (Türkei), Trabzon (Türkei), Batumi (Georgien), Sotschi (Russland), Jalta (Ukraine), Odessa (Ukraine), Burgas (Bulgarien) und Nessebar (Bulgarien). Diese Kreuzfahrtroute begeistert mit antiken Stätten, monumentalen Bauten und sehr vielen bedeutenden Kulturdenkmälern. Neben der bekannten Krimküste mit Schwalbennest warten das Kloster Sumela, der Massandra-Palast und das UNESCO Welt-Kultur- und Naturerbe Nessebar darauf entdeckt zu werden.

Die genaue Reiseroute und Liegezeiten, 11 Tage Kreuzfahrt im Schwarzen Meer:

         Wochentag Datum      Hafenstadt/Land     Ankunftszeit
Abfahrtszeit
         Do. 10.10.2013      Istanbul/ Türkei     Fluganreise, Einschiffung 20:00 Uhr
         Fr. 11.10.2013      Erholung auf See    
         Sa. 12.10.2013      Samsun/ Türkei     08:00 Uhr 18:00 Uhr
         So. 13.10.2013      Trabzon/ Türkei     08:00 Uhr 18:00 Uhr
         Mo. 14.10.2013      Batumi/ Georgien     07:00 Uhr 18:00 Uhr
         Di. 15.10.2013      Sotschi/ Russland     08:00 Uhr 15:00 Uhr
         Mi. 16.10.2013      Jalta/ Krim/ Ukraine     09:00 Uhr 18:00 Uhr
         Do. 17.10.2013      Odessa/ Ukraine     10:00 Uhr --
         Fr. 18.10.2013      Odessa/ Ukraine     -- 08:00 Uhr
         Sa. 19.10.2013      Burgas/ Bulgarien     08:00 Uhr 13:00 Uhr
         Nessebar/ Bulgarien     15:00 Uhr 20:00 Uhr
         So. 20.10.2013      Istanbul/ Türkei     08:00 Uhr, Ausschiffung nach dem Frühstück, Rückflug  

 

  • Bericht von Bord der MS Hamburg: HIER. Am Ende des Berichts finden Sie Links zu aktuellen Bildergalerien der MS Hamburg aus 2013

 

Wer interessiert ist an einer Kreuzfahrt mit vielen kulturellen Highlights, der sollte die darauffolgende Kreuzfahrt von Istanbul nach Neapel ins Auge fassen. Oder besser noch die beiden Kreuzfahrten im Anschluss. Vom 20.10. bis 31.10.2013 kreuzt die MS Hamburg von Istanbul bis nach Piräus. Diese 12 Tage Kreuzfahrt ist eine der beiden GEO Cruises Kreuzfahrten, die es in diesem Jahr noch geben wird. Mit an Bord der MS Hamburg sind dann die namhaften Lektoren Eckhard Siegel, der mehr als 100 Länder bereist hat, Birgit Hostmann und Professor Dr. Armin Wolf. Für beide Kreuzfahrten können wir noch Kabinen anbieten!

Die Anlaufhäfen und Inseln dieser 12 Tage Mittelmeer Kreuzfahrt sind folgende: Canakkale (Türkei), Nauplia (Griechenland), Gozo, Trapani (Sizilien/ Italien), Ustica (Italien), Neapel (Italien), Lipari (Italien), Stromboli (Italien), Reggio di Calabria (Italien), Vathi (Ionische Inseln) und Piräus in Griechenland.

Die genaue Reiseroute und Liegezeiten, 12 Tage Kreuzfahrt zu den Stätten der Antike

         Wochentag Datum     Hafenstadt/ Land Ankunftszeit Abfahrtszeit
         So. 20.10.2013     Istanbul/ Türkei Fluganreise, Einschiffung 20:00
         Mo. 21.10.2013     Canakkale/ Türkei 08:00 Uhr 13:00 Uhr
         Di. 22.10.2013     Nauplia/ Griechenland 10:00 Uhr 18:00 Uhr
         Mi. 23.10.2013     Erholung auf See    
         Do. 24.10.2013     Gozo/ Malta 08:00 Uhr 17:00 Uhr
         Fr. 25.10.2013     Trapani/ Sizilien/ Italien 08:00 Uhr 13:00 Uhr
        Ustica/ Italien 17:00 Uhr 20:00 Uhr
         Sa. 26.10.2013     Neapel/ Italien 08:00 Uhr 18:00 Uhr
         So. 27.10.2013     Lipari/ Liparische Inseln 08:00 Uhr 13:00 Uhr
        Stromboli/ Italien 16:00 Uhr 20:00 Uhr
        Umrundung Stromboli abends  
         Mo. 28.10.2013     Passage Straße von Messina    
        Reggio di Calabria/ Italien 08:00 Uhr 14:00 Uhr
         Di. 29.10.2013     Vathi/ Italien/ Ionische Inseln 13:00 Uhr 24:00 Uhr
         Mi. 30.10.2013     Erholung auf See    
         Do. 31.10.2013     Piräus/ Griechenland 08:00 Uhr, Ausschiffung nach dem Frühstück, Rückflug  
      ab 2.399,-- EUR p.P. inkl. Flug!    

