Kreuzfahrten & mehr

MS Artania: Kurzkreuzfahrt mit Kofferschwund durch das Mittelmeer

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 30.12.2015

Reisebericht einer eher außergewöhnlichen Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“ von Phoenix Reisen nach Ajaccio (Korsika), Olbia (Sardinien) und Civitavecchia (Italien) ab/bis Genua vom 18.12.-22.12.2015

Freitag, 18. Dezember 2015: Anreise nach Mailand bzw. Genua, Italien

Wir reisen am frühen Morgen aus Hamburg kommend nach Mailand an, stehen mit über 70 weiteren Passagieren der „Artania“ am Kofferband in Mailand und freuen uns auf eine vorweihnachtliche Kurzkreuzfahrt in Richtung Korsika, Sardinien und das italienische Festland. Dafür benötigen wir nun nur noch unsere beiden  Koffer, um in den bereits wartenden Phoenix-Transferbus in Richtung Genua steigen zu können.

Nach rund 20 Minuten Wartezeit am Kofferband wird dieses abgeschaltet und die Hinweistafel, auf der unser Flug eingeblendet wurde, erlischt. Wir stehen aber nicht etwa alleine an diesem Band, mit uns warten 24 weitere Personen dort. Allgemeine Unruhe macht sich breit. Ein italienischer Flughafenmitarbeiter verkündet kurz darauf, dass keine weiteren Koffer kommen werden. Das Flugzeug befindet sich bereits auf dem Rückflug in Richtung Hamburg.

Die folgenden Abläufe lassen sich nur schwer in wenige Worte fassen, würden in gekürzter Form dem Leser aber ein völlig falsches Bild liefern. Wir halten dennoch einige, relevante Fakten fest. Die Koffer wurden in Mailand vom Bodenpersonal nicht entladen, sind im Flugzeug verblieben und nach Hamburg zurückgekehrt. Bis zum Abend konnten, Dank intensiver Bemühungen des Teams vor Ort und von Phoenix Reisen in Bonn, immerhin 4 Koffer nach Mailand nachgeliefert werden. Das restliche Gepäck erreichte die „Artania“ nicht mehr. Da wir selbst zu den letzten Gästen zählen, die kurz vor dem Auslaufen um 20:00 Uhr an Bord gehen, bleibt keine Zeit mehr für einen Einkaufsbummel in Mailand oder Genua.

Die Stimmung ist zu diesem Zeitpunkt, man mag es sich vorstellen können, nicht mehr die beste. Das soll sich dann schon im Hafenterminal wieder ändern. Die Begrüßung durch das Phoenix Team ist herzlich, aufgelockert und professionell zugleich.

Nach der Seenotrettungsübung erhalten die kofferlosen Gäste von Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiss ein „Notfallkit“, welches einen Satz Schiesser Feinripp Unterwäsche, Zahnpflegemittel und weitere Hygieneutensilien beinhaltet. Um die Erstausstattung zu vervollständigen, suchen wir zu einem späteren Zeitpunkt den, wie wir schnell feststellen, gut sortierten „Artania“ Bordshop auf. Hier trifft sich fast die komplette Koffergruppe wieder und begrüßt sich in guter Stimmung und „alter Frische“. Für die kommenden 2 Tage sind wir nun erstmal mit den notwendigsten Dingen ausgestattet.

Auf die große Willkommensparty in der Pazifik-Lounge verzichten wir heute und lassen den Tag ruhig ausklingen.

Hatten wir in vorherigen Reiseberichten eigentlich erwähnt, dass an Bord der Phoenix-Flotte beinahe alle deutschsprachigen, gängigen Satelliten-Fernsehprogramme empfangen werden? Wir zählen über 30, darunter sogar der KiKa Kinderkanal. Der Empfang der Fernsehkanäle hängt natürlich vom jeweiligen Fahrtgebiet ab, aber ungeachtet dessen trifft selbst hier der Slogan „Willkommen an Bord, willkommen zu Hause“ zu.

Kapitän auf dieser Kreuzfahrt: Elmar Mühlebach, bekannt von der MS Deutschland

Kreuzfahrtdirektor auf dieser Kreuzfahrt: Thomas Gleiß

Surfen per WLAN ist auf der „Artania“ übrigens auf dem ganzen Schiff möglich, wir haben es ausprobiert. Zu unserer Überraschung ist die Verbindung sogar sehr flott, die Seiten bauen sich nur unwesentlich langsamer auf als im WLAN-Netz an Bord der „Independence of the Seas“, wo ja seitens der Reederei mit einem besonders schnellen Internet auf allen Schiffen der Flotte geworben wird. Der Unterschied besteht natürlich in der Anzahl der Nutzer auf dem Schiff, welche auf der „Artania“ sehr niedrig ausfällt und somit auch die Datenübertragung positiv beeinflusst.

Samstag, 19. Dezember 2015: Ajaccio, Korsika

Um 08:00 Uhr lockt das leckere und reichhaltige Frühstücksbuffet im Lido Buffet-Restaurant auf Deck 8. Zur gleichen Zeit ist auch schon die felsige Küste Korsikas in Sicht, auf die wir uns mit etwa 15 Knoten Fahrt durch den Golf von Ajaccio zu bewegen. Der Himmel ist grau, die gerade aufgegangene Sonne wird von dicken Wolken verdeckt. Der Lotse kommt an Bord.

Die „Artania“ erreicht pünktlich um 09:00 Uhr den ersten Zielhafen dieser vorweihnachtlichen Kurzreise – Ajaccio auf der Insel Korsika. Vor einigen Jahren haben wir bereits schon einmal mit einem Kreuzfahrtschiff hier gelegen, allerdings mit einem deutlich größeren, draußen auf Reede. Die Artania dagegen hält mit ihrem Bug weiterhin voll auf die Altstadt zu und macht nur wenige Meter davor fest. Der klare Vorteil eines mittelgroßen Kreuzfahrtschiffes. Fairer Weise muss man dazu sagen, dass die Pier inzwischen vergrößert wurde und auch Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von 300m im Hafen festmachen können.

MS Artania morgens in Ajaccio, Korsika, 19.12.2015

Foto: MS Artania morgens in Ajaccio, Korsika, 19.12.2015

Bei unserem letzten Besuch sind wir mit dem Mietwagen über die Insel gefahren, es blieb keine Zeit mehr die Stadt Ajaccio anzusehen. Das holen wir heute auf individueller Basis nach.

Ajaccio ist die größte Stadt Korsikas und zugleich die Hauptstadt und Sitz des Regionalparlaments. Insgesamt leben etwa 64.000 Einwohner in Ajaccio, dessen berühmtester Sohn Napoleon Bonaparte ist. Seine Standbilder zieren heute diverse Straßen und Plätze der Stadt. Die Lebensart der Bewohner von Ajaccio ist im Vergleich zu anderen Städten der Insel sehr aufgeschlossen, locker und gelassen. Ajaccio lockt mit einem mondänen, französischen Flair, bietet einige Boulevards, Parkanlagen und schöne Plätze. Außerdem lässt es sich in Ajaccio recht gut shoppen, wie wir später selbst feststellen. Die Geschichte von Ajaccio reicht bis in die Antike zurück. Wir erkunden unmittelbar nach dem Festmachen der „Artania“ aber das heutige Ajaccio und beginnen mit der Mole Jetée de la Citadelle, von der aus sich ein wunderbarer Ausblick auf die Uferpromenade, den Hafen sowie die kleinen Fischer- und Segelboote bietet.

Nur wenige Schritte später stehen wir auf dem Place Foch, auf dem von Dienstag bis Sonntag von 08:00 – 12:00 Uhr bunte Marktstände aufgebaut sind. Der Markt von Ajaccio gilt als der schönste Markt Korsikas. Angeboten wird eine Fülle an einheimischen Produkten von Gewürzen über Obst und Gemüse bis hin zu Gewürzen und unzähligen Wurstwaren.

Gewürze auf dem Markt von Ajaccio

Foto: Gewürze auf dem Markt von Ajaccio

Da wir Ajaccio außerhalb der Saison besuchen, begegnen wir auf unserem gesamten Rundgang fast ausschließlich Einheimischen, was uns die lockere und fröhliche Atmosphäre in dieser Stadt in nahezu authentischer Form erleben lässt. Mehr und mehr kämpft sich die Sonne durch die dicke Wolkendecke und taucht die bunten Häuser der Stadt in zarte Pastelltöne.

auf dem Markt von Ajaccio

Foto: auf dem Markt von Ajaccio

Wir verlassen den Markt und laufen direkt auf den Place du Géneral-de-Gaulle zu, einen großen Platz der aktuell nicht nur von einer großen Statue mit Napoleon Bonaparte hoch zu Ross als Kaiser geziert wird sondern auch vom Weihnachtsmarkt. Die Stände sind noch verwaist, die bunten Buden werden gerade erst geöffnet. Wir entschließen uns, den Weihnachtsmarkt später noch einmal zu besuchen.

Obwohl derzeit eigentlich keine Touristen in der Stadt zu sehen sind, verkehren die Hop-on Hop-off Sightseeing-Busse, wenngleich sie in den Wintermonaten als reine Stadtrundfahrtbusse unterwegs sind, also zwischendurch nicht anhalten. Die Abfahrten beschränken sich im Winter auf zwei pro Tag, wir haben Glück und ergattern auf dem offenen Oberdeck noch freie Plätze. Offenbar befinden sich ausschließlich Passagiere der „Artania“ im Bus, denn alle Durchsagen erfolgen zunächst auf Deutsch und dann nur noch in englischer Sprache. Es ist herrlich, die Stadt in aller Ruhe und ohne Touristenmassen erkunden zu können. Das Glück bleibt heute auf unserer Seite, denn zeitgleich mit der Abfahrt des Busses zeigt sich die Sonne am Himmel. Das Thermometer klettert auf angenehme 15 Grad.

Küstenabschnitt und Strände westlich von Ajaccio, Korsika

Foto: Küstenabschnitt und Strände westlich von Ajaccio, Korsika

Die Fahrt führt uns vorbei am westlichen Küstenabschnitt von Ajaccio, direkt am Golf von Ajaccio entlang bis zu einem großen Parkplatz am Pointe de la Parata, auf dem der Bus 20 Minuten verweilt. Dass unser Bus der einzige weit und breit ist lässt sich bereits erahnen, wir genießen diese Tatsache außerordentlich. Es sind keine Touristen, keine Motoren, kein Lärm sondern nur das Geschrei einiger Möwen sowie den Wind, der durch den flachen Bewuchs am Ufer weht zu hören. Die pure Idylle an einem der beliebtesten Ausflugsziele, nur 10 Kilometer von Ajaccio entfernt. Es lohnt ein Spaziergang entlang der schroffen und recht kargen Küste zum Tour de la Parata.

Naturlandschaft am Pointe de la Parata, Korsika

Foto: Naturlandschaft am Pointe de la Parata, Korsika

Noch einmal fahren wir mit dem Bus entlang der Küste, vorbei an den zu dieser Jahreszeit unberührten Stränden und leeren Restaurants an selbigen. Nach etwa einer Stunde kehren wir zurück zum Ausgangsort unserer Rundfahrt und begeben uns zunächst auf eine kurze Shoppingtour durch die Einkaufsstraßen. Es fehlt ja weiterhin unser Gepäck. Die Damenwelt wird in Ajaccio bevorzugt, denn unter 30 Modegeschäften findet sich im Schnitt nur eines für den Herren. Woran mag das nur liegen?!

Einkaufsstraße in Ajaccio, Korsika

Foto: Einkaufsstraße in Ajaccio, Korsika

Inzwischen haben die vielen, kleinen Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio, die auf dem Place du Géneral-de-Gaulle aufgebaut sind, geöffnet. Die Atmosphäre ist kaum zu beschreiben und irgendwie unwirklich. Das Thermometer zeigt inzwischen milde 18 Grad an, was die freien Außenplätze nicht nur vor den Holzbuden des Weihnachtsmarktes füllt. Die Außenplätze der Cafés sind gut besucht, auf der Eisbahn laufen Schlittschuhläufer in Sommerkleidung, mit Kunstschnee besprühte Tannbäume stehen beinahe verloren überall auf dem Platz herum und suggerieren dem Besucher, es sei tiefster Winter.

gut besuchte Kafés auf dem Weihnachtsmarkt von Ajaccio

Foto: gut besuchte Cafés auf dem Weihnachtsmarkt von Ajaccio

Von der Aussichtsterrasse am Ende des Platzes bietet sich eine tolle Aussicht auf das Meer, die von Palmen bestandene Uferpromenade sowie die Umgebung.

Abendstimmung Boulevard Pascal Rossini Ajaccio

Foto: Abendstimmung Boulevard Pascal Rossini, Ajaccio

Zu unserer Freude entdecken wir im Laufe des Rundgangs über den Weihnachtsmarkt ausschließlich einheimische Produkte und Kunsthandwerk der Region. Weit und breit keine Spur von Touristen-Verkaufsständen oder Buden. Auch die Preise in den Cafés kommen uns erstaunlich niedrig vor, offenbar entfällt derzeit der Touristenzuschlag.

Eislaufbahn auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Foto: Eislaufbahn auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Wir reißen uns schließlich los von der einzigartigen Atmosphäre auf dem Frühlings – ach nein, es ist und bleibt ein Weihnachtsmarkt. Eine Sonnenbrille wäre heute auf jeden Fall das passendere Utensil als die von uns gewählte Jacke samt Pullover gewesen.

Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Foto: Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Wir laufen vorbei an der Kathedrale von Ajaccio, in der sich das Familiengrab der Bonapartes befindet. Ein Besuch der Kathedrale, dessen Hochaltar aus weißem Marmor besteht und eine Stiftung von Napoleons Schwester war, lohnt grundsätzlich. Wir verzichten heute darauf, da nicht mehr all zu viel Zeit bis zum Auslaufen der „Artania“ verbleibt. Die hat man übrigens während eines Stadtrundgangs immer wieder im Blick. Beinahe keck schaut sie überall zwischen den pittoresken Häusern der Altstadt hindurch, die in der Abendsonne mit ihr um die Wette strahlen.

MS Artania und Altstadt von Ajaccio, Korsika

Foto: MS Artania und Altstadt von Ajaccio, Korsika

Es lohnt ein Spaziergang entlang dem Boulevard Pascal Rossini vom Place du Géneral-de-Gaulle aus vorbei an der Zitadelle von Ajaccio in Richtung Fischerhafen. Die tief stehende Nachmittagssonne sorgt zu dieser Jahreszeit für eine fast kitschig anmutende Szenerie, die auch aus der Feder eines Malers entsprungen sein könnte.

Abendstimmung am Boulevard Pascal Rossini in Ajaccio

Foto: Abendstimmung am Boulevard Pascal Rossini in Ajaccio

Nicht minder beeindruckend ist der Blick von der Mole aus auf unsere im Hafen liegende „Artania“, die mit ihrer Eleganz eine reine Augenweide im Hafen ist.  Die Fischer machen bereits ihre Boote klar zum Auslaufen am nächsten Morgen und fachsimpeln miteinander. Die Lebensfreude und allgemeine Zufriedenheit der Korsen wird uns heute mehr als deutlich und zeigt sich in vielen Bereichen der Stadt. Natürlich sind Probleme und Armut auch hier nicht weg zu diskutieren, das Gesamtbild ist jedoch deutlich ansehnlicher und harmonischer als anderswo.