 

Hinweis: Diese Kreuzfahrt ist  in zwei Reisen teilbar! Ein-/Ausschiffung ist jeweils in Neapel!

Wie schon auf der Kreuzfahrt durch das Schwarze Meer ist diese Reise gespickt mit kulturellen Highlights und großen Naturerlebnissen. So läuft die MS Hamburg auch die Vulkaninseln Stromboli  und Lipari an, welche zu den Liparischen Inseln gehören und nur von wenigen Kreuzfahrtschiffen besucht werden. Die Inseln gehören aufgrund ihrer Einzigartigkeit zum UNESCO Weltnaturerbe.

In der 2-Bett Innenkabine kann die 12 Tage Kreuzfahrt durch das Mittelmeer derzeit noch für 2.399,-- EUR bei uns gebucht werden. Die Flugan- /Abreise Düsseldorf, Frankfurt oder München ist im Reisepreis enthalten. Wem die 12 Tage zu lang sind, der kann die Kreuzfahrt auch in eine 7- und eine 6- Tage Kreuzfahrt unterteilen.

Die Reisepreise inkl. Flug beginnen dann ab 899,-- EUR p.P. in  einer 2-Bett Glückskabine innen. Weitere Details teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

  • Bericht von Bord der MS Hamburg: HIER. Am Ende des Berichts finden Sie Links zu aktuellen Bildergalerien der MS Hamburg aus 2013

Foto: für ein Schiff dieser Größe hat die MS Hamburg einen recht großen Pool

Die letzte Kreuzfahrt der MS Hamburg im Mittelmeer in diesem Jahr wird dann die Reise von Piräus nach Genua sein. Eine 11 Tage Kreuzfahrt die wir auch allen Freunden des Jazz und Blues empfehlen. Begleitet wird diese Kreuzfahrt von Peter Petrel und Randolph Rose die beide seit vielen Jahren erfolgreich im Showgeschäft tätig sind. Beginn der Kreuzfahrt ist am 31.10.2013 in Piräus. Auf dem Weg nach Genua werden folgende Destinationen angelaufen: Izmir (Türkei), Rhodos (Griechenland), Antalya (Türkei), Heraklion/ Kreta (Griechenland), Messina/ Sizilien (Italien), Neapel (Italien), Civitavecchia/ Rom (Italien) und Livorno (Italien).

Die genaue Reiseroute und Liegezeiten, 11 Tage Kreuzfahrt von Piräus nach Genua

         Wochentag Datum      Hafenstadt/ Land  Ankunftzeit Abfahrtzeit
         Do. 31.10.2013      Piräus/ Griechenland  Fluganreise, Einschiffung 17:00 Uhr
         Fr. 01.11.2013      Izmir/ Türkei  10:00 Uhr 17:30 Uhr
         Sa. 02.11.2013      Rhodos/ Griechenland  12:30 Uhr 19:00 Uhr
         So. 03.11.2013      Antalya/ Türkei  08:00 Uhr 13:00 Uhr
         Mo. 04.11.2013      Heraklion/ Kreta/ Griechenland  13:00 Uhr 19:00 Uhr
         Di. 05.11.2013      Erholung auf See    
         Mi. 06.11.2013      Messina/ Sizilien/ Italien  09:00 Uhr 18:00 Uhr
         Do. 07.11.2013      Neapel/ Italien  08:00 Uhr 18:00 Uhr
         Fr. 08.11.2013      Civitavecchia/ Rom/ Italien  07:00 Uhr 20:00 Uhr
         Sa. 09.11.2013      Livorno/ Florenz/ Italien  08:00 Uhr 20:00 Uhr
         So. 10.11.2013      Genua/ Italien 08:00 Uhr, Ausschiffung nach dem Frühstück  
       ab 1.999,-- EUR p.P. inkl. Hinflug    

 

Inkl. Hinflug bieten wir Ihnen diese 11 Tage Mittelmeer Kreuzfahrt noch ab 1.999,-- EUR in einer 2-Bett Innenkabine an.

  • Bericht von Bord der MS Hamburg: HIER. Am Ende des Berichts finden Sie Links zu aktuellen Bildergalerien der MS Hamburg aus 2013.