MS Artania mit Fischerbooten in Ajaccio, Korsika

Foto: MS Artania mit Fischerbooten in Ajaccio, Korsika

Mit unserer Rückkehr um 16:30 nutzen wir die maximale Landgangszeit aus, bevor um 17:00 Uhr die Leinen fallen und die „Artania“ mit dem Heck voraus den Liegeplatz verlässt. Die Auslaufparty in der Phoenix Bar könnte auch den Titel „Sommernachts-Party“ tragen, so mild ist es noch. Die Luft ist klar und nach dem Sonnenuntergang greift Mutter Natur noch einmal zum Tuschkasten und lässt den Himmel im Minutentakt in anderen Farben erscheinen, dazu ist es beinahe windstill. Welche Jahreszeit haben wir gleich noch mal?! Schöner kann es auch im Sommer nicht sein. Im Gegenteil, Ajaccio heute fast ohne Touristen erleben zu können, ist unbezahlbar!

Abenddämmerung an Deck MS Artania

Foto: Abenddämmerung an Deck MS Artania

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Fasziniert von den Eindrücken dieses Tages speisen wir heute im Restaurant Vier Jahreszeiten und lassen den Abend in der Pazifik Lounge ausklingen. Um 22:30 Uhr wird in Harry´s Bar der Late-Night-Snack serviert, die uns bereits sehr gut bekannte „Phoenix Currywurst“ in drei verschiedenen Schärfegraden.

Sonntag, 20. Dezember 2015: Olbia, Sardinien

Beim Blick vom Balkon aus zeigt sich heute Morgen die gleiche Wettersituation wie gestern, alles ist grau. Das soll sich aber schon gleich nach dem Festmachen um 08:30 Uhr ändern. Makellos blau ist der Himmel fortan. Das perfekte Wetter für einen wunderschönen Ausflug an die Costa Smeralda, so ist es geplant.

Aus diesen Planungen soll jedoch nichts werden. Wir haben die Rechnung ohne die Sarden gemacht und ohne die Organisatoren des heute stattfindenden Marathons in Olbia. Natürlich haben wir im Vorfeld einen eigenen Kleinbus organisiert und einen Preis ausgehandelt. Dieser aber hätte am Freitag – unserem Ankunftstag in Mailand bzw. Genua – bestätigt werden müssen. Auch das war uns grundsätzlich klar. Im allgemeinen Kofferchaos ist es aber letztendlich zur Nebensache geworden. Kein Problem sollte man meinen, schließlich sind wir auch heute wieder die einzigen Touristen im Ort. Unseren vorher gebuchten Tourguide erreichen wir telefonisch, dieser will aber nun einen Wochenend- und Kurzfristzuschlag auf den vereinbarten Preis in Höhe von 100% haben – da von uns am Freitag die Tour nicht bestätigt wurde. Handeln nicht möglich! Wir lehnen dankend ab und begeben uns im Ort auf die Suche nach einem Taxi. Schnell werden wir fündig, eine ganze Armada an schönen Mercedes-Großraumtaxis steht in der Innenstadt geparkt, die Fahrer entspannen in einer gegenüber liegenden Kneipe und lassen den Tag offenbar ganz geruhsam beginnen.

Innenstadt von Olbia auf Sardinien

Foto: Innenstadt von Olbia auf Sardinien

Natürlich sind sich alle Taxifahrer einig und verlangen ebenfalls einen Sonntagszuschlag in selbiger, utopischer Höhe. Auch hier lehnen wir dankend ab, die Fahrer geben sich völlig Gelassen wieder dem Nichtstun hin und schauen auf die vereinzelt vorbeiziehenden Läufer des Marathons.

Plan C, die Anmietung eines Mietwagens soll folglich natürlich nicht funktionieren – es ist ja immer noch Sonntag. Nur am etwa 5 Kilometer entfernten Airport sind Stationen geöffnet. Ob dort passende Autos zur Verfügung stehen, lässt sich auf die Schnelle nicht klären. Der regulär zum Flughafen verkehrende Bus fällt wegen gesperrter Zufahrtsstraßen im Rahmen des Marathons leider aus. Inzwischen ist es Mittag geworden und wir haben die Lust an heutigen Unternehmungen verloren. Offenbar ist man hier derart übersättigt von den Einnahmen der sommerlichen Touristenmassen, dass Touristen im Winter als lästig empfunden werden. Lieber putzt man seinen blinkenden Mercedesstern auf der Motorhaube und schiebt den gut genährten Wanst wieder unter den Kneipentisch am Straßenrand.

So sieht Wohlstand auf Sardinien aus. Die Sarden sind schon ein Völklein für sich, das war bereits bei unserem ersten Besuch im Jahr 2004 unser Eindruck. Olbia ist und bleibt aus unserer Sicht ein nicht sonderlich attraktiver Durchgangsort mit einigen Cafés und Restaurants auf dem Weg in die nördlich oder südlich gelegenen Ferienregionen. Mit knapp 58.000 Einwohnern ist Olbia die viertgrößte Stadt Sardiniens und liegt am gleichnamigen Golf von Olbia.

Wir kehren auf die „Artania“ zurück und finden den verlorenen Koffer auf der Kabine. Damit ist nicht nur unser Gepäck nun wieder vollständig sondern auch jenes der anderen Reisegäste, denn alle noch verschollenen Koffer sind in Olbia an Bord gekommen.

Pünktlich um 17.00 Uhr ertönt die schöne „Artania“ Auslaufmelodie „Audemus“ von Charlotte und Jürgen Wendling aus den Lautsprechern.

Am Abend treffen wir Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß und schauen Kapitän Elmar Mühlebach auf der Brücke beim Ablegen von der Pier in Olbia zu. Thomas Gleiß ist ein alter Phoenix-Hase und fast von der ersten Stunde an im Unternehmen tätig. Ein richtiger Seebär ist auch Elmar Mühlebach. Der leidenschaftliche Seefahrer, Familienvater und frühere Marine-Offizier Mühlebach studierte zunächst Luft- und Raumfahrttechnik, anschließend Nautik. Von 2007 bis 2012 ist er als nautischer Offizier und danach als Kapitän auf der Deutschland tätig, im Frühjahr 2015 stößt er zu Phoenix Reisen und übernimmt zunächst das Kommando auf der beliebten „Albatros“. Mühlebach freut sich, dass die Deutschland, zu der er eine ganz besondere Beziehung hat, bald die Phoenix-Flotte vergrößern wird. Die Deutschland ist das erste Kreuzfahrtschiff auf dem Mühlebach seinerzeit das Kommando als Kapitän übernommen hat. Da ist diese Freude nur verständlich.

Kapitän Elmar Mühlebach auf Brückennock der MS Artania

Foto: Kapitän Elmar Mühlebach auf Brückennock der MS Artania

Unser Tag endet heute im Artania Restaurant bzw. in der Pazifik Lounge mit dem Cocktail des Tages.

Lido-Terrasse MS Artania abends

Foto: Lido-Terrasse MS Artania abends

Montag, 21. Dezember 2015: Civitavecchia, Italien

Wir erreichen schon früh am Morgen um 06:30 Uhr den letzten Hafen auf dieser vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“, Civitavecchia, die bedeutendste Hafenstadt der Region Latium. In Civitavecchia sind wir bereits mehrfach mit einem Kreuzfahrtschiff zu Besuch gewesen, jedoch ausschließlich um von dort aus in die Hauptstadt Rom zu fahren. Civitavecchia liegt etwa 70 Kilometer nordwestlich von Rom und verfügt über einen der größten Seehäfen für Kreuzfahrtschiffe im Mittelmeerraum. In den Sommermonaten tummeln sich hier bis zu 8 Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig und spucken die Menschen auf die Kaianlagen aus. Heute, am 21. Dezember 2015 liegt nur die MSC Preziosa gemeinsam mit uns im Hafen. Ein Großteil aller Passagiere wird mit Bussen nach Rom fahren, immerhin 15 stehen schon für die Passagiere der „Artania“ bereit.

MS Artania und MSC Preziosa in Civitavecchia

Foto: MS Artania und MSC Preziosa in Civitavecchia

Wir sind zunächst skeptisch, ob sich  ein Besuch in Civitavecchia lohnen würde. Zu sehr sind uns noch die gestrigen Erlebnisse aus Olbia im Gedächtnis und Civitavecchia gilt allgemein auch nur als Ausgangspunkt für Fahrten nach Rom. Kaum eine Quelle im Internet beschreibt diesen Hafen als sehenswert oder als Hauptzielort bzw. Alternative zu Rom. Wir wagen es trotzdem und fahren mit einem der kostenfreien Shuttlebusse bis zur Michelangelo Festung, die erhaben vor der Hafeneinfahrt steht. Die Michelangelo Festung ist eine der imposantesten Militärbauten, die im 16. Jahrhundert an der Küste des Latium entstanden. Der rechteckige Grundriss ist an den Ecken von vier zylinderförmigen Wachtürmen und an der Seite zum Hafen hin durch einen Bergfried geschützt. Man kann die Festung komplett umrunden.

Michelangelo Festung Civitavecchia

Foto: Michelangelo Festung Civitavecchia

Damit sind die offiziellen, wichtigen Sehenswürdigkeiten von Civitavecchia im Grunde auch schon erwähnt, wenn man mal Museo Archeologico Nazionale absieht.

Bzgl. der Shuttlebusse sollte vielleicht erwähnt werden, dass es unmittelbar vor der Festung einen offensichtlich neuen Bushalteplatz gibt. In den Landgangskarten und Stadtplänen ist noch ein Haltepunkt am nördlichen Hafenausgang eingezeichnet, bei dem die Gäste in einem völlig uninteressanten Teil der Stadt abgesetzt werden. Allerdings fahren von hier aus offenbar private Touranbieter los. Der Fußweg vom südlichen, aktuellen Bushalteplatz in Richtung Nordausgang beträgt ca. 15 Minuten. Dabei durchquert man den kompletten Yacht- und Fischereihafen. Ob es sich lohnt, diesen anzusehen, muss nun jeder für sich selbst entscheiden. Die interessanten Boulevards und Plätze der Stadt sind südlich des Hafens gelegen.

Fischerboote im Hafen von Civitavecchia 21.12.2015

Foto: Fischerboote im Hafen von Civitavecchia 21.12.2015

Den Hafen in südlicher Richtung verlassen, eröffnet sich dem Besucher zunächst ein riesiger Platz, die Piazza della Vita mit vorgelagertem Strand. Dieser Strand ist steinig und überhaupt nicht einladend, aus unserer Sicht völlig ungeeignet zum Baden. Der Piazza della Vita schließt sich eine nicht minder weitläufige und lange Uferpromenade an, die wirklich schön anzusehen ist. Ein Treppenaufgang verbindet nach kurzer Zeit den unteren Teil am Wasser mit einem höher gelegenen Boulevard.

Hafenfront, Treppenaufgang und Bogenbrücke Promenade Civitavecchia

Foto: Hafenfront, Treppenaufgang und Bogenbrücke Promenade Civitavecchia

Der langgestreckte, von Palmen bestandene Boulevard ist beinahe komplett leer. Nur wenige Einheimische besuchen an diesem Vormittag die Straßencafés und Restaurants, die sich wie an einer Perlenkette aneinanderreihen. Die Aussicht ist sehr schön, offenbar gab es hier früher einmal ein großes Bauwerk an Brücken und Stegen die weit in das Meer hinaus führten. Entlang der Promenade stehen Informationstafeln auf denen solche früheren Brücken erkennbar sind. Einen Teil davon hat man wohl versucht wieder aufzubauen, was im Vergleich zu den früheren Prunkbauten eher peinlich anmutet. Einzig eine lange, weiße Bogenbrücke aus Metall ist ein echter Hingucker, auch diese ist aber von Korrosion gezeichnet und rostet augenscheinlich schon seit längerer Zeit vor sich hin.

Wasserfront mit Bogenbrücke in Civitavecchia

Foto: Wasserfront mit Bogenbrücke in Civitavecchia

Wir laufen die Bogenbrücke bis zum Ende durch und werden mit einem hübschen Blick auf die malerische Wasserfront, historische Wohnhäuser und einen kleinen Yachthafen belohnt. Die Strände in diesem Bereich sind zwar nicht ganz so felsig wie am Hafeneingang aber immer noch als ungeeignet zum Baden zu bezeichnen. Im klaren Wasser liegen überall Felsen, zerbrochenes Glas und andere, scharfkantige Gegenstände.

Bogenbrücke und Wasserfront Civitavecchia

Foto: Bogenbrücke und Wasserfront Civitavecchia

So schön diese Brücke auch anzusehen ist und so sehr sie diesen Abschnitt der Stadt auch aufwertet, ihr Sinn ist für uns nicht ersichtlich. Den Felsen, den sie mit dem Ufer verbindet will man eigentlich nicht wirklich anschauen, er ist wohl Bestandteil der früheren Stegkonstruktionen und hat die vergangenen Jahrhunderte unbeschadet überstanden. Wie dem auch sei, einen Besuch ist sie allemal wert.

Wir laufen noch bis zum kleinen Yachthafen am Ende der kleinen, künstlich angelegten Bucht und treten dann den Rückweg in Richtung Hafen an. Faszinierend ist die Ruhe, die am heutigen Morgen in Civitavecchia herrscht. Der kleine Yachthafen befindet sich im tiefen Winterschlaf, die Boote sind abgedeckt, die umliegenden Bootshäuser und Cafés leergefegt, hier und da räkeln sich Möwen auf der Steinmauer und genießen offenbar die Sonne, ein Paddler bringt sein kleines Boot zu Wasser und dreht eine Runde. Mehr nicht. Wir genießen es und kommen zu der Erkenntnis „Es muss nicht immer Rom sein.“

an der Wasserfront in Civitavecchia

Foto: an der Wasserfront in Civitavecchia

Natürlich, Rom ist Pflicht, wer die riesige Metropole aber kennt, für den ist ein Besuch in Civitavecchia eine nette Alternative. Wieder in der City angekommen, besuchen wir noch den Markt sowie einige Einkaufsstraßen und kehren in einer typischen Pizzeria am Hafen ein. In Civitavecchia sind zwar auch die üblichen Fastfood Ketten und Burgerbuden vertreten aber wer lässt sich schon freiwillig eine Original italienische Pizza entgehen.

Markt in Civitavecchia 21.12.2015

Foto: Markt in Civitavecchia 21.12.2015

Fast hätten wir eine wichtige Sehenswürdigkeit in Civitavecchia vergessen, die Kathedrale San Francesco d´Assisi aus dem Jahr 1610. Das Licht fällt hier durch elf große Fenster in den einschiffigen Kirchenraum, der Hauptaltar ist mit Marmor verkleidet.

Kathedrale San Francesco d´Assisi von Civitavecchia

Foto: Kathedrale San Francesco d´Assisi von Civitavecchia

Wieder zurück auf der “Artania” beginnt heute auch schon der letzte Abend unserer vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt im Mittelmeer. Wir speisen noch einmal im Artania Restaurant und kehren anschließend, fast schon traditionell, in der Pazifik Lounge ein.

  • Bildergalerie aller Fotos aus Civitavecchia, Italien >>Link<<

Unser Fazit der vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt:

Abgesehen vom Kofferspektakel in Mailand und dem letztendlich daraus resultierenden, vermurksten Landausflug in Olbia, ist diese vorweihnachtliche Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“ ein richtiges Winter-Highlight. Aufgrund der Tatsache, dass kein Seetag zwischen den einzelnen Destinationen liegt, ist diese Kurzreise definitiv keine Erholungsreise sondern vielmehr eine willkommene Schnuppertour in der Vorweihnachtszeit. Wenn man die Liegezeiten komplett ausnutzt, lässt sich das umfangreiche Bordprogramm auf Kurzkreuzfahrten kaum wahrnehmen, wenngleich dieses auf der „Artania“ bereits in gekürzter Form angeboten wird. Solche Kurzreisen eignen sich für jene Passagiere, die das jeweilige Kreuzfahrtschiff kennen lernen wollen auch nur bedingt und rücken es in ein falsches Licht. Auf längeren Kreuzfahrten kehrt spätestens nach dem dritten Tag eine gewisse Routine und Ruhe an Bord ein, die Gäste sind entspannt und gelassen. Nicht so auf einer Kurzkreuzfahrt. Es herrscht stets ein reges Treiben und Gewusel in den öffentlichen Bereichen, was unvermeidbar ist. Die Kreuzfahrtgäste wollen das Maximum für sich herausholen, alles erkunden und erleben. Da bleibt für Entspannung keine Zeit.

Überaus viel Glück haben wir mit dem Wetter, denn von den Morgenstunden abgesehen beglückt uns fast pausenlos ein blauer Himmel mit viel Sonnenschein und milden Temperaturen. Keine Selbstverständlichkeit im Dezember im Mittelmeer. 

Die Jahreszeit entpuppt sich zusätzlich als ein echter Pluspunkt – alle Destinationen und Sehenswürdigkeiten lassen sich ohne Touristenmassen erleben. Nur in den Wintermonaten sind Städte und Dörfer in einem solchen Dornröschenschlaf zu sehen. Fast ein Grund, Kreuzfahrten nur noch im Winter zu unternehmen.

MS Artania in Genua 22.12.2015

Foto: MS Artania in Genua 22.12.2015

Dienstag, 22. Dezember 2015: Genua, Italien

Wir erreichen mit der „Artania“ den Start- und Zielhafen Genua um 09:00 Uhr. Ein Großteil der Passagiere verbleibt bis zum frühen Nachmittag an Bord, da die meisten Flüge ab Mailand erst in den Abendstunden den Airport verlassen. Phoenix Reisen bietet seinen Kreuzfahrtgästen den Service, die Kreuzfahrtschiffe so lange wie möglich nutzen zu können – immer abhängig von den über die Reederei gebuchten Flügen und anderen, organisatorischen Gegebenheiten.

Dieses Service Plus wissen die Gäste zu schätzen, denn das verkürzt unangenehme Wartezeiten an den Flughäfen erheblich. Natürlich wird allen Gästen auch noch ein kostenfreies Mittagessen geboten. Wer keinen Tischwein trinkt, zahlt die Getränke am Abreisetag in Bar.

Um 15:00 Uhr endet unsere Kreuzfahrt offiziell mit der Ausschiffung, dem anschließenden Bustransfer nach Mailand und dem Abendflug zurück nach Hamburg.

Hintergrund:

Obwohl diese Kreuzfahrt von sehr kurzer Dauer ist, werden insgesamt 18.100 Brötchen verspeist, 7.890 Eier verbraucht, 2.170 Gläser Sekt ausgeschenkt und 480 kg Melonen konsumiert. Die zurückgelegte Distanz beträgt 618 sm bzw. 1.144 km.

Alle Kreuzfahrten mit der „Artania“ können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

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Autor: Team Kreuzfahrten & mehr am 25.03.2015

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Mit der Costa Serena geht es z.B. zu den Ursprüngen der Kulturen, die das Mittelmeer während einer jahrtausende langen Geschichte geprägt haben – auf einer Reise, die mehr als nur ein Urlaub ist, weil sie voller intensiver Erlebnisse steckt. Sie erleben Griechenland, die Türkei, Israel und Italien bereits ab € 399,-.*

Zurück ins heilige Land
Costa Serena 11 Tage ab/bis Savona

Abfahrtstermin 2014: Januar: 06.
Reiseroute:
Savona, Olympia/Katakolon, Athen/Piräus, Izmir, Jerusalem/Haifa, Rom/Civitavecchia, Savona
Anreiseinformation:
FlexFlug Hin- und Rückflug inkl. Transfer und Zug zum Flug°: ab € 199,- p.P.
Ab 399,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt  - Flexpreis

Alle Routen & Preise der Costa Serena!

 

Jenseits der Säulen des Herkules

Costa Serena 11 oder 12 Tage ab/bis Savona

Abfahrtstermine 2014:Januar: 17., 28.
Reiseroute:
Savona, Barcelona, Cadiz, Casablanca, Tanger, Lissabon, Valencia, Rom/Civitavecchia, Savona
Anreiseinformation:
FlexFlug Hin- und Rückflug inkl. Transfer und Zug zum Flug°: ab € 199,- p.P.

Ab 429,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt - Flexpreis

Alle Routen & Preise der Costa Serena!

 

Atlantik zwischen Meer und Geschichte

Costa Classica 10 oder 11 Tage

von Savona nach Teneriffa oder von Teneriffa nach Savona

Inkl. Hin- oder Rückflug!
Abfahrtstermin 2014, von Savona nach Teneriffa:
Januar: 06.
Abfahrtstermin 2014, von Teneriffa nach Savona: März: 10.
Reiseroute von Savona nach Teneriffa am 06.01.2014:
Savona, Marseille, Barcelona, Malaga, Casablanca, Madeira, La Palma, Gran Canaria, Teneriffa
Reiseroute von Teneriffa nach Savona am 10.03.2014 (ohne Abb. der Routenkarte):
Teneriffa, Gran Canaria, Madeira, Casablanca, Lissabon, Gibraltar, Barcelona, Savona
Anreiseinformation:
Der Flug erfolgt ausschließlich ab oder bis Frankfurt (FRA), Düsseldorf (DUS), Berlin (TXL), München (MUC) bis oder ab Teneriffa (TCI). inkl. „Zug zum Flug“-Ticket°.

Ab 479,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt - Flexpreis

Alle Routen & Preise der Costa Classica!

 

Die Sonne der kanarischen Inseln

Costa Classica 10 oder 11 Tage ab/bis Teneriffa

INKL. Flug!

Abfahrtstermine 2014:Januar: 16., 27. Februar: 17.
Reiseroute:
Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Agadir, Casablanca, Madeira, La Palma, Teneriffa
Anreiseinformation:
Der Flug erfolgt ausschließlich ab/bis Frankfurt (FRA), Düsseldorf
(DUS), Berlin (TXL), München (MUC) bis/ab Teneriffa (TCI). inkl. „Zug
zum Flug“-Ticket°.

Ab 749,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt - Flexpreis

Alle Routen & Preise der Costa Classica!

 

Facettenreiches Westeuropa / Rund um Westeuropa

Costa Pacifica oder Costa Serena
11 Tage von Kiel nach Savona oder
12 Tage von Warnemünde nach Savona

Abfahrtstermin 2014, Costa Pacifica (11 Tage):September: 04.

Abfahrtstermin 2014, Costa Serena (12 Tage):August: 30.
Reiseroute Costa Pacifica (ohne Abb. der Routenkarte):
Kiel, Amsterdam, Dover/London, Cherbourg, Vigo, Lissabon, Cadiz, Malaga, Savona
Reiseroute Costa Fortuna:
Warnemünde, Kopenhagen, Amsterdam, Harwich/London, Le Havre/Paris, Vigo, Lissabon, Cadiz, Malaga, Savona

Ab 799,-- € p. P. zzgl. Serviceentgelt - Flexpreis

Alle Routen & Preise der Costa Pacifica!

Alle Routen & Preise der Costa Serena!

Buchung & Beratung bei uns, Ihrem Team von Kreuzfahrten & Mehr!

Hotline 04893-4288535 oder per Mail an Kontakt@kreuzfahrten-mehr.de

ALLE ROUTEN UND PREISE VON COSTA KREUZFAHRTEN!

alle Mittelmeer Kreuzfahrten 2013 der MS Hamburg von Plantours Kreuzfahrten noch zum Frühbucherpreis!!

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 09.10.2013

Die MS Hamburg von Plantours Kreuzfahrten hat heute Morgen, am 10. Oktober 2013, eine 10 Tage Kreuzfahrt von Piräus nach Istanbul beendet und dabei traumhafte Inseln in der Ägäis angelaufen. Derzeit ist die MS Hamburg auf unterschiedlichen Mittelmeer Kreuzfarhten unterwegs. Wir bieten Ihnen alle Kreuzfahrten mit Abfahrtsdatum bis 31.10.2013 noch zum alten Frühbucherpreis an! Im Bosporus-Hafen Istanbul beginnt heute eine große Schwarzmeer Kreuzfahrt. Insgesamt läuft die MS Hamburg acht Destinationen während dieser 11 Tage Kreuzfahrt im Schwarzen Meer an. Das ist deutlich mehr als bei den meisten anderen Reedereien. In Odessa liegt das familiäre Kreuzfahrtschiff sogar über Nacht, so dass die Gäste eine abendliche Ballettaufführung verfolgen können.

Foto: Palmgarten und Aussichtssalon an Bord der MS Hamburg

Angelaufen werden die Häfen Samsun (Türkei), Trabzon (Türkei), Batumi (Georgien), Sotschi (Russland), Jalta (Ukraine), Odessa (Ukraine), Burgas (Bulgarien) und Nessebar (Bulgarien). Diese Kreuzfahrtroute begeistert mit antiken Stätten, monumentalen Bauten und sehr vielen bedeutenden Kulturdenkmälern. Neben der bekannten Krimküste mit Schwalbennest warten das Kloster Sumela, der Massandra-Palast und das UNESCO Welt-Kultur- und Naturerbe Nessebar darauf entdeckt zu werden.

Die genaue Reiseroute und Liegezeiten, 11 Tage Kreuzfahrt im Schwarzen Meer:

         Wochentag Datum      Hafenstadt/Land     Ankunftszeit
Abfahrtszeit
         Do. 10.10.2013      Istanbul/ Türkei     Fluganreise, Einschiffung 20:00 Uhr
         Fr. 11.10.2013      Erholung auf See    
         Sa. 12.10.2013      Samsun/ Türkei     08:00 Uhr 18:00 Uhr
         So. 13.10.2013      Trabzon/ Türkei     08:00 Uhr 18:00 Uhr
         Mo. 14.10.2013      Batumi/ Georgien     07:00 Uhr 18:00 Uhr
         Di. 15.10.2013      Sotschi/ Russland     08:00 Uhr 15:00 Uhr
         Mi. 16.10.2013      Jalta/ Krim/ Ukraine     09:00 Uhr 18:00 Uhr
         Do. 17.10.2013      Odessa/ Ukraine     10:00 Uhr --
         Fr. 18.10.2013      Odessa/ Ukraine     -- 08:00 Uhr
         Sa. 19.10.2013      Burgas/ Bulgarien     08:00 Uhr 13:00 Uhr
         Nessebar/ Bulgarien     15:00 Uhr 20:00 Uhr
         So. 20.10.2013      Istanbul/ Türkei     08:00 Uhr, Ausschiffung nach dem Frühstück, Rückflug  

 

  • Bericht von Bord der MS Hamburg: HIER. Am Ende des Berichts finden Sie Links zu aktuellen Bildergalerien der MS Hamburg aus 2013

 

Wer interessiert ist an einer Kreuzfahrt mit vielen kulturellen Highlights, der sollte die darauffolgende Kreuzfahrt von Istanbul nach Neapel ins Auge fassen. Oder besser noch die beiden Kreuzfahrten im Anschluss. Vom 20.10. bis 31.10.2013 kreuzt die MS Hamburg von Istanbul bis nach Piräus. Diese 12 Tage Kreuzfahrt ist eine der beiden GEO Cruises Kreuzfahrten, die es in diesem Jahr noch geben wird. Mit an Bord der MS Hamburg sind dann die namhaften Lektoren Eckhard Siegel, der mehr als 100 Länder bereist hat, Birgit Hostmann und Professor Dr. Armin Wolf. Für beide Kreuzfahrten können wir noch Kabinen anbieten!

Die Anlaufhäfen und Inseln dieser 12 Tage Mittelmeer Kreuzfahrt sind folgende: Canakkale (Türkei), Nauplia (Griechenland), Gozo, Trapani (Sizilien/ Italien), Ustica (Italien), Neapel (Italien), Lipari (Italien), Stromboli (Italien), Reggio di Calabria (Italien), Vathi (Ionische Inseln) und Piräus in Griechenland.

Die genaue Reiseroute und Liegezeiten, 12 Tage Kreuzfahrt zu den Stätten der Antike

         Wochentag Datum     Hafenstadt/ Land Ankunftszeit Abfahrtszeit
         So. 20.10.2013     Istanbul/ Türkei Fluganreise, Einschiffung 20:00
         Mo. 21.10.2013     Canakkale/ Türkei 08:00 Uhr 13:00 Uhr
         Di. 22.10.2013     Nauplia/ Griechenland 10:00 Uhr 18:00 Uhr
         Mi. 23.10.2013     Erholung auf See    
         Do. 24.10.2013     Gozo/ Malta 08:00 Uhr 17:00 Uhr
         Fr. 25.10.2013     Trapani/ Sizilien/ Italien 08:00 Uhr 13:00 Uhr
        Ustica/ Italien 17:00 Uhr 20:00 Uhr
         Sa. 26.10.2013     Neapel/ Italien 08:00 Uhr 18:00 Uhr
         So. 27.10.2013     Lipari/ Liparische Inseln 08:00 Uhr 13:00 Uhr
        Stromboli/ Italien 16:00 Uhr 20:00 Uhr
        Umrundung Stromboli abends  
         Mo. 28.10.2013     Passage Straße von Messina    
        Reggio di Calabria/ Italien 08:00 Uhr 14:00 Uhr
         Di. 29.10.2013     Vathi/ Italien/ Ionische Inseln 13:00 Uhr 24:00 Uhr
         Mi. 30.10.2013     Erholung auf See    
         Do. 31.10.2013     Piräus/ Griechenland 08:00 Uhr, Ausschiffung nach dem Frühstück, Rückflug  
      ab 2.399,-- EUR p.P. inkl. Flug!    

 

Hinweis: Diese Kreuzfahrt ist  in zwei Reisen teilbar! Ein-/Ausschiffung ist jeweils in Neapel!

Wie schon auf der Kreuzfahrt durch das Schwarze Meer ist diese Reise gespickt mit kulturellen Highlights und großen Naturerlebnissen. So läuft die MS Hamburg auch die Vulkaninseln Stromboli  und Lipari an, welche zu den Liparischen Inseln gehören und nur von wenigen Kreuzfahrtschiffen besucht werden. Die Inseln gehören aufgrund ihrer Einzigartigkeit zum UNESCO Weltnaturerbe.

In der 2-Bett Innenkabine kann die 12 Tage Kreuzfahrt durch das Mittelmeer derzeit noch für 2.399,-- EUR bei uns gebucht werden. Die Flugan- /Abreise Düsseldorf, Frankfurt oder München ist im Reisepreis enthalten. Wem die 12 Tage zu lang sind, der kann die Kreuzfahrt auch in eine 7- und eine 6- Tage Kreuzfahrt unterteilen.

Die Reisepreise inkl. Flug beginnen dann ab 899,-- EUR p.P. in  einer 2-Bett Glückskabine innen. Weitere Details teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

  • Bericht von Bord der MS Hamburg: HIER. Am Ende des Berichts finden Sie Links zu aktuellen Bildergalerien der MS Hamburg aus 2013

Foto: für ein Schiff dieser Größe hat die MS Hamburg einen recht großen Pool

Die letzte Kreuzfahrt der MS Hamburg im Mittelmeer in diesem Jahr wird dann die Reise von Piräus nach Genua sein. Eine 11 Tage Kreuzfahrt die wir auch allen Freunden des Jazz und Blues empfehlen. Begleitet wird diese Kreuzfahrt von Peter Petrel und Randolph Rose die beide seit vielen Jahren erfolgreich im Showgeschäft tätig sind. Beginn der Kreuzfahrt ist am 31.10.2013 in Piräus. Auf dem Weg nach Genua werden folgende Destinationen angelaufen: Izmir (Türkei), Rhodos (Griechenland), Antalya (Türkei), Heraklion/ Kreta (Griechenland), Messina/ Sizilien (Italien), Neapel (Italien), Civitavecchia/ Rom (Italien) und Livorno (Italien).

Die genaue Reiseroute und Liegezeiten, 11 Tage Kreuzfahrt von Piräus nach Genua

         Wochentag Datum      Hafenstadt/ Land  Ankunftzeit Abfahrtzeit
         Do. 31.10.2013      Piräus/ Griechenland  Fluganreise, Einschiffung 17:00 Uhr
         Fr. 01.11.2013      Izmir/ Türkei  10:00 Uhr 17:30 Uhr
         Sa. 02.11.2013      Rhodos/ Griechenland  12:30 Uhr 19:00 Uhr
         So. 03.11.2013      Antalya/ Türkei  08:00 Uhr 13:00 Uhr
         Mo. 04.11.2013      Heraklion/ Kreta/ Griechenland  13:00 Uhr 19:00 Uhr
         Di. 05.11.2013      Erholung auf See    
         Mi. 06.11.2013      Messina/ Sizilien/ Italien  09:00 Uhr 18:00 Uhr
         Do. 07.11.2013      Neapel/ Italien  08:00 Uhr 18:00 Uhr
         Fr. 08.11.2013      Civitavecchia/ Rom/ Italien  07:00 Uhr 20:00 Uhr
         Sa. 09.11.2013      Livorno/ Florenz/ Italien  08:00 Uhr 20:00 Uhr
         So. 10.11.2013      Genua/ Italien 08:00 Uhr, Ausschiffung nach dem Frühstück  
       ab 1.999,-- EUR p.P. inkl. Hinflug    

 

Inkl. Hinflug bieten wir Ihnen diese 11 Tage Mittelmeer Kreuzfahrt noch ab 1.999,-- EUR in einer 2-Bett Innenkabine an.

  • Bericht von Bord der MS Hamburg: HIER. Am Ende des Berichts finden Sie Links zu aktuellen Bildergalerien der MS Hamburg aus 2013.

Bald Saisonende von Nordeuropa-Kreuzfahrten 2013, erste Vorschau für 2014

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 15.08.2013

Kreuzfahrtsaison 2013 in Nordeuropa neigt sich dem Ende, wir geben einen ersten Ausblick auf die Nordeuropa-Kreuzfahrten 2014!

Die ersten Kreuzfahrtschiffe verabschieden sich bereits von Nord- und Ostsee und nehmen Kurs auf die warmen Gefilde im Mittelmeer. So haben die Ocean Princess von Princess Cruises, die Island Sky von Noble Caledonia, die Azamara Quest von Azamara Club Cruises und die Kristina Katarina von Kristina Cruises bereits Ziele unter südlicher Sonne angesteuert und beenden somit ihre Nordeuropa-Kreuzfahrten in diesem Jahr.

In Kürze werden weitere Reedereien ihre Kreuzfahrtschiffe auf den Kurs rund um Westeuropa schicken. Schon am morgigen Samstag (17.08.2013) wird die Ocean Majesty von Hansa Touristik von Hamburg aus zunächst in Richtung Porthmouth in England ablegen und dann weiter über Frankreich, Spanien und Portugal den italienischen Hafen Genua ansteuern. Auf dem Programm stehen dann, wie bei der Mehrzahl von Reedereien, diverse Mittelmeer-Kreuzfahrten zu unterschiedlichen Zielen.

MS Hamburg

Foto: MS Hamburg im Nord-Ostsee-Kanal im Rahmen einer Nordeuropa-Kreuzfahrt

Auch Plantours Kreuzfahrten wird bereits am 08. September 2013 ihre MS Hamburg von Hamburg aus ebenfalls über das englische Porthmouth in Richtung Süden verlegen. Die Routen der MS Hamburg stechen aus den üblichen Kreuzfahrtrouten rund um Westeuropa etwas hervor, da mehr Häfen angelaufen werden als bei den meisten anderen Reedereien. So läuft das familiäre, 144 m lange und im Jahr 2012 in Hamburg getaufte Kreuzfahrtschiff mit maximal 400 Gästen auch die Häfen von St. Peter Port/ Guernsey, Belle Ile/ Frankreich, Bayonne (Biarritz)/ Frankreich, Leixoes (Porto)/Portugal, Lissabon/ Portugal, Ibiza, Menorca, Sorrent, Lipari und Naxos/ Italien an bevor die Reise dann in Piräus endet. Insgesamt dauert diese Kreuzfahrt immerhin 25 Tage, ist aber in zwei Routen zu je 12 bzw. 13 Tagen unterteilt. Plantours Kreuzfahrten zeigt einmal mehr, dass selbst Dauerrennstrecken noch interessantes Potential bieten. Die Kreuzfahrtrouten bzw. die angelaufenen Häfen haben allerdings auch schon zu Zeiten der MS Vistamar vollkommen überzeugt.

Die FTI Berlin von FTI Cruises  befindet sich im Moment noch auf einer letzten Norwegen-Kreuzfahrt die am 20. August in Bremerhaven endet. Kurz darauf steuert das 140 m lange und 9.570 BRZ große Kreuzfahrtschiff die Sonnenküsten von Nizza, Korsika, Marokko und Tunesien an.  

Etwas später folgt die MS Delphin von Passat Kreuzfahrten, die am 20. September 2013 von Bremerhaven aus ablegen und die Reisegäste der Kreuzfahrt rund um Westeuropa bis nach Citivavecchia vor den Toren Roms bringen wird.

MS Delphin Hamburg 04.05.2013

Foto: MS Delphin im Frühjahr 2013 auf der Elbe

Die MS Artania von Phoenix Reisen verlässt Nordeuropa ebenfalls im September. Am 15.09.2013 beginnt die rund um Westeuropa Kreuzfahrt und dauert insgesamt 18 Tage. Auch diese Route besticht durch interessante Destinationen wie Torquay/ England, Lorient/ Frankreich, Ferrol/ Spanien, Lissabon/ Portugal, Korfu, Kotor oder Dubrovnik. Die Kreuzfahrt endet dann in Venedig.

MS Amadea wird am 20. September von Bremerhaven aus zwar auch einen südlichen Kurs wählen, allerdings in 72 Tagen Rund um Afrika kreuzen. Dabei werden 36 Häfen in 22 Ländern und 11 Inseln angelaufen. Am 01.12. endet die Reise in Monte Carlo.

Die MS Albatros bleibt noch bis zum 04. Oktober und steuert dann ab Bremerhaven zunächst die Azoren und Madeira an, bevor es durch die Straße von Gibraltar bis nach Genua geht. Damit ist die Albatros auch das letzte Schiff von Phoenix Reisen, welches sich aus Nordeuropa verabschieden wird. Außerdem ist die MS Albatros das letzte deutschsprachige Schiff in dieser Kreuzfahrt-Saison, das Bremerhaven verlassen wird. Im Dezember legt dann noch die Boudicca der britischen Fred. Olsen Cruises mehrfach in Bremerhaven an.  

Die Boudicca der Fred. Olsen Cruise Line beendet am 31.12.2013 auch die Kreuzfahrtsaison im Hafen Hamburg. Allerdings wird es dort eigentlich kein Saisonende geben, denn schon am 11. Januar 2014 beginnt mit dem Anlauf der Queen Elizabeth der Cunard Line die Kreuzfahrtsaison 2014, wenngleich der Februar auch ein Monat ohne Kreuzfahrtschiffe in Hamburg sein wird, bevor AIDA Cruises die AIDAsol ab dem 08. März 2014 an der Elbe stationieren wird.

Queen Elizabeth auslaufend Hamburg am 17. Juli 2013

Foto: Queen Elizabeth auf der Elbe auslaufend Hamburg im Sommer 2013

Ähnlich schaut es am Cruiseport Warnemünde aus. Saisonende ist am 28. Dezember mit dem letzten Anlauf der MS Boudicca und Saisonbeginn ist am 05. Mai 2014 mit der AIDAbella.

Im Hafen von Kiel wird die AIDAcara am 02. Oktober das letzte Kreuzfahrtschiff  der offiziellen Kreuzfahrtsaison sein, bevor auch hier ein Schiff von Fred. Olsen Cruise Line, die Black Watch, am 04. Dezember den Jahresabschluss einleiten wird.

Natürlich gibt es neben den hier aufgeführten Kreuzfahrtschiffen und Reedereien eine große Anzahl weiterer, internationaler Reedereien mit hervorragenden Kreuzfahrtschiffen und Routen Rund um Westeuropa bzw. über den Atlantik in Richtung USA, die wir hier aber unmöglich alle aufzählen können.

Nicht alle Schiffe beenden ihre Nordeuropa Saison übrigens mit der Fahrt rund um Westeuropa. Die Norwegian Star zum Beispiel wird am 01. Oktober zu einer 12-Nächte Transatlantik-Kreuzfahrt von Kopenhagen aus in Richtung Miami ablegen. Auch die AIDAcara weicht im Routing von den meisten anderen Anbietern ab. Am 20.10. heißt es „Leinen los“ von Hamburg in 56 Tagen nach Buenos Aires in Argentinien.

Erste Vorschau für die Kreuzfahrtsaison 2014

Eines der Highlights der Kreuzfahrtsaison 2014 dürfte in Hamburg neben dem Hafengeburtstag vom 09.-12. Mai 2014 der erste Besuch der Mein Schiff 3 im Rahmen einer Schiffsvorstellung und der beginnenden Jungfernfahrt sein. In der Saison 2014 wird die komplette Flotte von TUI Cruises, die Mein Schiff 1, Mein Schiff 2 und Mein Schiff 3 in Hamburg festmachen, allerdings an unterschiedlichen Terminen.

Der Hamburger Hafengeburtstag entpuppt sich seit einiger Zeit als heimlicher Höhepunkt von gemeinsamen Anläufen von Kreuzfahrtschiffen in Hamburg. Für die drei Tage des 825. Hamburger Hafengeburtstags 2014 haben sich folgende Kreuzfahrtschiffe angekündigt: AIDAluna (AIDA Cruises), MS Delphin (Passat Kreuzfahrten), MSC Magnifica (MSC Kreuzfahrten), AIDAstella (AIDA Cruises), AIDAsol (AIDA Cruises), Albatros (Phoenix Reisen), Artania (Phoenix Reisen), Deutschland (Reederei Peter Deilmann), MS Hamburg (Plantours Kreuzfahrten), Mein Schiff 1 (TUI Cruises) und die Queen Elizabeth (Cunard). Interessantester Kreuzfahrtgast zum Hafengeburtstag  ist die elegante L´Austral der französischen Reederei Compagnie Du Ponant!

Vom 01.08.-03.08. 2014 wird es eine Neuauflage der Hamburg Cruise Days geben. Erwartet werden dann die MS Delphin von Passat Kreuzfahrten, die MS Europa von Hapag Lloyd Kreuzfahrten, die Hamburg von Plantours Kreuzfahrten, die AIDAstella von AIDA Cruises, die Deutschland der Reederei Peter Deilmann, die MSC Magnifica von MSC Kreuzfahrten, die AIDAluna von AIDA Cruises und die Astor von TransOcean Kreuzfahrten.

Die bei den Hamburgern äußerst beliebte Queen Mary 2  wird 9 Mal zu Gast sein. Erstmals wird Royal Caribbean International deutliche Präsenz in Hamburg zeigen und die Legend of the Seas zwischen August und September 5 Mal nach Hamburg schicken. Zu den Dauergästen gehören die MSC Magnifica (24 Anläufe) wie auch die AIDAluna (19 Anläufe) und die AIDAsol (34 Anläufe).    

Costa Kreuzfahrten wird die Costa Mediterranea an die Elbe schicken, die zwischen dem 11. Juni 2014 und dem 06. September zu insgesamt 10 Kreuzfahrten in See sticht.

Bisher sind für Hamburg 189 Schiffsanläufe für die Kreuzfahrtsaison 2014 gemeldet, 7 mehr als in diesem Jahr!

Für Bremerhaven haben sich für die Saison 2014 bislang keine regulären Highlights angekündigt. Sicherlich wird der Neubau von Norwegian Cruise Line, die Norwegian Getaway wieder zur Endausrüstung am Columbus Cruise Center liegen. Die Marina von Oceania Cruises dürfte vermutlich einer der Höhepunkte am Columbus Cruise Center sein. Sie wird am 10. Juni 2014 erstmals an der Weser festmachen.

In Warnemünde dürfte der mehrfache Anlauf der neuen Royal Princess von Princess Cruises zu den interessantesten Besuchen gehören. Ansonsten sind bislang eher unspektakuläre Namen in den Hafenlisten zu sehen. Mehrfach angelaufen wird Warnemünde von folgenden Schiffen: Costa Fortuna (Costa Kreuzfahrten), Crystal Symphony (Crystal Cruises), Eurodam (Holland America Line), MSC Poesia (MSC Kreuzfahrten), Marina (Oceania Cruises), AIDAmar (AIDA Cruises), Celebrity Constellation (Celebrity Cruises), AIDAbella (AIDA Cruises), Celebrity Eclipse (Celebrity Cruises) und Norwegian Star (Norwegian Cruise Line). Natürlich wird es für Shipspotter in Warnemünde wieder einige Erstanläufe geben, die interessant sein werden. Dazu zählen die Besuche der Explorer, Seabourn Legend und Azamara Journey.

FRAM am 12.05.2013 im Nord-Ostsee-Kanal

Foto: MS Fram im Nord-Ostsee-Kanal im Frühjahr 2013

Was den Nord-Ostsee-Kanal betrifft wird eines der Highlights sicherlich die Durchfahrt der Saga Sapphire von Saga Holidays werden. Alle anderen Termine bleiben vorerst mal abzuwarten, denn manche Reederei ist nicht begeistert von den erneuten Problemen am Nord-Ostsee-Kanal. Bereits im Frühjahr kam es durch defekte Schleusen in Brunsbüttel zu erheblichen Problemen in der Routenplanung. Das ganze Jahr über funktionierte dann in Brunsbüttel lediglich eine der beiden großen Schleusen, was Dauerverspätungen aller Schiffe (nicht nur Passagierschiffe) zur Folge hatte. Nun sind die Reedereien durch Streiks erneut gezwungen ihre Routen zu ändern und den Nord-Ostsee-Kanal zu umfahren. Dieses Gesamtpaket an ständigen Problemen die erhebliche Kosten verursachen, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack und zwingt die Reedereien zum reagieren.

MS Europa 2 Taufe

Foto: auch die MS Europa 2 wird in 2014 durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren

Weitere Nord-Ostsee-Kanal Passagen sind gemeldet von der MS Europa, der MS Bremen sowie auch von der MS Europa 2 (alle Hapag Lloyd Kreuzfahrten). Seabourn Cruise Line schickt zu Beginn und am Ende der Sommersaison die Seabourn Legend sowie die  Seabourn Quest. Ein seltener Gast ist in jedem Fall die L´Austral der französischen Compagnie Du Ponant.

  • Alle Informationen zu den Nordeuropa-Kreuzfahrten 2014 erhalten Sie vom Team Kreuzfahrten-mehr.de unter Telefon: 04893-4288535 oder Mail: kontakt@kreuzfahrten-mehr.de